Schon bizarr. Man schaut auf ein Datum und es läuft ein Film. Bei allen vermutlich der gleiche.
Archiv des Autors: glamourdick
WESHALB HEUTE AN BLOGGEN NICHT ZU DENKEN WAR

Von nun an werde ich bei jedem Gewitter grinsen, weil ich ja weiß, dass es sich um Vampire handelt, die Baseball spielen.
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DES BROADWAYS BORINGSTES KIND
Leider wahr: „Grey Gardens“, das Musical, ist ein Sucker. Der erste Akt komplett überflüssig, die Musik retro und zwar auf die falsche Art und Weise (der Komponist hält sich für Sondheim, war aber noch nicht einmal in derselben Sauna), die Anzahl von Männern und Kindern auf der Bühne idiotisch, wenn man zwei Rollen hat wie Little Edie und Big Edie. Die anderen Bouviers können mir gestohlen bleiben. Schon die Doku kam gut ohne sie aus.
Der zweite Akt hat ein paar schöne Textideen (sämtlich Zitate aus dem Maysles-Film) und das war´s dann auch schon. Gut – die beiden Hauptdarstellerinnen reißen es ein wenig raus, aber es reicht einfach nicht. Das Ärgerlichste: die geniale Vorlage, zu der mir zweihundert bessere Umsetzungsmöglichkeiten einfallen.
And what´s a musical without a catchy tune for Barbrabitch to do a bad cover on one of her next 3 Broadway albums? Fehlanzeige. Hier rein, da raus. Grey Gardens, the movie, starring Jessica Lange, please.

(Immerhin nicht schlecht besetzt und auch sonst quite authentic: Christine Ebersole)
WAS EIN BISSCHEN NERVT
Dass meine linke Ohrmuschel anatomisch so geformt ist, dass das headphone immer irgendwie querliegt und ich nur ein stark eingeschränktes Stereo zu hören vermag, es sei denn ich drücke mit dem Zeigefinger gegen den Ohrstöpsel, aber wie sieht das aus und wie soll man da noch eine SMS schreiben?
BUTT CRACK
Wenn man der Berichterstattung auf dieser Seite folgt, dann könnte man zu der Annahme gelangen, der Dick ernähre sich hauptsächlich in der Konditorei und der Karstadt-Lebensmittelabteilung. Stimmt auch. Weit gefehlt. Für Specials – den britischen Tee, arabisches Brot, italenisches Mineralwasser und indische Konserven gab es unweit des Görlitzer Parks einen kleinen Laden, den Butt-Markt. Und der hat vor kurzem dicht gemacht. Das ist ärgerlich. Deutscher Tee kickt nicht. Der Dick will den Butt zurück!
UNSERE UNVERNUNFT IST SICHER NOCH EIN KLEINER TEIL VON UNS UND WIRD AUCH NOCH EIN KLEINES BISSCHEN BLEIBEN
… und in der Zwischenzeit, bis wir wieder vernünftig sind, werdn wir uns die Zeit mit Unvernunft vertreiben.“ (Nena, bisschen paraphrasiert.)
Berlin im, Jahre 2003. Als meine Freundin N. mich anrief und mir unter Tränen mitteilte, ihr Freund habe sie gerade verlassen, hatte ich gerade den Dealer in der Küche und lud sie spontan ein, zu mir zu kommen. Was folgte war einer der schönsten, lustigsten, freundschaftlichsten Abstürze meines und N.s Lebens. Irgendwann waren wie zu viert oder fünft in meinem Schlafzimmer und erzählten uns Lagerfeuergeschichten, um uns vom Nichtschlafenkönnen abzulenken. Wie gesagt – einer der schönsten Abende überhaupt und sicherlich die lustigste Art und Weise, eine Trennung zu überstehen. Ein halbes Jahr später war N. aus Berlin weggezogen und ich besuchte sie in einer Stadt mit D. Sie holte mich vom Flughafen ab und wir fuhren zu Freunden von ihr zum Sektfrühstück. Zwei Tage später war der Gastgeber mein Boyfriend. Ich war nun also öfter in D., wo ich Sommernachmittage in Hängematten verbrachte und mit N. und D.D. aus D. in dessen Wohnzimmer tanzte. Und dann traf ich N. auch häufiger auf der Lieblingsinsel, wo ihre Mutter ein Haus hat. Einmal weinten wir am Flughafen, weil der Abschied von der Insel wirklich hart ist. Am 1. Juni diesen Jahres legte sich am Strand von Es Cavallet eine Frau auf mich drauf – das dürfen nicht viele – es war N. und wir tranken weiße Sangria und lästerten über die italienischen Models, die sich vor uns im Sand drapierten.
Manchmal sehen wir uns ein paar Monate nicht, telefonieren in dieser Zeit auch kaum, aber, wenn wir uns, wie beispielweise vorgestern, andlich wieder treffen, dann ist sofort wieder eine kindlich schöne Energie da. Dieses mal haben wir weder getanzt noch Drogen genommen, weil wir etwas vernünftiger geworden sind. Aber immer noch nicht ganz vernünftig, Gott sei Dank. Und warum ich das schreibe? Weil, warum nicht. Und jetzt MUSS sie mal mein Blog lesen.
(NICHT?) VERLIEBT IN BERLIN
Auf der Blücher, kurz vorm Mehringdamm gibt es einen Streckenabschnitt, der mich immer sentimental werden lässt. Nicht, weil dort irgendwas historisch dramatisches stattgefunden hätte (jedenfalls nicht, dass ich wüsste), aber es überkommt mich allmorgendlich eine kurze heftige Traurigkeit, die möglicherweise etwas mit Erdstrahlen zu tun hat, aber so schnell wieder vergeht, wie sie aufgetaucht ist. Also eine angenehme Sentimentalität, keine Trauer, keine Depression. Heute, auf eben diesem Abschnitt: eine Motor-Roller-Kolonne mit Werbeschildern „Der neue Plenske: Verliebt in Berlin“. Das fand ich so süß und so Berlin (In den Zwanzigern gab es das so ähnlich mit „Du musst Caligari werden“), dass mir vor Aufwallung ganz Marlene wurde. Und dann, beim Bäcker:
„Na mein Lieber, bist aber früh dran heut.“
„Wieso? Is doch viertel vor Neun.“
„Ach Jott, die Zeit, die fliecht.“
Ich weiß – keine Pointe. Das kommt auch schon mal vor. Aber bei fliegender Zeit fällt mir prompt ein, dass der brutal rattenscharf sexye Araber wieder aus den Staaten zurück ist und dass ich eine ziemlich exakte Vorstellung meiner Abendplanung habe.
Anders ausgedrückt, wieder mal für Eingeweihte:
„Und jetzt?“
„Und jetzt? Ficken!“
ZWEI HIMMLISCHE TÖCHTER
DAFÜR, DASS ES GESTERN DOCH SCHON RECHT SPÄT WURDE…
…ist es heute entschieden zu früh. Ich meine – hallo! – ist noch nicht mal richtig hell draußen.
UND DANN
muss ich mir natürlich auch noch einen Event für´s Schwuz einfallen lassen. Zwei schöne Ideen hätt ich schon.