GLAMOURDICK – ES KANN NUR EINEN GEBEN

Ich habe meinen ersten Blog-Geburtstag verpennt. Bevor ich bei Twoday.net landete, hatte ich eine Experimentierwiese bei Blogspot, auf der ich seit Februar 05 herumkajohlte, die ich dann aber verließ, weil der Spielplatz bei 2day die besseren Geräte hatte. Und bunter war es hier auch. Jetzt habe ich mal das alte Ding bei Blogspot gelöscht, damit die Googler auch auf der richtigen Seite landen, wenn sie aktuellen Glam-content suchen. Und weil ich meinen ersten Blg-Geburtstag eh lieber hier feiern möchte.

FATHER AND SON

Die Eltern angerufen. Der Vater nimmt ab. Die Mutter ist mit Freundinnen einen trinken. Ich erwarte ein 15sekündiges Gespräch, das mit dem Satz endet „Deine Mutter ruft Dich dann zurück“, was sie nicht tun wird, weil er vergessen haben wird, ihr auszurichten, dass ich angerufen habe.
„Und was machst Du dann heute noch alleine?“
„Ich schau mir eine DVD an.“
Wie das? Er hat bislang nicht einmal den VHS bedienen können. Und er schaut kaum noch Fernsehen, weil ihm alles zu brutal und hektisch ist. Außerdem hört er schwer und traut sich nicht, das zuzugeben. Er ist zu rücksichtsvoll, um den Fernseher auf eine Lautstärke einzustellen, die es ihm möglich machen würde, der Handlung zu folgen. Und dann wieder verärgert darüber, dass er diese Rücksicht nimmt.
„Dein Schwager hat mir die Fernbedienung erklärt.“
Was ich selbst auch schon Dutzende von Malen versucht habe. Mein Vater ist noch ungeduldiger als ich. Vielleicht sogar unduldsamer.
„Letztens haben wir uns „Giganten“ angeschaut.“
Ich hatte meiner Mutter die James Dean Collection zu Weihnachten geschenkt.
„Mal sehen, vielleicht schau ich heute „Jenseits von Eden“. Kennst Du die Neubauer? Die war doch in diesem Heimkehrerfilm. Und in der „Sturmflut“. Oder in „Dresden“?
Ich habe mich immer gefragt, wer etwas an dem überstrapazierten Vollkostweib findet, jetzt weiß ich´s. Mein Vater.
„Ja, die Neubauer. Kenn ich. Ich mag die Makatsch. Habt Ihr die „Luftbrücke“?“
„Da haben wir nur den ersten Teil gesehen, aber die DVD hab ich hier liegen. Vielleicht schau ich mir das an. Die Neubauer spielt gut. Richtig gut. Fährst Du zur Buchmesse?“
„Nee – dies Jahr nicht. Hab ja nichts Neues.“
„Und die Dolly?“
„Kein Kontakt mehr.“
„Na ja. Ist vielleicht besser. Kannst Du Deine eigenen Sachen machen. Und Dir geht´s gut?“
„Geht gut, ja. Dann mach Dir mal nen schönen Abend und grüß Mutti.“
„Ja, das mach ich. „Vom Winde verweht“, den hast Du uns auch dagelassen, oder? Vielleicht schau ich den.“
„Lass es Dir gut gehen!“
„Du auch, Glam. Du auch. Die Makatsch war in „Lengede“, oder?“

THE TEXAS TELEVISION MASSACRE oder IST SCHON DER ERSTE APRIL?

sueellen
(Und ich hätte schwören können, dass das Kostümjäckchen Pamela gehörte. Na ja. vielleicht ist sie ja deswegen im Knast.)

„Director Robert Luketic is reportedly finalizing key cast members for the big screen version of Dallas including, Jennifer Lopez, Owen Wilson, John Travolta and Shirley MacLaine. The classic 1980’s TV show chronicled the exploits of wealthy Texas Oil millionaires and their shady business dealings and dysfunctional personal lives. Travolta will star as JR Ewing, Lopez will play Sue Ellen Ewing, Wilson will star as Bobby Ewing, and MacLaine will play Miss Ellie Ewing. Negotiations with the actors are in the final stages and production of the film is likely to commence in October, after Travolta has finished his starring role in the big screen version of the Broadway hit Hairspray.“
Quelle: www.imdb.com

Ich liege schreiend am Boden vor Lachen. Bitte bitte lasst mich am Drehbuch mitschreiben!!! Und ich möchte casten, ja?!Owen Wilson als Bobby, geil! – die Duschszene!! JLow schmeiße ich raus – eventuelle darf sie die Lucy spielen. Klein genug ist sie. Sue Ellen, Sue Ellen – da sehe ich Michelle Pfeiffer -oder doch Nicole Kidman?- mit dem Whisky-Tumbler tumbeln. Pamela Rehauge – Winona, logisch. Ben Stiller IST Cliff Barnes, somit Winonas Bruder. Passt. Und wenn man den Aspekt der Dysfunktionalität besonders herausarbeiten möchte, kommt man um Anjelica Huston in der Rolle der Miss Ellie nicht herum. Shirley könnte indes Grandma Ellysette spielen, also Miss Ellies texanische Stiefmutter. Denzel Washington würde ich einen Part schreiben. Vielleicht zum Thema der krausen Haare von Ben Stiller und Winona. Halt Rassefragen aufwerfen.
Jock Ewing wäre eine Top-Rolle für Clint Eastwood oder – jetzt hab ich´s: JACK NICOLSON! Das macht die Besetzung des JR natürlich schwer. Travolta ist Scientology, der fliegt logischerweise. Optisch passt Vince Vaughn, aber der schläft mit der Aniston und ist Nicholson nicht gewachsen. Pech gehabt. Blogger, helft mir. Besetzt den JR! Und ich schätze, es kommen nicht unberechtigt einige Vorschläge für einen Mann aus Kiel…

/Eigentlich auch ein schönes Gedankenspiel – Die Blogsphere ist Dallas. Besetzen Sie!/

hEAdACHe

Eine Stunde mehr Schlaf wäre schön gewesen. Bin heut irgendwie zerschossen, vermutlich weil ich gestern aus Langeweile Vanille-Vodka getrunken habe. Was auch damit zu tun hatte, dass ich dachte – je früher du ins Bett gehst, desto länger kannst du schlafen. An sich logisch. Aber wenn der Körper im Schlaf Alkohol abbaut, dann ist das kein erholsamer Schlaf. Was soll´s. Ich hab mich ja gewarnt. Ich könnte jetzt noch verraten, dass ein Grund, den Tag so abzukürzen, die Vermeidung des Erhalten eines bestimmten Anrufes war, aber das ist wirklich zu albern und peinlich.

Halbe Stunde später. Starker schwarzer Tee, eine Dusche, I feel a lot better. Und möchte noch schnell eine Warenvorstellung machen. Seit ein paar Tagen erhältlich:

lauperacoustic

Cyndis Greatest Hits in sehr schönen schlichten akustischen Gewändern. (Anders als das Cyndi in rot auf dem Cover. Dorothy Parker sagte einmal, dass es ein Rot gibt, dass alle Farbe aus einer Blondine söge. Jetzt sehe ich was sie meinte. Nichtsdestotrotz – Cyndi, spätestens seit „At last“, ist eine Heldin. Unvergesslich der Auftritt m Quasimodo, aber davon schrieb ich ja schon mal.

GUT HOLZ STATT GUTFRIED oder BLOGGER KEGELN GEGEN DIE VOGELGRIPPE

rolling
(Courtesy of ran-tan.me.uk. And yes, it´s Kate.)

So. Geschafft. Ein Termin. Eine Lokalität. Neun Kegel. Am 27. MÄRZ im schönen Kreuzberg. Unterirdisch mit Hausmannskost.
Wer will, der melde sich bei glamourdick bei aol dot com. Und meldet Euch schnell, damit die gegebenenfalls noch anbauen können.
(Ich hatte nicht von allen von euch Emailaddressen und habe mich deshalb in Euren Kommentaren diesbezüglich geäußert. Ich bitte Übersehungen und Auslassungen nicht persönlich zu nehmen, es ist halb 10 und ich will auf mein Bett – die Einladung gilt ausdrücklich allen, die sich eingeladen fühlen! Ich freu mich drauf!
Special thanks an Sabbeljan, auf dessen nachdrückliches Nachhaken ich den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht habe. Und more special thanks an Lucky, der die Lokalität getestet und das Booking klargemacht hat!

Kostenbeitrag – Umlage. Die Bahn kostet 11 Euro die Stunde und ist ab 20.00 gebucht. Eis essen gehen ist teurer.

Weitersagen an andere glamouröse Blogger und Innen erwünscht!
Ahoi!

birdheader

GLAM IN TOUCH oder AUS DER UHR TROPFEN SEKUNDEN

Kürzlich betrachtete ich in einem neuen Printmedium eine Geschichte mit dem wunderschönen Titel „Wenn die Nägel Trauer tragen“. Dort präsentierte ein windiger oder findiger Redakteur Promifrauen in guten und in schlechten Tagen: gut = rosa Nagel, schlecht = schwarz, bzw. rouge-noir von Chanel. Das fiel mir gestern beim Betrachten der Echo-Verleihung wieder ein. (In Touch-Magazine machte aus mir einen wirklichen Frauenversteher, danke!) Sieht also nicht gut aus für Tokio Hotel. Soll ich sonst noch Worte über den Echo verlieren? Redet der Tokio Hotel-Sänger deshalb so schnell, weil er weiß, wie kurz seine Karriere sein wird? Kann der nicht bitte mal seinen Make-up-Look ändern – ich trau mich langsam nicht mehr geschminkt aus der Tür, aus Angst, für ein Wannabe gehalten zu werden. Was hat es mit dem Nena-Trauma auf sich: alle Nachwuchsstars imitieren den Look, den die Mittvierzigerin vor drei Jahren etablierte. Das Hotel in Tokio singt sogar ein Lied mit dem selben Titel wie ein Nena-Hit. Was ist eigentlich aus Rausschmeißern in Zeiten von Hartz 4 geworden – konnte niemand die kreischenden Neublüterinnen entfernen, die während der ganzen Show nach ihren „meine Hose sitzt so tief, ich trage meinen Penis in der Gürtelschnalle“-Helden schrien? Und kann mir jemand das nach unten gespreizte „V“ erklären, das tanzunfähige deutsche Künstler gern als Pose aufnehmen? (Rosenstolztussi und Gürtelschnallenpenis.) Heißt das „Easy access“? Oder halten sie durch Arschbackenzusammenkneifen irgend ein Hartgummi-Toy fest, zwecks Prostata-Prickeln? Ist es nur ein Schrei um Abhilfe? Solche Sachen sollte uns die Frauke Ludowig, die ich sehr schätze, mal erklären, anstatt Fregatten wie die altersdemente Königin des Dschungels zu interviewen. Oder ich kaufe mir die neue „In Touch“, vielleicht beantwortet dort jemand meine Fragen. Und wenn nicht, gibt es bestimmt wieder ein spannendes Sujet, wie z.B. „Wenn die Hühner Augen tragen: die Top Ten der coolsten High Heels“.

Das Beste, was der Echo brachte (neben Michelle Hunzikers wirklich einwandfreier Armani-Robe und der Abwesenheit der Leiche von Madonna): es war mal wieder so glamourbefreit, dass ich aus Langeweile auf die blauen Seiten ging und ein vielversprechendes Sexdate ausmachte.

GEDULDIG UND FRIEDENSREICH oder GLAM, DAS LAMM, EXPOSED

glamlamb12-3-06

Man nehme einen Tag, keine beliebigen, einen mit besonders viel Stressfaktoren – der Deutschen liebster Einkaufstag, Samstag. Es schneit. Der Schneematsch spritzt, wie es sein Anliegen ist, auf die Trottoirs während Glam und Lucky sich im silbernen Wagen in Tempo 28 durch ausgewiesene 50er Zonen quälen. Doch sie quälen sich nicht. Sie scherzen, fluchen nur manchmal ein wenig, aber sonst wären sie ja wohl auch keine Berliner. Lucky hat ein neues Bad und eine neue Küche – beide wollen möbliert sein. Glam möchte das Alphabet in seine Musiksammlung bringen, dazu benötigt er ein ansehnliches CD-Aufbewahrungssystem, die beiden befinden sich somit auf der Road to Ikea. Der Parkplatz lässt vermuten, dass auch einige Tausend andere Berliner das schlechte Wetter nutzen, um bei Ikea das Bistro zu stürmen, hat es doch mehr Flair als Burger King oder eine Döner-Dependance. Die Mutter-Kind-Parkplätze sind belegt, die schwulen Parkplätze immer noch nicht eingerichtet, also parkt man weit hinten, außen. Plätze, die man keinem Theatergänger verkaufen würde mögen, handelte es sich um ein Theater und keinen Parkpklatz. Durch Schlamm und Modder stiefeln die beiden ins Einrichtungshaus. Dort angekommen müssen sie sich nicht mehr selbst bewegen, sie werden getragen wie in einem Strom. Wäre es jetzt doch ein Theater, dann glitten Lucky und Glam als Stagediver druch die Massen. Das Einkaufswägelchen überfüllt sich mit Zauberhand, die unförmigen CD-Aufbewahrungsmöbel-Pakete verweigern störrisch den Transport, an der Kasse stehen nur ein Dutzend Menschen vor einem, Man ist als nach gut zwei Stunden wieder auf dem Parkplatz, der praktischerwese an einen Baumarkt grenzt. Dort schlägt Glam ein Schnäppchen (Scheibenwaschanlagenwasser mit Frostschutz bis -30° für nur eins achtenfuffzisch.) Und Lucky fällt ein, dass er vergessen hat, sich einen Duschvorhang zu kaufen.
„Macht doch nix. Gehst Du halt nochmal rein. Ich kauf mir am schwedischen Lebensmittelstand eine Flasche Vanille-Vodka, derweil.“
Lucky holt Duschvorhang, Glam Vodka. Glam knabbert an einer Tafel Apfelsinenkrokantschokolade und schaut sich nach attraktiven Männern um. Das Warten macht ihm gar nichts aus, fällt ihm dabei auf. Er steht in einer wabernden Menschenmasse und ist die Ruhe selbst. Und das, obwohl er vor Wochen das Johanniskraut abgesetzt hat.

„Wollen wir noch zu Kaisers?“
„Na wenn schon denn schon“.
Bei Kaisers ist es nicht ganz so voll, das geht also ruckzuck. Voller Vorfreude auf die Basteleaktion die vor ihm liegt, liefert Glam Lucky zu Hause ab und vergisst über der Vorfreude aufs Möbelschraubem, dass die beiden Benno-Regale in weiß erstmal in den 5. Stock transportiert werden müssen. Aber auch das gelingt ihm, auch wenn danach sein Rücken wieder kreischt wie kürzlich nach Franks Unzug. Es kommt zum schönsten Teil: die erworbenen Hausverschönerungsgegenstände in der Wohnung drapieren, Werkzeug zusammensuchen, Pappe zerreißen und schrauben! Bennos Aufbau ist in einem Pamphlet liebevoll gestaltet und im schraubumdrehen nachvollzogen, da bemerkt Glam, dass die Deckenplatte nicht wie die anderen Platten mit Bohrlöchern versehen ist. Hm. Das sieht ihm aber sehr nach Konstruktionsfehler aus! Denkt er. Aber er schaut noch einmal das kleine Montageheft an, um sicher zu gehen. Packt den zweiten Benno aus, siehe da – das Deckenplättchen Bennos des Zweiten ist intakt. Jetzt müsste eigentlich der Moment kommen, wo Glam austickt und den fast fertigen Benno durch die geschlossene Terrassentür knallt. (Nochmal einpacken, back to Ikea, nochmal durch den Laden, nochmal hochschleppen AAARRRGGHHH) Mais non. Glam kocht einen Kaffee, telefoniert schnell noch einmal mit Frau Frost wegen der Karten für nächsten Sonntag, Glam sucht sich die Ikea-Hotline im Internet und findet sie nicht. Also ruft er die Auskunft an (es ist mittlerweile 18.00 Uhr) und dann den alten Schweden, der ein auffächernd geästeltes System des „dann drücken Sie bitte die Taste 1 – 26“-Antwortgerät am anderen Ende der Leitung hat. Nach gefühlten 17 Minuten dann eine Kundenberaterin. Da Glam noch immer gut gelaunt ist und eine unverschämte innere Zuversicht ausstrahlt, dass diese Dame, an diesem kalten schneematschigen Samstag voller Freude seinen Reklamationswunsch geradezu von Zauberhand und mit Charme, Esprit und Wärme erfüllen wird, tut sie das ganz einfach.
„Es tut mir Leid, Herr Dick, früher konnten Sie das defekte Möbel einfach zu uns zurück bringen. Heute nehme ich Ihre Reklamation auf und wir tauschen das Teil per Post. Sie bekommen es direkt aus Schweden, das kann so zwei Wochen dauern.“
Glam bedankt sich, weil er froh ist, überschwänglich. Pfeift eine kleine schwedische Melodie („Newfound Lover“, Tuva Novotny), setzt sich auf das von Lucky geschenkte rosa Lammfell und fängt schon mal an die CDs alphabetisch zu ordnen.

Tags darauf: Alle CDs sind geordnet und sobald das Benno-Ersatzteil in der Post ist, herrscht hier musikalisch Ordnung! Garland, Gogos, Guns ´n Roses! Und der Ipod spürt, dass es Sonntag ist und kombiniert Hildegard Knef mit Justus Koehncke. So muss es sein.

GLAM BRAUCHT DRINGEND 2000 EURO FÜR EINEN TRIP NACH NY NY UND EIN VIP-TICKET

1. Overture: The trolley song / Over the rainbow / The man that got away
2. When you’re smiling
3. Almost like being in love / This can’t be love
4. Do it again
5. You go to my head
6. Alone together
7. Who cares
8. Puttin‘ on the ritz
9. How long has this been going on
10. Just you, just me
11. The man that got away
12. San Francisco
13. That’s entertainment
14. I can’t give you anything but love
15. Come rain or come shine
16. You’re nearer
17. A foggy day
18. If love were all
19. Zing! Went the strings of my heart
20. Stormy weather
21. You made me love you / For me and my gal / The trolley song
22. Rock-a-bye your baby with dixie melody
23. Over the rainbow
24. Swanee
25. After you’ve gone
26. Chicago

Und eigentlich wollte ich ja meinen Geburtstag wieder auf der Insel feieren, aber:
„Theaterregisseur Robert Wilson besuchte die Berlinale, um bei der Premiere des Dokumentarfilms „Absolute Wilson“ dabei zu sein. Und er war in der Stadt, um sich mit Herbert Grönemeyer zu treffen. Grönemeyer wird, wie bereits berichtet, die Musik für die Wilson-Fußball-Oper komponieren. Und der kanadische Sänger Rufus Wainwright wird einige der Stücke singen. „Premiere: 2. Juni an der Staatsoper“, sagt Wilson und verabschiedet sich. Es war einer seiner vielen Besuche in der Stadt.“
Ein Fußballmusical. Komponiert von Grönemeyer. Da kämen dann ja zwei Dinge zusammen, die mich schon immer ziemlich kalt gelassen haben. Gelinde ausgedrückt. Hm.

GLAM HAT HEUTE DIESE MAIL VON FRAU FROST IN DER MAILBOX UND TEILT SIE MIT IHNEN, TEILT IHNEN ALSO FOLGENDES MIT

… nicht ohne vorher zu erwähnen DA GEH ICH HIN! Und Lucky kommt mit, und die Spreepiratin und drei Schweizer, zwei davon Schweizerinnen. Und Skailight fliegt extra ein und vielleicht bloggern ja noch ein paar Blogger und Innen vorbei und man lässt es sich gut gehen, im Kreis der Familie!
corafrost

Here goes Frau Frost:

liebe hausfreunde, liebe familie,
hier die einladung zum 3. und letzten familientreffen, was mich traurig
stimmt, aber ich hoffe ihr kommt doch nochmal zum feiern. ich lege
danach wieder musike auf  und bitte mailt und sagt es weiter, da es
sonst keine ankündigungen gibt.
leider ist die nachricht diesmal spät unterwegs, aber es gab einige
unglückliche verkettungen von schiggsal und keimen ecta.
ich grüsse euch und umarme euch weil es ist kalt. noch
eure cora
 familienvorstand

cora frost- familientreffen3

zum letzenmal
liebe
grosse schneeschmelze
nur hier

am 19. märz, um 19.oo uhr, im ballhaus mitte, spiegelsaal, auguststr.24

die liebe hat ja nur einen anfang und kein ende, aber leider die
familientreffen, zumindest im jahre 2006, worin wir uns ja schon
überrraschenderweise befinden; aber wer kann heut schon sagen , was
morgen ist;
wir, cora frost, ihre frau heinz und die paten, laden ein zum 3. und
letzten familientreffen!
wieder dabei, natürlich der clan, familienmitglieder, die nicht daran
gehindert werden können etwas zum besten zu geben, falls sie dies
vorhaben. zum beispiel meine an sich freundliche, sanfte nichte chou,
die eine ausgeprägte etwas problematische handyphobie hat.
obwohl leider leider die honoratioren, karl-heinz , auch bekannt als
salatrudi , und norbert , diesmal nicht anwesend sein können, da die
alten spürnasen sich auf talentsuche im ausland befinden, haben sie uns
eine clique junger, bis an die zähne bewaffnete mädchen
hinterlassen,die sie für sehr talentiert halten.
ausserdem wieder zu gast mein auf die schiefe bahn geratener vetter
gary, dessen vater schon gern handstand auf bierkrügen gemacht hat.
vielleicht tauchen ja auch noch auf, la bomba internationale, mein
ältester und treuester hausfreund gert thumser,der mit frau frost
uralte liebeslieder  aus goldenen zeiten trällern wird.
mein geliebter schwager jägermeisterdieter, und mein exzentrischer
minimalistischer grossonkel manne, der letztesmal mit seinem tanz“ das
mädchen aus dem osten“ aus dem zyklus der tänze “ manne geht in
pension“
grosse beifallsstürme erntete.
wir werden alle turnen, tanzen und von liebe singen;und biere trinken,
vielleicht wein? und gutes tun; dem einen verstohlen übers haar fahren,
oder morgens  um fünf bei irgendjemand im schoss liegen; oder in einer
ecke über die eigene einsamkeit und gefühlskälte weinen, die
schleichende seelische impotenz. während um einen herum die menschen
toben und tanzen und sich küssen, und papierschiffe an einem
vorbeiziehen.
denn es ist schon wieder spät, der schnee ist geschmolzen und das ganze
schmelzwasser rauscht in den 1. stock; und dann auf kleinen mit
lampions und pizza geschmückten ballhaustischen nach haus paddeln, oder
bis ans meer, durch alle meere und flüsse; bis man  wieser zurück ist
nach einem jahr und doch noch ein familientreffen stattfindet. aber wer
weiss schon was in einem jahr sein wird!

seid willkommen! sagt es weiter! zum letztenmal!  liebe!  im schoss der
familie!
in freudiger erwartung und mit traurigem herzen! der clan erwartet euch!
herzlichst eure cora frost und frau heinz

EIN ELEFANT FÜR MICH

Ich seh uns beide, du bist längst zu schwer
Für meine Arme, aber ich geb dich nicht her
Ich weiß, deine Monster sind genau wie meine
und mit denen bleibt man besser nicht alleine
Ich weiß, ich weiß, ich weiß und frage nicht
Halt dich bei mir fest, steig auf, ich trage dich
Ich werde riesengroß für dich
Ein Elefant für dich
Ich trag dich meilenweiter
Übers Land
Und ich

trag dich so weit wie ich kann
Ich trag dich so weit wie ich kann
Und am Ende des Wegs, wenn ich muss
trage ich dich
trag ich dich über den Fluss

Einer der nicht sollte, weint am Telefon
Und eine die nicht wollte,
weint und weiß es schon
Deine Beine tragen dich nicht wie sie sollten
So oft gehen die,
die noch nicht weg gehen wollten
Ich weiß, ich weiß und ich ertrag es nicht
Halt dich bei mir fest, steig auf, ich trage dich

Ich werde riesengroß für dich
Ein Elefant für dich

M:J.-M. Tourette, P. Roy, J. Holofernes, M. Tavassol
T: J. Holofernes