NY, NY or THE MISFIT

„The New York Times called her performance „stiff with self-consciousness,“ but admitted she’s „so deeply disturbingly beautiful that you don’t want to let her out of your sight.“

Julia Roberts (see quote above) spielt am Broadway, Rufus singt Judy in der Carnegie Hall, Bernadette singt Bernadette im Lincoln Center wo Jessica Lange eine Ehrung für ihre Arbeit im Film verliehen bekommt. Never ever have I felt so misplaced in Berlin.

GESCHICHTEN AUS DEM MUTTERMUND

Toms Placenta-Dinner erinnert mich irgendwie an Kinder die Popel fressen. Oder, noch schlimmer: Schorf. Wenn Katie das selbst machen würde mit ihrer Nachgeburt – okay, schlimm genug. Aber erinnert Ihr Euch an Spielkameraden, die an EURE Popel wollten? (Wenn ja, dann bitte unbedingt überprüfen, ob aus denen heute Scientologen geworden sind.)
Was geschieht eigentlich, wenn Tom Geschmack an Katie findet? Dann kann der Kannibale von Rotenburg einpacken, was die Verfilmung seiner Lebensgeschichte angeht. Also ich, an Katies Stelle – wenn Nicole demnächst mal wieder nicht beim Friseur ist, sondern die Adoptivkinder abholt – festklammern und mitschleifen lassen. Wenn sie Glück hat adoptiert Nicole sie. Katie Kidman klingt eh viel besser als Käthe Kruse. Indes – Nicole als Stiefmutter… Da sehe ich auch einiges glamourböses Potential.
Falls das alles so kurzfristig nicht klappt, advice to Syra Cruise: Im Kindergarten immer schön an Pit Pitt/Jolly Jolie halten. Die Eltern sind ziemlich adoptionswütig. Unicef in Personalunion.

PLAYING WITH PRODIGAL SONS TAKES A LOT OF SENTIMENTAL VALUE

Sichtbar übernächtigt schau ich von außen auf mich drauf und stell mir vor, ich schaue mit ihren Augen. Sie hat mich zuletzt vor sechs Jahren gesehen, da stand ich mit Frau Frost und der elenden Dschungelkönigin auf einem CSD-Truck und erkannte sie unter den Zuschauern, traute erst meinen Augen nicht, aber sie war es. Frau K., mit ganz feuerroten Haaren, strahlte mich an, und ich hatte gerade genug Zeit, ihr einen Becher Sekt zu bringen, sie fest in den Arm zu nehmen, dann musste ich zurück auf meinen Truck. Der Sommertag setzte sich fort, bis mich die Emotion pünktlich zum Sonnenuntergang auf der Oranienstraße übermannte. So kam ich in ein Lied, aber das ist eine andere Geschichte. Das letzte Zusammentreffen mit ihr muss auch mindestens sechs Jahre zurück gelegen haben. Frau K. war meine Zweitmutter, von 14 bis 20. Danach blieben wir eine Weile in Briefkontakt, dann kam der blöde Streit mit ihrer ältesten Tochter und der Kontakt riss ab. Bis ich mit Anke, ihrer jüngeren Tochter, zur Bowie-Vernissage ging. Das ist jetzt ein paar Wochen her. Anke hat ihrer Mutter nicht gesagt, dass wir uns treffen, ich bin also eine Art Osterei. Und sitze im Café und überlege, ob ich nervös bin. Ja. Der Raum von Zeit zwischen damals und jetzt hat etwas mit uns angestellt. Sichtbar und auch sonst. Ostern, Zeit der Auferstehung.

Und als ich am Abend zu Bett gehe und an eine bestimmte leibliche Verwandte denke, fällt mir der Satz „Blut ist dicker als Wasser ein“. Und dass gegen Wasser rein gar nichts einzuwenden ist.

TOM CRUISE GOES ROTENBURG oder HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH KATIE, GUTEN APPETIT, TOM!

„I’m going to eat the placenta. I thought that would be good. Very nutritious. I’m going to eat the cord and the placenta right there.“
Quelle: GQ via www.lse.co.uk/ShowbizNews.asp?Code=AY182055S&headline=tom_cruises_placenta_plans

Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen als „Wohl bekomm´s.“ Für solche Stories liebe ich hin dann schon fast wieder. Allerdings steht zu befürchten, dass er das ernst meinte, er ist immerhin nicht für seinen Humor bekannt.

Welcome Suri Cruise! Mein Ratschlag: Flüchte mit Nicole, sobald die Chance sich bietet.

EDITH:
ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄtsch Tom Cruise! Brooke Shields war vor Dir, Brooke Shields war vor Dir (Bekam ihr Töchterchen am Dienstag)! ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄtsch Katie Holmes – Brooke durfte schreien!Und ihre Placenta landete im Krankenhausmülleimer und nicht auf Teller. Hi hi.

Und wann kommt der/die kleine Pitt? (Mein Namensvorschlag: Pit oder Patty.)

SUCK MY MAC

Bloggerinnen und Blogger – ich drehe durch. Weshalb versteht Itunes nicht, dass die MP3-Datei kein Quicktime-Film ist? Weshalb öffnet Internet Explorer sie nicht gleich mit einem Programm, das es mir ermöglicht, die MP3 als MP3 auf meinem Desktop zu speichern? Weshalb reduziert sie die 12 MB -Datei beim Speichern auf eine 8 KB Quicktime-Datei? Wann kann ich endlich „Candy“ hören??? Verammt nochmal.

So. Und für die, die lachen, weil der Dick den Internet Explorer verwendet: weil das hochgelobte Safari-Programm nicht in der Lage ist, meine AOL-Mailbox zu öffnen. Dito für Mozilla. Das schafft nur der abgewichste IE. Echt toll – AOL und Mac. Bescheuerter geht nicht. Hieeeeellllllfääääääähhhhh!

Und mein Drucker wird von meinem Rechner auch nicht mehr erkannt. Und meinen Scanner kann ich auch nicht mehr benutzen. (Was könnte ich Euch Polaroids zeigen, aber der Scanner war nach dem Update auf MAC OSX rausgeschmissenes Geld.) Kotzen könnte ich. Kotzen.

WEITERE BEGEGNUNGEN

Eine Bloggerin getroffen, die so echt und klar und schön ist wie ihr Blog. Und das, obwohl gar keine Lesung war, also einfach so getroffen, nur mit innerem Anlass.
Auf dem Heimweg von der Arbeit einem 8 Monate alten Weimaraner begegnet, der aus einem Wurf stammt, auf den ich seinerzeit ein Auge geworfen hatte. Und befunden, dass er es bei seinem jetzigen Frauchen, auch so ein Blitz-Auge, vermutlich besser hat. Und er schien mich erkannt zu haben, aber das mach ich mir hier jetzt nur so zurecht, leckte mir die Hand und lächelte.
Und nachher treff ich die Königin der Knorrpromenade und den Mutigen Löwen, denn der hat morgen Geburtstag, und morgen dann die Anke und ihre Mum, die ich ca. Neunzehnhundert2000 das letzte Mal gesehen habe, und da auch nur ganz viel zu kurz. Ankes Mum war meine Zweit-Mum im schlimmen Pubertorium. Ich pflegte meine Mofa zu nehmen und binnen anderthalb Stunden über Land zur Familie K. zu fahren, wenn mir die eigenen häuslichen Verhältnisse de trop wurden, und das war häufig der Fall.
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(Anke.)

Und ich bin die Überraschung für die Mum der Anke, und wie ich uns alle kenne wird es ein paar Freudentränen geben. Frohe Ostern, indeed. Kann so schön sein. Leben.