Archiv der Kategorie: Glam gruebelt

LINDENSTRASSE IN BERLIN – SCHON WIEDER

Ich habe sie heute schon wieder gesehen. Ist das ein Krankheitsbild? Dafür spräche, dass sie das gleiche blaue Sommerkleidchen trug wie gestern. Aber vielleicht war es wirklich nur dasgleiche, nicht dasselbe. Wenn es sich um eine Tanja-Schildknecht-Sichtungs-Psychose handelt – wie wird sie sich entwickeln? Muss ich damit rechnen, dass mir die Traumschiffkapitäne an der Krummen Lanke erscheinen? Oder Charlies Angels im Forum Neukoelln?
Was wenn ich zudem eine tripolare Persönlichkeitsstörung mit paranoid-schizophrenen Zügen entwickele, aus dem Lachweinenhaareraufen nicht mehr herauskomme, während ich annehme Hera Lind und/oder die Witwe von Bubi Scholz oder Pumuckl zu sein. Was, wenn sich mein Leben als eine Parallel-Episode der Lindenstraße entpuppt und der einzige Grund, warum ich nicht Sonntagfrühabends im Fernsehen zu sehen bin der ist, dass das Leben von Mutter Beimer und Tanja Schildkenecht aufregender ist??

Aber vielleicht wohnt Tanja auch nur im Friedrichshain.

IF I ONLY COULD

Oh je oh je. Das war ein klassischer Einstieg… Nach 6 zwar unkeuschen aber doch höchst gesunden Wochen wurde dem GlamDick ein fulminanter Empfang bereitet, der bis heute morgen um 9.30 Uhr dauerte. Eine Kellnerin im Morena lächelte wissend, wo wir doch dachten, wir gingen vielleicht als Frühaufsteher durch. Nö.
Die Nacht endete in einem Kate-Bush-Sinagalong. Und weil man mit Kate Bush nicht enden kann, griffen sich der Ereignishorizont und der Dick ihre Ipods, stimmten die Liedanfänge ab und gingen synchron beschallt singend in den Görlitzer Park. Der dann für die unchritsliche Uhrzeit schon erschreckend bevölkert war, was uns nicht davon abhielt, u.a. „Love Pofusion“, „Running up that hill“ (Pflichtprogramm) und diverses aus dem Cicconschen Songbook zum Besten zu geben. Jetzt spürt sich jede Faser und sagt „Hui – warum schon wach?“
Und völlig unglamourös pilgert der Dick jetzt in die Küche um den Abwasch zu bewältigen.

OPFER DES JUGENDSCHUTZES

Das ist ja noch schöner. Jetzt krieg ich meinen eigenen Eintrag nicht mehr geöffnet, weil ich ein Wort verwende, das vorhin schon dazu geführt hat, das ich Chocs Seite nicht öffnen kann. Es fängt mit Telefon an und hat etwas mit Verkehr zu tun. Oder weil ich geschrieben habe, dass Scharlach Johannsen einen Ständer hat oder den Arsch vorn trägt (siehe die Saat des Handlungsreisenden)?? Oder ist gar Tom Cruise immer noch böse mit mir???

Aber detailliert schildern wie ick die MeckPommler ins Schilf zerre, det jeht?

Und wer schützt mich??

Morgen ist Schluss mit der Zensur, denn da wird diese Seite wieder aus der Glamourdick Mansion geführt! Und schmutzige Worte kriegen Vorrang.

Fug them if they can´t take a dick.

SAAT EINES HANDLUNGSREISENDEN

„Die Insel“gesehen. So schlecht ist der gar nicht. Aber Scarlett Johannsen find ich immer noch blass.
AbeR davor war spannender – ich nehme mal zurück, was ich über das schwule Sexverhalten der Seenplattler gesagt habe: von wegen, wenn ein Ort keinen Darkroom hat, dann ist das Sexleben unterentwickelt. Die haben hier sogar was besseres als einen Darkroom. Quasi einen „Lightroom“. Man legt sich an den Strand (für Nachahmer: das geht freilich nicht an jedem Strand..), am Besten nackt, und wartet, was passiert. In meinem Fall setzten sich noch zwei andere Herren an den Strand, zogen sich auch aus, und ich hatte die Wahl. Ganz diskret habe ich nach einer halben Stunde offensichtlichen Balzverhaltens meine Sachen eingesammelt und bin in die nächste Bucht marschiert, nicht ohne mehrfach und extrem auffällig immer wieder über die Schulter zu schauen. Und? Hat jeklappt. Umsonst und draußen. Und danach in den Kölpinsee gesprungen (der, zugegeben, ein bisschen kalt war) ud die Spuren beseitigt. Noch eine freundliche Zigarette zusammen geraucht und dann ging jeder wieder seines Weges.
Ach ja – kurz nachdem wir uns abgekühlt hatten kamen dann Tourihorden um die Ecke, ich hatte gerade wieder die Hose an. Das Timing war knapp aber präzise.
Jetzt kann ich hier versöhnt abreisen. Mein Vertrauen in das fantasievolle Balzverhalten der MeckPommler ist wieder hergestellt. Danke, Handlungsreisender! Danke Natur! Danke Freikörperkultur!

I DO THE NUNSEXMONKROCK

an dieser stelle stelle man sich aus gegebenem anlass (siehe bittersweetchoc.twoday.net) das cover der legendären und pop-geschichtlich hochgradig hochwertigen cd „nunsexmonkrock“ von nina hagen vor.
diese platte (in der kanadischen pressung, da deutschlandweit nicht verfügbar – weder auf cd noch auf fucking boring itunes) rettet gerade meine seele. und ich bin atheist!

ERGUESSE AUS DEM HINTERHALT*

noch zwei wochen… das halt ich aus. trotz der ganzen schnecken, bambis (mit muttis), grashüpfer, libellen, schnaken, schnecken (angezogen und nackt), eichhörnchen, häschen, dragonflies and dragonerweiber. idylle. oder idülle mit „ü“ so wie 11 mit „ö“.
ich lese und lerne. shame attack, anyone? yes please! von dangerdick trennt angerdick nur ein d wie „daring“. so, i guess, like i said, i´ll be back with a vengeance. no more, no less.

* danke, kleinesf

RUNNING UP THAT HILL (WITH SCISSORS)

Vom 7.7. bis voraussichtlich 18.8.2005 befindet sich Glamourdick auf einer Expedition (zur Debatte stehen die Besteigung des K2, „A la récherche d´Inès Schreibère“, „Swimming with sharks for beginners“, Robben mit Seekühen, „Elefanten mit Goldie Hawn“ und Gletscherkalben). Sofern die Wildnis Internet-Cafés bereit hält und Glam landesübliche Währung in den Taschen der zweckmäßigen Cargo-Pants hat, wird es vermutlich so einmal die Woche Out-Posts geben. Die tägliche Auseinandersetzung mit den Erlebniswelten seiner Fellow-Blogger und Bloggeretten wird ihm ziemlich fehlen.
But Glamour shall return! With a VENGEANCE!

running

11.59

Soooo. Mein voraussichtlich vorletzter Beitrag vorm Exil. Nachdem ich Burnsters Glosse auf die määähähähä-Blogger, die nur ihre eigene schwache Konstitution widerkäuen so goutiert habe, jetzt ein geschwächtes Posting meinerseits. Donnerstag früh geht´s in die Fremde. Mit Elefanten (hoffentlich) über den Pass. Diese platform hier wird mir fehlen. Und ich war noch nie sechs Wochen lang von irgendeinem meiner echten (nicht virtuellen) Zuhause(s) entfernt. Es ist wie Frauentausch, nur dass ich keine Frau bin, und dass es keinen Tausch gibt – nur zwei stramme Spanier, die eine Woche meine Wohnung übernehmen und danach ein PR-Praktikant. Heute war ich ein Organisationstalent-MultiTUSKer. Pitch Pitch Pitch! Und jetzt ist die Energie flöten. Vielleicht Pan-flöten, hier ist sie jedenfalls nicht mehr.
Kai, zurück von Ibiza, ist jetzt im Roses. Eine liebe neue Freundin hat mich gebeten, ihr Trauzeuge zu werden. Ray hat sich angeboten, mir gratis die Haare zu schneiden. Dolly findet es gut, dass die Haare wieder bis über die Augenbrauen gehen. Aber weder Ray noch Dolly befürworten die Blondierung, nach der es mir verlangt.

Beim Telefonat mit dem Ereignishorizont wurde ich wieder viel zu emotional, vielleicht weil er das zulässt und ich ihm das verbieten sollte.
Nebenan läuft die „Like a virgin“-Fassung aus „Moulin Rouge“. Aber Debbie schwirrt umher:

Leaning in my corner like a candiate for wax
Sidewalk social scientist
Don´t get no satisafaction from your cigarette
It´s ten to ten – time is running out
Knock out all your memories
Get outa here
You know that we can run
Today can last another million years
Today could be the end of me
It´s 11.59
And i want to stay alive.