I want to wish you a very very happy birthday and much love and beauty and freedom and truth. Und mir wünsche ich, dass wir mehr zusammen feiern, denn es war so schön mit Dir.
Much Deep Love,
Dein Glammie.
GLAM AUF DER SCHIEFEN BAHN

Bei Kaisers, Becker´s Nasischijf.

Und dann auch noch schiefe Locken, vor Kaisers.
2.1.06. Zerschossen von Silvester und geschossen von Lucky.
GLAM FUCKS FEARS
Mein Horoskop kündigt für diesen Monat Verschwörungen hinter meinem Rücken an. Und es ging schon in der Silvesternacht los, da erfuhr ich nämlich von einer kleinen Gruppe Glam-Hasser – aber die sind auf dem besten Wege, bekehrt zu werden, aber selbst das muss ja nicht. Wer will schon nur beliebt sein? Dennoch: endlich lohnt sich die Paranoia, die mich beschleicht, seit das Land so vor die Hunde geht. Aber ich will nicht meckern, viele Verluste konnte ich letztlich unter Gewinnen verbuchen. Was gut war, blieb gut, was schlecht war, setzte sich ab. Von den neuen Errungenschaften ganz zu schweigen. Da ist durchaus eine Vorwärtsbewegung zu verzeichnen. Angesichts meines Karriere-Hiatus musste ich am Neujahrsabend mit einer wunderbaren Frau sehr darüber lachen, womit wir gerade unser Geld verdienen, obwohl wir doch nach wie vor Künstler sind.
„Aber Glam – wir sind doch jetzt keine kleinen Mädchen mehr. Wir sind alternde Frauen!“
Ja, und als alternde Frau kann man über das lachen, was kleine Mädchen dazu veranlassen würde, nachts das Licht brennen zu lassen. Once you faced your fears, you learn to fuck them.
DAS HEIMLICH-MANÖVER

Dass mein Mitbewohner ausziehen würde, stand ja schon eine Weile fest. Dass sein letzter bezahlter Tag in der Wohnung mit dem Tag zusammenfiel, an dem unsere wunderbare Haushaltshilfe ihrer Tätigkeit nachkommt, veranlasste ihn offenbar dazu, einen Tag vorher zu verschwinden, so hat er flugs 10 Euro Putzanteil gespart. Telefonisch war er nicht zu erreichen, seine Mailbox agbeschaltet. Was vielleicht damit zu tun hatte, dass ich seit ein paar Tagen Anruferkennung habe und auch damit, dass er eine ihm in Obhut gegebene Pflanze, die sich seit 18 Jahren in meinem Besitz befindet, aus Trotz wochenlang nicht gegossen hatte, was zu einem bemitleidenswerten Aussehen der Pflanze und Tränen in meinen Augen führte (und auch ich sehe bemitleidenswert aus, wenn ich weine.)
Dass mir am Morgen seines Bereits-Verschwunden-Seins ein Malheur mit dem Türschloss passierte, was dazu führte, dass ich flugs das Schloss wechseln musste (Schmiedemeisters Sohn hat ein Arsenal an Schlüsseln, Zylindern und Werkzeugen aus nahezu 18 Jahren in-Berlin-Unziehens) führte wiederum dazu, dass ich in Ermangelung eines Zweitschlüssels für das neue alte Schloss seine letzte Papiertüte vor die Tür stellen musste. Keine nette Abschiedgeste, aber so ist es gelaufen. Meinen Mieter-Schlüsselsatz fand ich dann später am Tag im Briefkasten, in ein altes Zewa gewickelt. Dass kein lieber Abschiedsbrief oder 10 Euro dabei lagen, war unter den Umständen auch irgendwie nachvollziehbar. Wenigstens hat er seine Papiertüte gefunden. Ich hoffe, er hat viel Spaß damit.
GLAM HAT EIN PAAR WORTE VERLOREN
Das war das erste Silvester seit Ewigkeiten, das ich nicht auf einer eigenen Party oder im kleinen Kreis verbracht habe (mit Ausnahme des Jahreswechsels 2002/2003 – da saß ich im Flugzeug). Und als Lucky und Frank und ich am Spreeufer der Piratin aufschlugen war das erstmal ein seltsames Gefühl. Alles neu, alles anders. Und alles ziemlich Klasse, wie sich schnell herausstellte. Charmante Bekannte, die ich noch von der Lesung im Friedrichshain kannte, charmante Unbekannte und solche die es nicht bleiben sollten. Gesichter zum zuordnen und anlächeln, und, wie schon bei meinem ersten Ausflug in die wahre Welt der Blogsphere, erwies sich die intellektemotionale Charmanz der Beteiligten ihren Seiten deckungsgleich.
Und weil es wieder so schön war gibt es demnächst viele Essen, Trinken, Filmvorführungen und – worauf ich mich besonders freue – Blogger-Kegeln!
Big thanks to glorious Brittbee!

(clock-, street- and blogwise: Lucky und Frank mit Choc und Mai)
Achsoja – ich war so mit Feiern und Freuen beschäftige, dass ich 0.00 Uhr irgendwie komplett verpasst habe. Besser geht´s nicht.
DAS LETZTE ZUM THEMA 2005
Ein eintägiger Change im Layout.
Next please!
HEUTE NEU!!!

Morgen schon der Schnee von gestern.
MY SKAILIGHT, ONLY WARMER oder SO WIE ES IST UND SO WIE DU BIST

Als er noch klein war: Kai (rechts) bei „The Wall“, Foto von Uli Lindenthal
And then there´s my Skailight. Sabine W., Talberger Straße in Britz, war Schuld daran, dass wir uns ca 1989 über den Weg liefen. Erst mochten wir uns gar nicht so, aber dann lernten wir uns kennen. Und erst als er weg war, merkte ich, wie sehr er mir fehlte. Wir hatten vieles gemeinsam: The Wall (in die er mal gefahren ist und die er später tanzte), Uli, Sabines Haarteile, das olle Schwuz-Hasenheide und dann diesen bizarren Dreier in Christoph E.´s „Loft“ in Kreuzberg 36. Das waren die frühen 90er. Oder, auch schön: Zürich mit Michi. Oder auch Weimar (und die Weimaraner!). Krumme Lanke mit Lucky! Cola Light Lemon!
„Und dann kommt irgendein Typ an und Du sagst unser Date ab!“ Das sagte M.M. aus M. 1998. Und ich antworete
„Das ist einer meiner besten Freunde in meinem ganzen Leben, und das wird er immer bleiben. Das ist kein Irgendein.“
Und als ich es aussprach merkte ich, wie sehr es zutraf. Und wo ist M.M. aus M. heute? Sie erraten es. Nowhere near. Wo Kai ist, selbst wenn ich den Ort nicht nennen könnte, wo Kai ist weiß ich immer.
Und dann irgendwann, „Somewhere – there´s a place for us“ – das wurde irgendwie zur Hymne, die wir nie sangen. Er schleppte mich erstmals nach Ibiza, nach Faro, nach Los Angeles. Er blieb brav beim Alkohol, wenn ich die Substanzen wechselte. Und er machte Schnittchen für die gesamte Schweizer Delegation und eine Rock-Höhle aus einem Hotelzimmer.
Und als ich D.D. aus D. traf und mich verliebte, da war es mein Skailight, der mir das Jetsetting ermöglichte, das mich zu meinem Zweitliebsten brachte. Unvergesslich unser Dreier der anderen Art: „Daylight in your Eyes“ unter Einbeziehung der gesamten Wohnung. (Ich war Sandy, es war schließlich mein Geburtstag.)
Ich kann kein Posting über Kai machen, das auch nur annähernd unserer Freundschaft gerecht würde. Dazu ist das alles zu tief, zu schön, zu extrem. Dreien der 4 Horsemen of the Apocalypse hab ich schon ein Blogmal gesetzt und bei Kai hab ich gezögert, bei Kai ist es am Schwierigsten. We´ve been through so fucking much. Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten uns geprügelt. Aber es blieb bei Getränken, die wir uns ins Gesicht schütteten. (Ehrlich gesagt er mir). Aber wir haben unsere Familien kennengelernt, haben einen gemeinsamen Lieblingshund (Mowgli), haben eine Silke, eine Andy, eine brother and sisterhood und alle Jahre wieder machen wir ein Besäufnis mit Uli L. und freuen uns darüber, dass wir alle leben und das Lachen nicht verlernt haben und schlafen ein, mitten im Satz oder im Lachen, und träumen von Marshmellows, Lagerfeueren, Cowboys und Indianern. Kai of light, I love you! I´ll always be the Nanni to your Hanni, honey. And that „Somewhere“-place, we found it. It´s here.

(Die No Angels mit „Daylight“ bei einer wunderschönen Ibiza-Hochzeit, Foto von Andy)
GLAM WÄGT AB
Ich könnte heute natürlich was schreiben. Aber ich fake ja auch keine Orgasmen.
RUFUS WAINWRIGHT SAGT ES SO:
Trying to get my mansions green
After I´ve Grey Gardens seen