Archiv des Autors: glamourdick

THE GREATEST LOVE OF ALL, TEIL 2

„Music mogul Clive Davis was so upset by pal Whitney Houston’s decline into a drug hell, he called on rocker Courtney Love to mentor the troubled soul star, according to US reports. Love, who has gone through her own drug abuse problems and now insists she’s clean and sober, jumped at the chance to help another struggling star and agreed to stage an intervention with Davis. „
(Source: imdb.com)

Hätten sie ja auch gleich Kate Moss anrufen können. Der Osama-Plan scheint mir wasserdichter. Ich glaube, da wo er lebt, sind alle Drogen für den Export bestimmt.

KJA TSCHACK

The bird turned, head tipped, suspiciously, on one side, and it stared at him with bright eyes.
„Say
Nevermore„, said Shadow.
„Fuck you“, said the raven. It said nothing else as they went through the woodland together, the raven in the lead and flying from tree to tree, the man stomping heavily through the undergrowth trying to catch up.

(Neil Gaiman: „American Gods“)

Allein für die Passage lohnt es sich. Aber auch der Rest ist faszinierend.

GLAM LABORIERT

Ich merke gerade, was ich an meinem twoday.net-Blog habe, wo ich für eine Freundin einen wordpress-Blog anlege. Der ist langsamer, hat eine nicht ganz so schicke Benutzeroberfläche wie die twoday oder blogger-blogs, hat aber den einen Vorteil, dass man Kommentare moderieren kann. (Eine Funktion, die ich hier nicht brauche, die aber für den anderen Blog sehr wichtig ist.)
Also wenn ich heute nicht so oft hier bin, dann bin ich derweil -> da. Ach nee. Damit warte ich noch, bis ich das Häuschen hübsch eingerichtet habe. Aber schee wird´s.

ACHTUNG ACHTUNG: CHRONISCHE UNTERFICKUNG PRODUZIERT NAZIS oder NO SEX AND THE COUNTRY

„Triebwähler – so kann man die jungen Männer nennen, die der NPD in Mecklenburg-Vorpommern zum Erfolg verholfen haben. Nicht nur politischer Radikalismus, sondern Frauenmangel und Überalterung sind die Motive für dieses Wahlverhalten.“

So schreibt Spiegel Online. Frauenmangel. So so. Da bin ich ja beruhigt, dass ich in einer Stadt lebe, wo es soviele Frauen gibt. Und wenn man jetzt die ganzen unverpartnerten deutschen Carries und Samanthas, Mirandas, Charlottes, die Mandys, Maleens, Pemmelas und Schanets nach MeckPom empfehlen würde? Wär doch allen mit geholfen.

„LIEBER GLAM, WIE GEHT ES DIR“ ODER „READ MY BLOG“

„Hallo Glam, ich habe so lange nichts von Dir gehört. Wie war Deine Lesung? Wie geht es Dir sonst so? Du hast Dich so lange nicht gemeldet.“
Ich hasse solche Emails. Jemandem vorzuwerfen, er oder sie habe sich lange nicht gemeldet, bedeutet nur, dass der oder diejenige selbst den Arsch nicht hochbekommen hat. Diesen Vorwurf dann auf den Angeschriebenen zu projizieren ist Kindergarten. Allein schon beim Gedanken, sowas zu beantworten tut mir die darauf verwendete Denkzeit leid.

Freundschaft bedeutet nicht, sich täglich anzurufen. Freundschaft bedeutet, dass man sich auch nach anderthalb Jahren teffen kann und sofort ein Thema hat – und dieses Thema ist dann in der Regel ein akutes und kein Abriss der vergangenen anderthalb Jahre.

Sich nicht melden bedeutet nicht, nichts zu sagen zu haben oder am anderen desinteressiert zu sein. Sich jedem Freund gegenüber verbal über die akute Befindlichkeit zu äußern wäre ziemlich narzißtisch. Vom Zeitaufwand einmal ganz abgesehen. Für den Narzißmus und die Befindlichkeitsäußerung habe ich diesen Blog. Wenn man auf dem Laufenden bleiben möchte, kann man mitlesen. Nicht dass ich das bei jedem voraussetze. Aber es hilft, dann und wann hereinzuschauen – denn dann kann man nachlesen, wie die Lesung war, beispielsweise.
Unter anderem ist so ein Blog nützlich, um Themen vom Tisch zu bekommen, mit denen man keine Konversation verstopfen möchte. Die Konversation kann also gleich als weiterführend betrachtet werden, da man den Teil der Berichterstattung aussparen kann. Äußerst praktisch. Zeitökonomisch. So bin ich jeden Morgen informiert, was sich bei Lucky tut, was die Bee und die Choc beschäftigt und (sofern er seinen überbewerteten Mac-Blog endlich mal in den Griff bekommt), mit wem Frank gerade Dinge erlebt.

BEFINDLICHKEITSBLOGGEN

Nach einer kuschligen Mütze Schlaf das Frühstück gestrichen, wählen gegangen, mit einem hochintelligenten zutiefst interessantem Herrn ein anregendes Gespräch im Garten, danach mit Lucky eine fade Pizza zum Kaffee. Auch anregend. Und dann bringt die Piratin einen Kanadier mit an den Tisch, bei dem wohl jeder sofort Couchsurfer werden würde und wir entwerfen Türschilder für Minki Mouse aus Trivial Pursuit Karten. Erfahren so, dass James Bond schon einmal verheiratet war – was die Piratin als einzige korrekt beantworten konnte. Und dann taucht noch die N. auf, in Gestalt eines Zufalls. Es spricht vieles dafür, die Tür am Wochenende zu öffnen anstatt sich hinter ihr zu verkrümeln, mit einem Stapel DVDs und einer Tüte
Reiscracker. Diese neuen Sonntage gefallen mir. Ganz ausgezeichnet. Nur mein Wunder-Film für Frau Frost ist immer noch ohne Ton, trotz des aktuellsten Quicktime und Optimierung meiner Itunes-Bibliothek, die Speicherplatz für mindestens noch 300 Lieder für den Pod geschaffen hat. Danke Frank!

IM SCHLAF STRECKE ICH MEIN BEIN AUS

Ich hatte ja schon einmal berichtet, dass ich diese unangenehme Angewohnheit habe, Leute im Schlaf aus dem Bett zu stoßen. Also nicht vorsätzlich Leute, die irgendwo schlafen, sondern nur in meinem Bett wenn ich mit ihnen darin schlafe und selbst nicht wach bin. Und als meine Freundin N. am Sonntagmorgen besser ihren Wagen stehen ließ und ich ihr einen Platz in meinem Bett anbot, weil das Gästebett bereits belegt war, wies ich sie forsorglich daraufhin. Und als wir Sonntagmittag aufwachten hatte ich sie nicht getreten! Sie hatte sich die ganze Zeit angekuschelt und das scheint der Trick zu sein. So ist das also.

GESTERN BEI GAYROMEO oder EVERY BABY NEEDS A DA-DA-DADDY

„So, ich verabschiede mich dann mal und lese ein Buch.“
„Willst Du mich wirklich allein lassen?“
„Na ja – allein – sind noch 2000 andere online.“
„Och bitte! Meine Mutter ist nicht da und ich bin hier ganz allein in der Wohnung.“

Und nicht, dass die Leser jetzt glauben, ich habe mich auf Abiturienten eingependelt – es handelt sich um den selben Zivildienstleistenden wie vor ein paar Tagen. Ich habe ihm (ohne jede Bitterkeit) gesagt, dass es nicht schaden kann, sich frühzeitig ans Alleinsein zu gewöhnen.