GLAM SCHREIBT FÜR TEAM 1 oder BERLINER BLOGGER ERKEGELN DEN FRÜHLING

dinner
kegeln
schnittig

Wusstet Ihr, dass die Weltregierung jetzt in Berlin wohnt? Das ist ein Mann, den man in seinem Kegelteam haben will, soviel steht fest. Und auch das Wortschnittchen legt eine flotte Kegelkugel auf die Bahn. Hut ab! Modeste war Spezialistin für´s Sanfte und hat uns mit der Vanillemousse-Technik bein Weihnachtsbaumkegeln zum Sieg geführt. Unterstützt von Cassandra, die den Ehrenkodex der Kegler verkörpert wie kaum eine andere. Sie hatte sich 70 Punkte erschummelt, dann streichen lassen, um schließlich 88 Punkte zu erkegeln und die begehrte Trophäe, gesponsort von Lucky und dem Friedrichstadtpalast, mit nach Hause zu nehmen.
Alle anderen haben viel schönere Fotos gemacht, insbes. Mai, die im Roses vermutlich auch ihr neues Wohnzimmer gefunden hat und extra ein Kegel-wie auch Roses-kompatibles Oberteil in der absoluten Trendfarbe trug.

YESS
ROSES

Cassandra stand das Ambiente im Roses auch sehr gut, es brachte den erkegelten Flock-Award zum Leuchten, aber Cassandra steht eh alles gut. Man kann sich überall mit ihr sehen lassen und ich finde, sie sollte es der Weltregierung nachtun und nach B. übersiedeln.
Und am Buswartehäuschen (warum war ich am Buswartehäuschen, ich war doch fast zu Hause? Ich fahre doch gar nicht Bus?) noch drei junge Menschen zum Bloggen bekehrt.

nachwuchs

Und als nächstes gehen wir schießen. Für den guten Zweck. Gegen die Vogelgrippe.

999

Es ist soweit! Heute! Stellt Euch mal vor! Anlässlich einer unheiligen Schnapsidee bei der lustigen Lesung im Friedrichshain, wo ich zweitmals die Bekanntschaft mit reizenden Persönlichkeiten der Bloggeria Berlins (und Kiels) machte, gehen wir heute zünftig kegeln. Und nur, weil ich damals noch nicht so versessen auf Window Colours und Salzteig war! Kegeln!
Also ich freu mich. Bringt doch auch alle ein paar Ideen mit und Mix-CDs und vielleicht dreht die Piratin auch einen Horrorfilm, wer weiß.
Bis nachher! Bei der Underbergpartie oder der Großen Hausnummer. Dem Kleinen Bären. Der Mecklenburgischen Seenplatte. Und alles für einen guten Zweck, nämlich gegen die Vogelgrippe!

Was ganz anderes: Die Beinchen haben eine Kriese. Krafffft schicken, hiermit!

WHY GLAM u.a. LOVES THE AMERIKANISCHE NACHBARIN

„Wer ist eigentlich der Mann auf die Bild da. Jedesmal wenn ich hier bin seh ich die und frage mich das.“
„Das ist ein Bild aus der „Blue“, ein australisches Gay-Magazine, superglam, tolle Fotos, tolle Berichte. Das Bild ist aus einer Modestrecke.“
„Aus eine Modestrecke? Für was?“
„Er hat doch immerhin ne Unterhose an.“
„:-)))))“
„Ehrlich gesagt erinnert mich das Bild an M.M. aus M. Den großen Ex. An alles, was gut an ihm war.“ (Sein Aussehen. Und dass er zumindest für eine Zeit wirklich aufrichtig in mich verliebt war, nur nicht so sehr, wie ich in ihn. Und ich sprech´s jetzt einfach mal aus – er hatte den schönsten Schwanz, den ich je gesehen habe. Von allen. Bis heute.)
„Der Veterinär?“
„Mhm. Der erste von den Tierärzten.“
„Ehrlich gesagt, ich bin froh, dass ich den nie kennengelernt hab. Den M. oder die D., weil ich nicht nett mit denen sein könnte, wenn ich sie dann kennenlerne. Weil ich ja weiß, wie weh die Dir getan haben.“

Playing with prodigal sons takes a lot of sentimental value (…) so please be kind if I´m a -* -*- MESS.

(Rufus Wainwright)

TRUE HOT ÜBER-ULTRA-GLAM oder ANKE FOREVER!

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The Berlin Rock Photo Gallery
Kastanienallee 32
10435 Berlin
1.4.-28.5.06
DAVID BOWIE – MOONAGE DAYDREAM
Glamultimate photography by Mick Rock.
Vernissage 1.4., 20.00h.

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(Photos courtesy of Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Soeben Anke angerufen. Als ich 14 war, war sie das coolste Mädchen am Gymnasium. Sie trug manchmal Glöckchen an den Füßen, bis sie ihren Look immer mehr dem der Film-Christiane-F. anpasste und sich eine Jeansjacke fertigen ließ, auf deren Rücken die Großbuchstaben B, O, W, I und E prangten. Anke war der große Bowie-Fan, Glam, der große Bush-Verehrer. Nur dass Bowie natürlich viel mehr Platten hatte, ca. 1983, als Anke und ich endlich beste Freunde waren. Also musste Glam mehr Bowie hören als Anke Kate. Wir einigten und trafen uns bei Bauhaus. (Ich erwähnte schon einmal indirekt, dass mein Leben mit 14 nicht so schön war. Die Ausnahme, und gleichzeitig der Schritt zur Verbesserung meiner Lebensqualität war Anke. Vielleicht mach ich mir irgendwann mal ne Jeansjacke mit den Buchstaben A, N, K und E.)
Anke und ich haben uns ein bisschen aus den Augen verloren, haben aber immer irgendwie die aktuellen Adressen des anderen. Und weil das letzte Wiedersehen drei Jahre her ist, und weil der Glam-Faktor am 1.4. hoch ist, gehe ich mit Anke, dem größten Bowie-Fan der Welt zur Vernissage. Und wie sehr Anke noch Anke ist – musikversessen und Vinyl-affin, merke ich als wir uns verabschieden.
„Und was machst Du heute noch?“
„Ich geh auf die Plattenbörse in der TU-Mensa.“
And she sighed like Twig the wonderkid and turned her face away.

Anke forever. Und Bowie bowieso.

DICK IM SCHWANZVERGLEICH, DANK TOKIO HOTEL

So geht das also. Man schreibt einen Text (bzw. fotografiert seinen Duschvorleger) über eine wanhnwitzig frisierte Boyband und dann kommen deren Fans und schießen den Blog in den Schwanzvergleich (aber nur auf Platz 67), wo sonst eher aufgeräumte, heterophile Blogs stattfinden. Okay, ein paar wirre auch.
Aber keine Angst! Tokio Hotel wird hier jetzt nicht, wie Kate Bush und Rufus Wainwright, zum Dauerthema. Ich schließe mich Meryl Streep an, die in „Postcards from the Edge“ so schön sang „I´m checking out of this Tokyo Hotel“. Ich kehre zu meinem Lieblingsthemen Sex, Wahn und Pflanzenfett zurück. Und demnächst gibt´s einen Veranstaltungshinweis zum Thema Bowie. Peter Berlin sollte auch bald an die Reihe kommen. Und sicherlich auch ein paar Bloggerkegelimpressionen. Tschüssi, Tokio!

GLAM STEHT AUF TOKIO HOTEL

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Jeden Morgen. Nach dem Duschen.

Edit: Das sind jetzt nicht alles Fans, die sich hierher verirren und ihre Helden verunglimpft sehen, oder? Müssten die nicht um diese Zeit in der Schule sein?? Kinder, nix für ungut. Ihr werdet nicht alle Pop-Idole, wenn Ihr Schule schwänzt und heimlich raucht.

EIN STÖCKCHEN VON FRAU FRAGMENTE. SCHÖN!

1. Nennen Sie ein Weblog, das Sie sehr oft und gerne besuchen. Warum?
Eins nur. Hm. Da muss ich also meine Blogroll runterkondensieren. Uuuuuund entscheide mich für einen Jungblogger, den Raketenprinzen. Substanz, Stil, Charme, Sex. Raketenprinz.twoday.net. Aber ganz gespannt verfolge ich auch das Geschehen bei Spango.

2. Nennen Sie zwei Lebensmotti.
Zwei Lebensabschnittsmottonen, ich glaube nicht mehr an lebenslang, seit ich mich von Barbra und Madonna getrennt habe.
1: Fuck your Fears
2: Don´t eat anything you picked up from the sidewalk.

3. Drei Songs, die Sie gerne hören. Was mögen Sie daran?
1. Kate Bush „Nocturn“. Wenn man dieses Lied hat, braucht man kein anderes. Es hat alles: Das frohe Staunen über die mögliche Schönheit des Seins, die telepathische Ruhe einer Nacht mit den Liebsten, das Aufgehobensein im Meer und im Himmel. Diamond skies. Horizonte. Den Glamour einer nackten Nacht im Meer (and that´s as glam as one can get.) Der Blick auf den blassen Körper, der sich im Mondlicht emporwindet wie ein sich entwickelndes Polaroîd.
2. Rufus Wainwright „I don´t know what it is“. Frag mich nicht, worum es geht, aber ich war genau an dem Ort, den er beschreibt. In der musikalischen Opulenz, mit der er die Worte ankleidet. Es war schwer, sich für ein Lied von ihm zu entscheiden. Die Opulenz entschied. „Is there anyone else who has slightly mysterious bruises?“
3. David Bowie „Everyone says Hi“. Ich wünschte, er hätte es für mich geschrieben, aber es reicht auch völlig, dass ich es all meinen Freunden widme, die gerade nicht da sind, wo ich bin. Der späte Bowie hat diese raren Momente zarter Brillianz, in denen Ewigkeit schwingt.
Ansonsten auf der März-Playlist: Judy, Bernadette („With so little to be sure of“, „Later“, „Children will listen“), Keane, Wir sind Helden, gerade auch wieder Nena („Willstu mit mir gehn willstu“), Liz Taylor, Alison Goldfrapp, Michael von der Heide („Rüggewind“).

4. Welche vier Lebensmittel oder Speisen verabscheuen Sie? Woran liegt das?
1. Blumenkohl. Weil ich den immer aufessen musste, trotz Würgens.
2. Everything fishy. Because it´s been swimming around in fish piss all its life. And don´t say, that´s exactly what I do, when I´m at the sea. I mean, I don´t eat myself. I´m not bendy enough.
3. Broccoli. Blumenkohl für Waldorfschüler.
4. Austernpilze. Allein die Konsistenz gives me the creeps.

5. Nennen Sie fünf Kinofilme, die Sie 2006 gerne ansehen würden.
Da halte ich´s wie Frau Fragmente. Ich schau mir das alles lieber auf DVD für mich allein an und hätte gerne
– dass Polanski „Flicker“ verfilmt.
– Kate Bush´s „Aerial“
– die erste exclusive Preview von „Grey Gardens“ mit Jessica Lange.
– Owen Wilson als Bobby Ewing in „Dallas“.
– einen Porno im 70er Jahre-Stil starring Jude Law, Rufus Wainwright, Owen Wilson, Jonathan Rhys Meyers, Jonathan Schaech and GlamourDick.

6. Welche sechs Wörter fallen Ihnen spontan ein? Wie lautet der Kontext?

Suppe. Ich habe keine Ahnung, warum mir als erstes Suppe einfällt. (Das hat bitte nichts mit dem obig beschriebenen Porno-Szenario zu tun. Vielleicht aber doch.)
Affentempo. Weil ich mich schon immer frage, weshalb nun ausgerechnet Affen so schnell sein sollen.
Waage. Mein Aszendent, wenn man den Skorpion außen vor lässt.
Spontan. Weil mir spontan nur Synapsenblockaden einfallen.
Synapsenblockaden, weil s.o.
Puh! Weil 6 Worte abjehakt.

7. Von wem wünschen Sie sich die Beantwortung dieses Fragebogens?
von Rakete, Pheerce und Spango.

FAMILIENTREFFEN

oohhh
Also setzt er sich in die Ubahn und fährt nach Mitte, wo die Frost ihr Familientreffen abhält. Stop. Er setzt sich in die Ubahn. Das erste Mal seit – 8 Jahren? Dies nur am Rande. Geht, dieses Ubahnfahren. Es gibt wirklich schöneres, aber es ist auszuhalten. Die erlernten Tricks helfen. (Angstnoten geben: wie ist die Herzfrequenz? Zittern? Flauer Magen? usw.) Es gibt auch schönere Ballhäuser als das Ballhaus Mitte (ehemals Clärchens). In Ermangelung eines Frühlings haben nachbarliche Familien den Spielplatz flugs ins Ballhaus verlegt, wo nun ringelgekleidete Balgen sich mit Spielzeugautos bewerfen, anstatt, wie Kinder auf dem Land es tun, vor ihrer Playstation zu sitzen und Hirnzellen zu verschmirgeln. Bedient wird auch nicht, aber die charmante Begleitung ist pünktlich da und so überbrückt man die Wartezeit mit dem Schmieden von Plänen.
candlebritt
Von den acht ursprünglich zugesagten Glam-Begleitern, schaffen es noch zwei weitere Frostschauer in die Mitte,
luckydarko
vodkai
pünktlich zum Showbeginn, zu dem Frau Frost ein Liedchen nicht nur schmettert, sondern auch noch gurgelt. Vorher ging die Cousine Nadine durch die Reihen, mit einem Eimer Wasser. Sie hat dieses Problem mit Mobiltelefonen. Hört sie eins, sieht sie es, muss sie es ins Wasser werfen. Für sie besser als ein Putzzwang, davon reißt bei diesem Wetter immer die Haut. Schnell kommt es zum Säbeltanz
sa-bel
, dann fängt die Bee den Brautstrauß
brautstrauss
(nicht den ersten, wie sie versichert), Glam dreht seinen ersten Film, der möglicherweise zu schlecht für youtube ist, man wird sehen oder nicht. Alle trinken viel, es ist immerhin sehr dunkel draußen wie auch im exorbitanten Spiegelsaal, den Glam gerne zur Glam Mansion annektieren würde. Der Saal ist nur mit Kerzen beleuchtet und mit Blitzlichtern, auch der Ton kommt unverstärkt. Tulpen stehen auf den Tischen herum, wie zum Hohn. Es ist ein bisschen wie im Wohnzimmer von Miss Havisham (für die Anglisten unter den Lesern), nur die Verrücken – äh Perücken sind länger. Die ganze Familie gibt ihr bestes, inklusive der burlesken Stripperinnen und Frau Hartmann.
luckiedarko
Tulpen fliegen Frau Frost gegen die Perücke und werden später eingesammelt und wieder schön zum Strauß gebunden. Eine Pizza auf die Faust, dann noch paar Vodka ohne Wanillje und der Abend wird zur Nacht. Schön war´s. Eine Nachts als Rausch, voller Elektrizität. Und alles ohne Strom. Danke, Frau Frost.
(Nur das SO36 danach hätte man sich schenken können, was Lucky und Britt schlauerweise auch taten.)

Und hier der Film:
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