GLAM KNICKT EIN: CONFESSIONS ON A DANCEFLOOR oder GO AHEAD, MAKE A WISH

Ich gebe Coca Cola die Schuld. Die Firma mit den schmuddeligen Flaschenhälsen (ja, oben drin, innen – Schmodder. Drei Flaschen Cola Light Lemon gratis habe ich als Wiedergutmachung bekommen. Also keine Schlusspointe, die ein Posting wert gewesen wäre. Egal. Cola also, aus Versehen die ohne Koffein gegriffen und prompt ein schreckliches Gefühl: Sehnsucht nach trashiger Disco-Musik. Euro-Trash am Liebsten. Die müssen da irgendwas reitun, anders kann ich mir das nicht erklären. Gehadert. Das kannst Du nicht tun, Glam, nicht nach den öffentlichen Absagen, der Aufkündigung der langjährigen einseitigen Liebe. Stehlen vielleicht? Zu riskant. Ich mag Polizisten nur, wenn sie mich beschützen, nicht wenn sie mich verhören. Letzteres höchstens mal als Roleplay, mit dem Australier letztes Jahr war´s ja ganz spannend „Oh no officer, I didn´t do it. Pleaaase. Believe me.“
Also geschaut. 10 Euro. Geht ja. Gekauft. Sogar die Kreditkarte verweigert sich beim ersten Versuch. Beim zweiten klappts. Dann im Auto überlegt. Gleich anmachen. Nein, Fenster sind auf, Blogger sind überall. Wenn dich einer sieht/hört! Zu Hause dann Türen zu, Fenster zu. Angemacht. Erst das Uhrticken, dann das Abba-Intro. Ja, eingeknickt. Nach 10 Sekunden Fenster und Türen aufgerissen und durch die Wohnung getanzt, noch immer leicht beschämt. Auf dem Stepper gesteppt, laut mitgesungen. „Every little thing that you say or do – I´m hung up, I´ve hung up on you….“

Von nun an nur noch Pepsi:

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(Ca. 2.30 Min. Madonna´s infamous Pepsi-Commercial. Die Kampagne wurde gestoppt, als im „Like a Prayer“-Clip Kreuze brannten und ein zu ethnischer Jesus //Schwarz-Cola, ich fand das super passend// auftrat. Damals knickte Glam ebenfalls ein und musste zugeben, dass er die eigentlich so uncoole Madonna mit einem Mal ganz ganz toll fand. Zirkelschluss, irgendwie und alles wegen Cola.)

Ach ja – und: Esther, denk nicht, dass ich Dir verziehen hätte. Ich vermeide nur beim Musikhören den Gedanken an Dich und Dein Leben dahinter. Ich verdränge quasi den fetten Elvis zugunsten der Erinnerung an eine bessere Zeit.

14 Gedanken zu „GLAM KNICKT EIN: CONFESSIONS ON A DANCEFLOOR oder GO AHEAD, MAKE A WISH

  1. lore.berlin

    Ich habe sie auch, schon seit Dezember aber pssst…;)

    Als wir heute morgen beim frühstücken, like a virgin bei MTV sahen, sagten viele, wer hätte damals gedacht, dass sie 22 Jahre später immer noch zu hören ist. Madonna hat ein Lebenswerk geschaffen und war immer innovativ. Ray of light steht für so vieles. Irgendwann wird aus Esther wieder Madonna, ich glaube fest daran.

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  2. glamourdick

    REPLY:
    war grad mal schnüffeln. die „like a prayer“ duftet immer noch! (da sollte sich givenchy pour homme ein beispiel dran nehmen.) wenn du die jetzt röchest, würdest du also zwanghaft und sofort ein netzhemd anziehen?

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  3. larousse

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    man/frau will sich ja schließlich nicht durch egal wen darstellen lassen…
    Um die kentuckies (gefällt mir!) zu vervollstängigen: bei Kidsens heißt das: „Die is ja tibbi tibbi im Kopf!“

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  4. bittersweet choc

    ich sollte mir mal die texte aller songs kaufen – „Every little thing that you say or do“ habe ich ganz anders verstanden. ich muss meine imaginären ohropax mal explantieren lassen!

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  5. glamourdick

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    da würde ich an deiner stelle echt kein geld für ausgeben! an meiner stelle auch nicht. nicht mal madonna gibt da noch geld für aus. die texte haben bereits wieder das niveau von „holiday“ und „lucky star“ erreicht.“ring ring ring“ goes the telephone, the lights are on but there´s no one home…

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  6. glamourdick

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    dabei hat esther vermutlich an die lieben kleinen gedacht, beim texten. tick tick tock. meine tante rosa hätte gesagt: „die ist nicht ganz kentucky!“. oder marlene: „die is ein bisschen tiddel di di“. marlene, übrigens, als zur debatte stand einen film über ihr leben mit frau esther zu besetzen und esther sich um marlenes telefonnummer bemühte („get me that assfuckin number cunthead, make it quick or i´ll shoot your motherfuckin imbecile mother“), kommentierte vom bett, avenue montaige, aus: „i have no interest in meeting this miss madonna.“ cool.

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