DIE AN-RAINER oder “EIN PAAR KERLE HÄTTE ICH MIR SPAREN KÖNNEN”,…

… so Uschi Obermaier . Und beinahe pruste ich meinen Morgentee üder die noch schlohweiße Tastatur. “Wer nicht, Uschi?” möchte ich zunächst zurückfragen, doch dann lasse ich Uschis Männer Revue passieren und stimme in ihrem Falle ganz besonders zu. Allen voran verzichtbar: Langhans, der Erzmacho, vekleidet als spillerige Minipli-Hippe , dem Ihr alle zu Dienste wart? Schlimmer noch als Langhans waren vielleicht die beiden zerebralen Zwillinge, die ein paar Jahre lang Sitzfleisch in Talkshows entwickelten wie sonst nur Nina Hagen und später Felicitas Woll (vielleicht sogar mehr Talkshow-Auftritte als Alida Gundlach!). Die beiden unvermeidlichen Identischen. Gisela und Jutta. Zuletzt gesehen beim “Perfekten Dinner” auf Vox. (Böse, schnöde Welt – für´s Promi-Dinner hat es nicht gereicht, nicht einmal das!) Die beiden sind heute noch so dünn wie eh und je (alle Achtung!), was an einer ausgewogenen Körnerdiät liegt. Auch noch immer ergänzen sie sich gegenseitig die Gedankenblasen in perfekt identischem Ton, nicht ohne einen bitteren Zug um den Mund, wenn die wohl bedachten Worte betont ruhig aus dem Halse der Anderen fließen, auch wenn es um Risotto geht. Was hätte alles aus Euch werden können! Schulleiterin! Anästhesistin! Was anderes fällt mir gerade nicht ein. Außer vielleicht, dass die beiden ihren TV-Agenten mal feuern sollten.
Ich sehe sie schon bei “Zu Hause im Glück” eine Ikea-Ausstattung gratis absahnen, wegen ihrer traumatischen Zeit in der Kommune 1, als Kiffen noch tragisch war, Männertausch zu Tränen führte und der Rainer partout nie den Müll runterbringen wollte.

2 Gedanken zu „DIE AN-RAINER oder “EIN PAAR KERLE HÄTTE ICH MIR SPAREN KÖNNEN”,…

  1. frankburkhard

    die noch schönere Meldung des Tages übrigens lief heute morgen in der ubahn über die bildschirme:
    unter einer englischen achterbahn wurde ein Ohrring gefunden, den marlene dietrich dort vor 102? jahren verloren hatte.
    Indiana Jones und der Ohrring der Filmgöttin.
    Ich spüre geradezu körperlich, wie sich im fernen Amerika John Irving an sein neuenglisches Fenster setzt und von der Meldung in ein neues Romanthema tragen lässt…

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