Kategorie-Archiv: Uncategorized

22, running

I cannot always run on my own fuel
I run and run and run, I am such a fool
I´ve hit the point of no return
So long ago
And circling round the drain makes you dizzy
And just so uncool

I sit and write a song like I´m 22
Where ever it may get me
I just tell the truth
Maybe lying gets you quicker to where you run
But sorry, I believe that makes you such a cunt

There comes a time where you ask
If you´re the face behind or just the mask
What you need is a full tank of gas
You run run run run
Doo yaheeee
You run run run run
Doo yaheee!

People who need people

Innerhalb einer Woche Notaufnahme, Polizei – als Angehöriger, nicht-direkt-Betroffener, Androhungen und Vertrauensmissbräuche, schließlich gekrönt: Arschdoktorbesuch. Da war ich schon so durch, dass die Panik ausblieb und lediglich 3 Gramm Antiobiotika in Verbindung mit Citalopram und einem Glas Wein mich in einen nebulösen Zustand versetzten, aus dem ich gestern, einen Tag später, herausdämmerte, um im Büro festzustellen, dass ein gigantischer Backlash einsetzte. Es liefen die Tränen, unkontrollierbar, und ich konnte nicht nach Hause. Dann der B. eine Message gesendet, ob ich paar Stunden bei ihr im Garten schlafen darf, “Ja, natürlich” und dann die vertraute geliebte Strecke zum See runter. “Du bist meine Hamptons.” Und sie weiß genau, was das heißt. Und doch ist sie viel mehr als das. Mit ihr im Garten sitzen und drei italienische Teenies spielen Pingpong, der L. kommt auch dazu und wir spielen uns Musik vor – Lorde, Burt Bacharach, und dann ziehen die Teenies weiter, wir bleiben sitzen und ich äußere eine meiner schlimmsten Bestandsaufnahmen – B., ich bin so langweilig geworden, ich öde mich an mit meiner Langweiligkeit. Und wie so oft in den letzten Wochen, nach dem zweiten Mal “A Little Life” – “Ich bin der Welt abhanden gekommen”, Schubert? Nein, Mahler. Und natürlich Jude St Francis, Judy für seine Freunde. Die B. lacht. “Volker, wenn Du irgendwas NICHT bist – dann langweilig.” Und nach ein paar Stunden fahre ich zurück in die Stadt, und dann ist wieder dieser kleine Funke in mir, der mich zum Schreiben bringt. Und zum Leben. Zurück in die Welt.

Anti-Frohnleichnam

Ficken. Check. Dank Endokarditis bin ich so formlos, dass mir das Boot-Aufpumpen zu schwer wird. Der Plan, stattdessen jemanden abzuschleppen ist insofern gut, als dass der dann nächstes Wochenende das Boot für mich aufpumpt.

Letzten Freitag, drei Monate danach, der Termin beim Kardiologen. Ich bekomme jetzt einen Endokarditis-Pass. Sogar für einen Zahnarztbesuch brauche ich Antibiotika. Von Tattoo stechen schreiben die nix, aber ich bin mittlerweile quite stolz darauf, untättowiert zu sein.

Windows open: Facebook, Plantetromeo, Chris Crocker fuck it, Art of Rimming, Neuen Beitrag erstellen.

Telefonat mit Mutter. Sie glaubt, sie ist die Nächste, ich bin mir da nicht so sicher und halte hiermit fest: Billigbeerdigung für mich. Kein Scheiß-Sarg für 700 Euro, der dann verbrannt wird. Stecken Sie sich lieber ne Zigarette mir nem Hunderter an. Ich hinterlasse nichts und will keine Erben. Wenn ich tot bin, möge man mich bitte tot sein lassen.

Soundtrack: Built this ship to wreck. ? Oh, Florence, grow older.