Archiv des Autors: glamourdick

EDIE´S ON FIRE

Ich vergaß zu schreiben, dass es einmal sogar brannte. Aber ich schätze, das hat Little Edie für den Effekt getan. Und die Feuerwehrmänner. Und dass Onaniss* nur Gummischindeln finanziert hat geht defintiv in den skandalösen Bereich.

*Geht´s noch ein bisschen Freudscher? Nein? Dann muss es so reichen. (Onassis natürlich)

THE REVOLUTIONARY COSTUME

Und schaue mich um und stelle fest, dass meine Wohnung zunehmend so aussieht wie mein Auto. Zugemüllt. Zeitungs- und Bücherstapel überall. Geöffnete Briefe und ungeöffnete Briefe auf diversen Beistelltischen. Wäsche, die zum Trocknen aufhängt wurde und diesen Zustand bereits vor drei Tagen erreicht hat. Der Küchentisch ist so vollgestellt, dass ich, ohne darüber nachgedacht zu haben, eine Woche lang nur im Stehen gegessen habe. Das Arbeitszimmer, in dem es vor den Regalen mehrere Stapel mit Büchern und Zeitschriften gibt, die eigentlich ins Regal passen würden, wenn mir eine vernünftige Sortierung einfiele. Schubladen – was wohl in den Schubladen ist? Wenn ich etwas wegräume, vergesse ich meistens, dass ich es mal besessen habe.
Nach einem halbherzigen Versuch, Ordnung und Sauberkeit herzustellen, was mir zumindest in Schlafzimmer, Küche und Bad gelingt, werfe ich mich entkräftet aufs Bett und mach mir eine Tüte Honey Mustard Pretzel Snacks auf. Und beiße mir nicht eine sondern zwei Kronen aus. Die Zähne halten das nächtliche Knirschen nicht so gut aus, von dem auch der muskulöse Kiefer zeugt. Das Fest der Liebe naht und der Glanz bröckelt. Also wickele ich mich tiefer ins Kaninchenfell und mach mir aus dem Sweatshirt einen Turban. And that was the revolutionary costume for sunday.

GAY´S ANATOMY

Es war fast wie in alten „Sex and the City“-DVD-Zeiten. Acht Folgen am Stück. Und ich werde auch keinen Vergleich zum britischen Original machen, das herausragend war, muss aber wirklich sagen, dass die erste Staffel fantastisch ist. Im TV hatte ich umgeschaltet – die Synchro mal wieder – aber gestern hat´s mich erwischt. Spätestens ab der dritten Episode steckt man mittendrin. Sexy, glam, funny, moving. Und alles in schwul. Mit Stereotypen aus dem wahren Leben, mit Handlungssträngen, die man am eigenen Leib erlebt hat, mit Themen und Fragestellungen, die in mein Leben passen. Schade nur, dass Heten sich sowas nicht anschauen (ich kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, wie selbstverständlich man als Schwuler mit Heterokultur aufwächst und, keine Angst!, sie färbt trotzdem nicht ab. Wegen den Sopranos hat ja auch die Mafia keinen größeren Zulauf). Es geht um Menschen. Die schwul sind. Und zwar sehr. Love it. Bei Karstadt für € 40,-, bei Amazon rund € 25,- (und wehe es fragt mich jemand, wo ich sie gekauft habe.)

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Ganz schön schwul hier, zur Zeit. Ist ja aber bald Weihnachten!

DICK´S DICK oder IT´S A VIBRATOR!

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Was dazu wohl der Herr Kracht sagen würde? Oder die Mireille? Dicht an dicht mit dem „adult product of the year“! Dass nenn ich eine Lektion im Schwichteln! Das Laster liest ganz klar hier mit, weiß, dass ich ein paar Euro extra ganz gut brauchen kann und so kann ich in Kürze in die Dildoproduktion gehen. Damit bald jeder einen GlamourDick haben kann! Danke Norman – Plätzchen backen war gestern!

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WITH OR WITHOUT BALLS

Teil 3 der Spon-Reihe über schwule Fußballer ist im Ton übrigens recht unretro. Hat man da jemandem auf die Fingerchen geschlagen? Aber der letzte Satz ist dann doch wieder ein Knüller:
„Lesen Sie im vierten und letzten Teil, wieso auch lesbische Fußballerinnen Anfeindungen ausgesetzt sind.“

Ich kann´s kaum abwarten.

Was die ganze Diskussion zwar nicht thematisiert, aber allein durch ihre Veröffentlichung belegt: Diskriminierung hat nicht aufgehört. Dazu muss man nicht nach Dildos in der Mannschaftsdusche suchen, da kann man einfach mal gleichgeschlechtlich Hand in Hand durch Gera, Goslar oder Gelsenkirchen spazieren.

NOCH NE KATE oder WHAT IF SHE…

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Finde nicht nur den Namen des Produzenten sehr charmant, sondern auch doll, dass das Schiff schon mitten im Clip sinkt.
Was man sich fragt, wenn man Frau Winslet schmachten hört ist – warum, um Gottes Willen musste die olle Vegas-Fregatte Celine Dion „My heart will go on“ singen, wenn doch Kate so ein Goldkehlchen ist.
Das oben ist ein Fan-Video, aber viel süßer als der Original-Clip. Also, Taschentücher raus – and enjoy!

VANITY FAIR ENOUGH

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Brad Pitt war not amused über das aktuelle Cover von Vanity Fair, das ihn in einer Videoinstallation von Robert Wilson zeigt. Er habe sein Einverständnis zur Veröffentlichung nie gegeben. Ich bin auch nicht amused, weil ich es für eine Unverschämtheit halte, dieses Bild mit Buchstaben zu verunstalten. Ich hätte es gern in Lebensgröße ohne die störenden Titel. Gern auch in 3D.

Auf das Vanity Fair war ich im vergangenen Jahr schon öfters böse. Wegen der Artikel über Lindsey, Nicole (im Bikini, no less) und Paris. Die gehören da nicht rein. also kündigte ich mein ca. 12jähriges Abo. Und dann sehe ich im Kiosk das Brad-Cover. Für ein viertel dessen, was mich das Jahresabo kostet, erstand ich dann die Dezemberausgabe, ging nach Hause und verlängerte das gekündigte Abo. 12 Ausgaben für $ 43,-. Fair enough.