Archiv der Kategorie: Dann sind sie Helden

GLAUBEN SIE RUHIG, WAS IN DER ZEITUNG STEHT!

„Dürfen wir mal kurz pathetisch werden? Okay, los geht’s: Wer dieses Album besitzt, braucht erstmal kein anderes mehr.“

Und wenn ich demnächst mal wieder von einem freundlichen Studenten angesprochen werde, ob ich gerne die Süddeutsche abonnieren möchte, dann sag ich „Ja“.

http://www.sueddeutsche.de/,kulm2/kultur/artikel/726/63663/

„The artistry here is so dizzying, the ambition and scope so vast, that even the deafest, most inveterate misogynist could not fail to acknowledge it. Genius. End of.“
The Guardian

Courtesy-of-Anthony-Krickmay-EMI
(Courtesy of Anthony Krickmay EMI)

DAS (VOR)LETZTE POSTING, ALTE ZEITRECHNUNG

Ich dehne keinesfalls die Wirklichkeit, wenn ich Hand aufs Herz berichte, dass ich letzte Nacht vor zwei ziemlich räudigen Hunden flüchten musste. Das können nicht die Hounds of Love gewesen sein, die sehen doch anders aus. So nämlich:

bonnieclyde

Aber sie taten mir nichts Böses. Dann aber erfand ich im selben Traum einen Mann, der einen guten Eindruck hinterließ. Und als ich aufwachte konnte ich nicht mehr einschlafen, weil heute ja der Tag der Katemas ist und die folgenden beiden Herren

Frank and me at Squeezebox. Photo by Dolly B.

zur Elefantenbefreiuung durchschreiten werden. Wenn Sie die beiden sehen, mit ihren Ipods und den dunklen Sonnenbrillen, dann wünschen Sie ihnen einfach Glück oder schließen Sie sich Ihnen an. The Time Has Come To Free Your Local Elephant!

THE ELEPHANT LIBERATION ARMY AT WORK

Out on the wiley windy moor we´d roll and fall in green
You had a temper like my jealousy – too hot, too greedy
gate

How could you leave me, when I needed to possess you. I hated you, I loved you too. Bad dreams in the night.
pod

They told me I was going to lose the fight, leave behind
whistling

my wuthering wuthering wuthering heights!
windmill1

„Heathcliff! It´s me your friend Glam, now you´re free!“
liberacELA

Ungefähr 46 Meter hoch musste Herr Dick klettern! Aber jetzt ist unser Elefant, den wir naheliegenderweise „Heathcliff“ getauft haben sehr, sehr glücklich! Und wir auch.

FRIDAY IN THE PARK WITH FRANK, KATE AND A SLOSHY MAMMOTH

„Der Mann da oben. Grünes Gesicht.“
„Hm hm.“
(…)
„Schau mal. alles fällt.“
„Mh.“
„Die FARBEN!“
(…)
„Hör mal!“
„Hi hi!“
„Pii!“
(…)
„Kuck ma, wenn ich so mach mit den Armen!“
„Eine Windmühle!“
„Genau!“
(…)
„Hm. Der Elefant. So lange Zähne!“
„Der ist schon sehr sehr alt.“
(…)
„Der Zweig!“
„Der plentert. Oder mit „ä“?“
(Beide): „Sloshy sloshy sloshy sloshy!!!“
(…)
„Wie da die Schwäne stehen!“
(…)
„Wellen auf dem Wasser!!“
„!“
(Beide): „Washing machine! Washing MaCHINE!!!“
(…)
„Meinst Du, der kleine Bertie wird jetzt in der Schule gehänselt?“
„Bestimmt, aber da muss er durch.“
„Ja, da muss er durch.“
„Die Kinder tanzen um ihn Ringelreihen und singen „that sun of mine“.“
„Aber er hat Kate als Mutter.“
„Dann geht das.“
„Der hat´s gut.“

(Die Foto-Dokumentation der ersten ELA-Befreiuungsaktion folgt in Kürze. Aber die braucht man eigentlich gar nicht, oder?)

BANGA – DAS HATTE ICH BEFÜRCHTET

You are... The Dreaming
You are Kate’s fourth album, The Dreaming! Let’s
face it — you’re wild, dark, and more than a
little bit crazy. You might even scare people
away the first time they encounter you. But
your own special brand of untamed genius should
be fully appreciated and taken on its own
terms. Key songs: Sat in Your Lap, Suspended in
Gaffa, The Dreaming.

Which Kate Bush Album Are You?
brought to you by Quizilla

weak

DIE GEHEIMEN PLÄNE DER ELEPHANT LIBERATION ARMY

Der Plan sieht vor, dass GlamourDick am Freitag pünktlich um 7.30 Uhr aufsteht, damit er spätestens um 9.30 Uhr das Haus verlassen kann. Zuvor wird Karstadt angerufen, ob das Objekt vorrätig ist. Wenn nicht, muss er wohl oder übel nach Neukoelln. Egal. Für das Objekt würde er auch nach Gera oder Neubrandenburg reisen. Etwa zur selben Zeit am Ereignishorizont: Feldflaschen werden gefüllt, Butterbrote mit vegetarischen Aufstrichen belegt. Je nach Klima, wird nach Regenjacken gesucht. Sonnenbrillen gehören in jedem Fall ins Gepäck – es muss mit Anfällen großer Rührung gerechnet werden.
Zeitnah in Neukoelln eilt ein schwarzgewandeter Glam die Gänge des übel ausgeleuchteten Mediamarktes entlang, da Karstadt vermutlich wieder gepennt hat. Das Objekt wird in dreifacher Ausfertigung gekauft, möglicherweise auch vierfach – man geht kein Risiko ein.
Rote Ampeln ignorierend rast ein silberner Hyundai von Neukoelln nach Friedrichshain, parkt erratisch. Der Koffer mit den Objekten wird in das neue, extra für diesen Zweck weißgestrichene Zimmer getragen, die Objekte im Mac gerippt – vielleicht die längste halbe Stunde im Leben der beiden Protagonisten. Mit zitternden Händen und heißen Kabeln werden zwei Ipods präpariert. Auf Telefonanrufe, Mitbewohner, Nachbarn kann nun keinerlei Rücksicht mehr genommen werden. Mobiltelefone werden achtlos auf den Boden geworfen. Die Protagonisten eilen zum Wagen, die Ipods beben und stöhnen vor entrückter Erwartung. Ein Park muss her, ein Wald, ein Fluss, ein Fleck Sensualität in der Haupstadt wird angesteuert. Mit weichen Knien und emsig pochenden Herzen verlassen die Protagonisten das Gefährt, betreten Land, schauen Luft, Erde, Wasser, sich tief in die Augen, steuern die Geräte aus, drücken zeitgleich auf „Play“, reichen sich die Hände und stürzen kopflos, ganz Herz und Seele in die Welt von „Aerial“.
Und dann.
Die Eiszeit ist vorüber.

zooportal

Sie werden sich nicht erinnern, wie sie es dorthin geschafft haben, aber hier stehen sie am Elefantenportal des Berliner Zoos. Etwas asynchron singen sie Kate Bush und wogen rhythmisch-hexig die musikalisch durchströmten Arme. Der Stein erweicht, die Elefanten erheben sich und strecken die Glieder. Sie haben viel zu lange gekniet. Jetzt ist man gut gerüstet, Lucky aus seinem Büro zu entführen. Zu dritt mit zwei liberierten Elefanten geht es dann weiter zum Kanzleramt, wo sich bereits die über Berlin verstreuten Kate-liebenden ELA-Mitglieder eingefunden haben. Einige haben bereits einen Elefanten befreit, andere freuen sich über die bevorstehende Aufgabe.
Es ist ein langer Tag, es ist ein Tag voll poetischer Ekstase. Ein Tag, an dem dunkle Haaransätze von selbst erblonden.
Und dann und wann.
Debbie Harry wird dabei beobachtet, wie sie aus einer Lidl-Tüte Rubine, Smaragde und Ecstasy-Pillen auf die Befreier regnen lässt. Ein gekaperter TV-Aufzeichnungswagen beschallt nun die Elephant-Liberation Army und begleitet die Tausendschaften aus der Stadt, der nächste Zwischenstopp wird eine Insel in der Themse sein, die Bush-Familie zu grüßen, dann ist der Londoner Zoo an der Reihe und sicherlich läuft man auch irgendwann Ines Schreiber über den Weg.
Ja, so wird der Freitag.

Mit einem Dach und seinem Schatten dreht
sich eine kleine Weile der Bestand
von bunten TÄNZERN, alle aus dem Land,
das lange zögert, eh es untergeht.
Zwar manche sind an Wagen angespannt,
doch alle haben Mut in ihren Mienen;
ein böser roter Löwe geht mit ihnen
und dann und wann ein weißer Elefant.

TIRILI!

dohlen
(Das passiert, wenn man bei der Google-Bildersuche „Dohlen“ eingibt. Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Effekt für dieses Posting – etwa so:
dohle
aber die drei Cousinen vom Trio Bulgarka, die im Allgäu das Perückenkombinat „Zum Silbernen Dutt“ geplündert haben, gefielen mir auch sehr gut.)

Kja tschack!

(Nur noch zweimal aufwachen!!)