I´m about fed up with the struggle. Desperately in need of a success.
Archiv der Kategorie: Glam gruebelt
BELANGLOSER ZEITKAPSELTEXT
Freitag, Fleisch essen auf zauberhaftem Balkon. Eine Nachbarin so betrunken, wie man es sonst nur im Film sieht. Ich tippe auf Medikamente. Psychopharmaka oder Schmerzmittel. Wiedersehen mit einer Schulfreundin, wir sitzen noch bis 4 auf meiner Hollywoodschaukel, während der Regen auf den Baldachin prasselt. Sie hatte eine Karriere, dann ein Kind, jetzt wieder eine Karriere (und das Kind natürlich immer noch.) Neben Kind und Karriere hat sie sogar noch einen Ehemann und ein Haus, das ganze sogar an einem wunderschönen See. Sie hat also alles richtig gemacht und wir verstehen uns trotzdem so gut wie eh und jeh.
Samstag, Fleisch essen in schöner bunter Küche. Kurzes Gespräch über unsere Zeitkapseln. Alle sagen etwas Nettes über meine Zeitkapsel. Und aus deren Mündern macht mich das sogar ein bisschen verlegen. Ein bisschen auf Droge beim Film schauen. Draußen Regen.
Sonntag, noch vor dem Frühstück Fleisch auf meinem. Die neue Lieblingsposition kommt einmal mehr gut an. Zeitnahes Kommen, dank Edging, während ich in die Augen eines Drachens auf der Schulter über mir schaue, und schon fängt der Regen wieder an zu prasseln. Wieder allein, „Rendition“ (braucht man nicht), „Vantage Point“ (unterhaltsam) und irgendwas mit einem unglaublich schlecht frisierten Nicolas Cage, und Helen Mirren spielt seine Mutter, wie fies ist das? (Unterhaltsam, aber „Vantage Point“ war besser.) Zwischendurch langes Telefonat, in dem es vor allem um pornografische Biografien geht. Dann ist das Akku leer und ich kann Herrn T. nicht anrufen. Außer auf dem Handy, aber das wird zu teuer. Herr T. – ich meld mich heute abend.
Montag, noch vor dem Frühstück Exposé verfasst. An belanglosem Zeitkapseltext herumgeschrieben. Ein wenig Sonne. Sinnieren darüber, wie der Körper das mit der Spermaproduktion immer wieder hinkriegt. Trotzdem heute mal kein Sex.
DICK, HARD FOR THE MONEY
Via world´s best einzigartige Schwadroneuse und nicht minder fabulous Kitty Koma
Austeilen von CDU-Prospekten
Austeilen von Rasenmäherprospekten
Austeilen von Bar-jeder-Vernunfts-Prospekten
(Das war die Distributionskarriere und damals sagte man noch nicht Flyer.)
Bearbeitung von Industriewaschbecken (Gummiriemen aufziehen, Email schleifen)
H&M-Shopboy
Statist
Barmann (4 Wochen Gastronomie. Ick bin da zu blöd für.)
Model
Dichter
Tänzer (es gibt Zeugen)
Nachtwächter eines Spiegelzelts (eine Nacht lang!)
Theaterkartenverkäufer
Theaterkartenverkäufer-Controller
Büroleitung einer Porno-Produktion
Geschäftsführer eines Plattenlabels
Pressesprecher
Personal Assistant
Künstler-Manager und Booking Agent
Make-up-Artist bei einer Porno-Produktion (incl Sack- und Arschhaare stutzen und Viagra zuteilen)
Ghostwriter
Romanautor
Ratgeberautor
Newsletterverfasser
Drehbuchautor für Trash-TV
Redakteur
Rechercheur
Dialogue Coach
Übersetzer
Plakatierer
Arbeitslos (1Tag)
Arbeitsunfähig (ca 6 Monate)
LOOKING FOR MR. GOODBAR…
…lautet der Titel des Films, an den ich in den vergangenen Wochen häufiger gedacht habe, als mir lieb ist. Ich habe ihn nur noch vage in Erinnerung. Nur soviel – in dem Film gibt die junge Diane Keaton eine Frau, die immer tiefer in sexuelle Verstrickungen und Drogensucht abgleitet. Zum Schluss wird sie von einem Lover ermordet. Madonna hat das ganze im wunderschönen „Bad Girl„-Video in die 90er übertragen. Mit Christopher Walken in der Rolle des Todes.
Von meiner momentan überbordenden Sexualität hatte ich ja bereits direkt und indirekt berichtet. Der Sommer des Dick, sozusagen. Zu den Lehren, die mir das augenblickliche Sexualverhalten gebracht hat zählt u.a., dass man auf Gayromeo besser fährt, wenn man mindestens zwei Typen am Start hat, da einer eh immer kurzfristig absagt. Um zwei Typen startklar zu haben, kommuniziert man mit ca 40 Männern. Sie können sich vorstellen, dass man da viel Interessantes erfährt, mitunter jedoch auch Sachen, die einen gar nicht interessieren, die man dann aber trotzdem mit dem kleinen Hirn und der trutschigen Seele zu verarbeiten hat.
Und hier schlenkere ich zurück zu „Mr. Goodbar“. Jede Überdosis, so moralisiert der Drehbuchautor – führt zwangsläufig zum Aus. Double-Dating ist so ziemlich das schlimmste Vergehen, dessen ich mich gerade schuldig mache (aber es hat sich deshalb auch noch keiner der Gedateten erkundigt, bzw. beschwert, vermutlich handhaben das alle so, bis sie einen Mr. Goodbar oder einen Mr. Right gefunden haben.) Aber ich erfahre von Sehnsüchten, Trieben und Praktiken, bei denen ich ins Grübeln komme. Bei denen mir schlecht wird. Und merke, dass ich da zu nah dran bin an Abgründen, die nicht die meinen sind.
Das Vergnügen mit denen, mit denen ich ein paar Stunden oder Tage verbringe, überwiegt die krassen Informationen, die ich nicht an mich heranlassen wollte, um die ich nicht gebeten habe. Aber dennoch hat das alles jetzt einen etwas angefinsterten Touch. Das enthemmte Reden über die eigene Sexualität hat zur Folge, dass die Enthemmung fortschreitet und bei manchen die Tabugrenzen nicht nur bröseln, sondern längst gefallen sind. Und ich meine jetzt nicht neckische Bondagespielchen oder Typen, die nur auf Droge ficken. Stellen Sie sich vor Sie sitzen beim Friseur und die Friseuse erzählt Ihnen von den Babyleichen, die sie in ihrer Tiefkühltruhe verwahrt. Das ganze dann noch in einem verruchten Ton. So sieht´s aus im underbelly der blauen Seiten. Das beeinträchtigt die Wahrnehmung der neuen Dauerwelle*, selbst wenn sie gelungen ist.
Jetzt könnte man einfach die Tür schließen und sagen, damit will ich nichts mehr zu tun haben. Aber die positiven Erlebnisse überwiegen diese krassen Berichte, von denen ich letztlich nicht weiß, ob es sich tatsächlich um Erlebnisse des Berichtenden handelt, oder ob sie seiner kranken Fantasie entspringen. Was letztlich egal ist. „States of mind are real enough“ hat mir Joyce Carol Oates glaubhaft versichert. Und auch Professor Dumbledore weiß bescheid: „Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean it is not real?“
*Nein, meine Haare sind von Natur aus wellig.
„AUFGEHOBEN IST JA NICHT AUFGESCHOBEN…“
… schreibt einer und trifft den Kopf auf den Nagel.
UND SONST SO?
– Es fühlt sich falsch an Coke Light Lemon aus einer James Dean-Tasse zu trinken.
– Frischkäse mit Spargelgeschmack. Wow. Was war das für eine Kindheit und Jugend, in der es nur drei Geschmackrichtungen gab (Schinken, Käse, Paprika)? Und ich bin nicht mal Ostkind! (Aber östlichster Westharz.)
– Zieht die Mitbewohnerin jetzt aus, wo ich sie versehentlich barbusig vorm Computer gesehen habe? (Nein, ich habe geklopft. Sie hat nichts gesagt. Ich an ihrer Stelle hätte gebrüllt „Jetzt NICHT!!!“. Und es war ja in ihrem Interesse, wir wollten ihr nur mitteilen, dass wir die Badewanne brauchen und falls sie mal müsste, sie dies besser gleich erledigen soll, wenn sie nicht unfreiwillig Zeugin – so halt. Aber dieses slapstickige oh MY G O D!!!, wie es nur Amerikanerinnen können, das war es mir wert.
„Sorry! Sorry!! I didn´t see anything!! I didn´t see anything!!! But what I saw looked good!“
– die neue Tasche gefällt mir sehr, aber sie steht mir nicht. Sie hat ihr Leben, ich das meine. Es ist ein bisschen, wie wenn ich ein rumänisches Kind aus einem dieser fiesen Waisenhäuser adoptieren würde. Gut gemeint, aber zum Scheitern verurteilt. (Jessica Lange hat das mal gemacht. Hut ab.)
WAS MAN EIGENTLICH GAR NICHT ÜBER SICH WISSEN WILL UND WONACH MAN SICH TROTZDEM ERKUNDIGT
„Hab ich geschnarcht?“ Wieso frag ich eigentlich, ich weiß es ja.
„Yo.“
„Hab ich versucht Dich aus dem Bett zu treten?“
„Nö. Aber Du schnarchst nur, wenn Du auf dem Rücken liegst. Und dann hab ich versucht, Dich umzudrehen, aber dann hast Du Dich aufgerichtet und ne Weile so im Sitzen geschlafen. Und als Du Dich wieder hingelegt hast, da warst Du schon ziemlich weit auf meiner Bettseite.“ Meine Bettseite, Deine Bettseite. Hm. Aber er hat ja recht.
„Hab ich im Schlaf geredet?“
„Nö.“
Immerhin.
MEIN GOTT, JETZT HAT SIE´S VERMASSELT oder STREU DEM GAUL MAL PFEFFER IN DEN ARSCH
Die Geschichte an sich ist ja schon sehr G.B. Shaw, also mysogyn. Staubig. Und frauenfeindlich. Die Musik operettig. Aber aus irgend einem Grund mag man „My fair Lady“, das ist so festgelegt, man kann es sich nicht erklären. Also setzt man sich an einem trüben Nachmittag in den Admiralspalast und will sich von der kleinen Berliner Pflanze um den Finger wickeln lassen. Geht aber nicht. Wegen Staub. Wegen Shaw. Die operettige Musik ist charmant, aber im direkten Vergleich zu Sondheim altertümlich und unoriginell arrangiert. Das Bühnenbild hat man sich so schnell sattgesehen, dass es einen irgendwann geradezu beleidigt. Die Chargen chargieren mit eben solchem Einsatz. Das einzige positive Gefühl, das diese Inszenierung in mir erzeugt ist eine kurze Empathie mit Eliza Dolittle als sie das Lied singt, in dem sie ihren Peiniger Henry Higgins abknallen möchte. Wobei Daniel Morgenroth immerhin noch ein ansehnlicher Higgins ist, was man von der Dolittle-Darstellerin nicht sagen kann. Sie ist so uncharismatisch von der ersten Sekunde an, dass man sich fragt, wie sie den Wandel zur majestätischen Glamour-Diva bloß gewuppt kriegen wird. Vielleicht hat sie, ich weiß es nicht, kann es mir aber nicht vorstellen, denn die zweite Hälfte der Veranstaltung fand vor den restlichen Greisen statt, als wir schon längst im San Nicci saßen und an wohlschmeckenden Cocktails nippten.
Ich hätte den Beitrag übrigens beinahe „My fat Lady“ übertitelt, und so einen billigen Witz über den breiten Arsch der Dolittle-Darstellerin gerissen. Gehörts sich ja aber nicht. Und dennoch: wenn Du Eliza mit einem dicken Mädchen besetzt, dann musst Du schon ganz sicher sein, dass sie´s hat. Hat sie aber nicht. Kein Zip, kein Zing, kein Bing Bang Bong. Sie ist nicht einmal putzig. In ihrem Zusammenhang darf man den Namen der Filmgöttin gar nicht erwähnen, der man – zugegeben – die Stimme geraubt hatte (SACRILEGE!), aber sagen wie es mal so: die Film-Eliza verhält sich zur Berliner Eliza wie Shakepeare zu Krippenspiel. Das merkten sogar die wach gebliebenen Greise, die den Saal mit dem Duft von Tosca und Attends füllten, höflich verhalten applaudierten und sich ins Theater des Westens, ca. 1960 zurücksehnten.
The True Eliza, sogar mit eigener Stimme! Loverly! Bester Darsteller, dies als Nachtrag, war übrigens der musikalische Leiter Adam Benzwi, dem zuzuschauen eine große Freude war. Peter Lund, dem Inszenator, möge man zum nächsten Geburtstag eine große Pfeffermühle schenken. Überhaupt wäre das eine schöne Institution – die Verleihung der alljährlichen Pfeffermühle. Vergessen Sie Felix, Emmy, Oscar, Lola – hier kommt Eliza, die güldene Pfeffermühle für die schlaffste Inszenierung des Jahres.
SWEENEY GLAM oder GOD BLESS THE CHILD
Mein Patenkind wird gemobbt. Und ich will ihr gern helfen, aber weiß nicht, was ich ihr raten soll. Verprügel ihn! Vergelte gleiches mit Gleichem. Ich hab mir sein Internetprofil angeschaut auf der Suche nach wunden Punkten. Hab mir überlegt, ihr toughe Sprüche in unanständigen Worten zu verraten. Mich erinnert, selbst immer still geblieben zu sein, mich nicht gewehrt zu haben. Falsch, ganz falsch. Wenn Du so verfährst, dann bist Du schnell der Freak für alle. Das macht keinen Spaß, da hast du schlimmstenfalls Dein ganzes Leben mit zu tun.
Schauen wir so „Sweeney Todd“ und sie sagt
„Das ist schon merkwürdig. Eigentlich sind die beiden ja böse und trotzdem mag man sie.“
Ich drücke den Pausenknopf auf der Fernbedienung.
„Ja – weil man weiß, warum er böse ist. Man versteht ihn. Aber trotzdem handelt er nicht richtig. Eigentlich will er doch den Richter umbringen. Und nicht all die anderen. So ist es mit dem Spacko, der Dich mobben will auch. Wahrscheinlich hat er beschissene Eltern, die ihn drangsalieren, aber gegen seine Eltern kann er nichts unternehmen und deshalb sucht er sich ein anderes Opfer.“
„Hm.“
„Der ärgert Dich jetzt, weil Du größer bist als die anderen Mädchen. Wahrscheinlich ist er neidisch, dass er nen Kopf kleiner ist als Du.“
„Ja, aber was soll ich jetzt machen?“
„Du machst es schon richtig. Hohe Schuhe kaufen. Noch größer sein. Was Dich von den anderen unterscheidet, ist was Dich heraushebt. Dich besonders macht. Genau das musst Du akzentuieren. Bald geht´s nicht mehr darum, wie die anderen zu sein, sondern eigen. Du selbst.“
Später sitzen wir vor ihrem Computer. Ihr Bildschirmfoto: Meryl Streep.
„Und wenn Du weinen musst, weil der Mikropimmelidiot, dessen Eltern vermutlich Geschwister waren was Böses sagst, dann mach es. Geh in Dein Zimmer und weine. Bloß zeig ihm Deine Tränen nicht, dann hat er Dich in der Tasche. Und danach hörst Du bitte „Dancing Queen“ und denkst daran, dass Deine Lieblingsschauspielerin erfogreich ist, weil sie nie der Norm entsprach. Aber Jessica Lange ist trotzdem besser, nur singen kann sie nicht. Und wenn Du Dich ausgeheult hast, und dann mit „Dancing Queen“ wieder stark gemacht hast, dann werde wütend. Und wenn Du es selber nicht schaffst, den Wichser zusammen zu falten, dann ruf an. Dann knöpf ich mir das Arschloch vor. Ich bin Dein Patenonkel, das ist ja das Mindeste was ich tun kann.“
(Ca. 1 minute 24 seconds into the trailer.)
THE LAST SILVER RIDE
Ich hatte ja noch nen fast halbvollen Tank und in den ländlichen Blauen Seiten ein paar interessante Infos entdeckt, wie man sich so verhält, sexuell akquirierend auf dem Land, wo es nicht an jeder Ecke ein Homo-Etablissement gibt. Cruising areas. Erste Freilufterfahrungen hatte ich vor ein paar Jahren an der Seenplatte gesammelt und man hatte mich überzeugt, dass casual sex draußen im Hellen ne dolle Sache ist. mit knackigen Dänen oder gierigen Vertretern in der Weite der Natur rumzumachen war ein spannendes Erlebnis. Ich fragte mich bis gestern, warum ich nie wieder darauf zurück gegriffen hatte. Aber erst mal wollte ich das Terrain checken, blieb im Auto sitzen und beobachtete.
Anders als an der Seenplatte waren die alleinstehenden Männer, die aus ihren Autos stiegen, sich umschauten und dann in die Büsche spazierten eher alt und hässlich. Sie fuhren Firmenwagen verschiedenster Berufsgruppen. Im Schnitt benötigten sie für ihre Verrichtungen 15 – 20 Minuten. Länger dauerte es, wenn sich Kleinfamilien auf dem Autobahnparkplatz zur Reisevesper breitmachten. Dann war der Rückweg abgesperrt. Ich meine, wenn sie nicht enttarnt wwerden wollten könnten sie einfach auf den Zustand der öffentlichen Parkplatztoilette hinweisen und so tun, als erledigten sie ihr Geschäft lieber im Busch, als auf einer stinkigen Toilette, aber da gab es wohl doch eine gewisse Hemmung. Angesichts des Angebots jedenfalls erlosch mein interesse und ich fuhr wieder zurück. Wenn die Mittagszeit vielleicht ein ungünstig gewählter Moment war, in dem die Auswahl spärlich war, dann sollte ich vielleicht zum klassischen Arbeitsschluss nach 16h noch einmal wiederkehren.
Gedacht getan. Weniger Autos, keine Familien. In die Büsche dringt ein Rauschen, ähnlich wie in Es Cavallet, nur ist es nicht das Meer, sondern die Autobahn. Schönes Wetter, die Sonne knallt in die Büsche, ich flaniere und tue, als täte ich sonst nichts anderes und keine 3 Minuten später schält sich ein attraktiver, wenn auch schlecht frisierter Endzwanziger aus dem Grün wie ein Pegasus in einer Harry Potter-Verfilmung. 25 Minuten später sitze ich im Auto und hole das Handy aus dem Handyschuhfach.
„Herr Dick, Das Rote ist soweit“, berichtet die Stimme des Autohändlers/KFZ-Mechanikers von der Mailbox.
Und so war die letzte Fahrt im Silbernen eine Ficktour. Bevor er seine letzte Ruhe fand, schenkte er mir noch ein Freilufterlebnis. Drei Kippen gab ich ihm mit auf die letzte Reise, denn so ganz von mir befreit wollte ich ihn nicht ziehen lassen.
Danke, Silberling. Du sahst sehr sexy aus, da auf dem Autobahnparkplatz, neben den langweiligen Firmenwagen mit dem niedrigen Spritverbrauch. Thanks for letting me ride you all these years. And I´ll never forget: Objects in mirrors are closer than they appear.