Bin ich momentan ein Nopportunist? Und bin ich da allein oder ist das wieder eine üble Entwicklung in these times of decay?
Archiv der Kategorie: Glam gruebelt
@BRITT UND CHOC
Darling Ladies, warum crasht mein Browser heute jedesmal zusammen, wenn ich Eure schönen Seiten ansteuere? Das macht er doch sonst nicht.
VOGELSCHLAG
Wie heißen diese fetten schwarzgrauen Vögel, Raben nicht unähnlich, die alle anderen Vögel mobben und dafür sorgen, dass Teile von Kreuzberg taubenfrei sind? Die, die soviel Gewicht haben, dass, wenn sie auf meinem Dach landen, ein schepperndes Geräusch laut wird und die Ziegel verrutschen (an den Stellen wo es Ziegel hat und nicht diese dünne Dachpappe, an der man sich im Sommer immer die nackten Beine aufschubbert – carpet-burn nennt man das glaube ich).
Gestern beobachtet: so ein Monstervogel mit Beute im Schnabel (vermutlich ein Spritzbesteck vom Kotti). Im Emporflug verliert er seine Beute und macht eine Bewegung, die mich an Doris Day erinnert, wenn sie Bestürzung mimt, verharrt also schockiert ob des Verlustes in der Luft, um dann herabzufallen wie ein Stein, mit zu Berge stehendem Gefieder. Ich denke mal, er hat es geschafft. Der Beuteverlust geschah auf Höhe des Dachgeschosses.
TOUJOURS AMOUR COEUR MALHEUR oder AGNES UND SEIN GEHIRN
Letzte Nacht im Traum habe ich einen französischen Kult-Popsong geschrieben, das hat mich so aufgeregt, dass ich mehrmals aufwachte, zu Papier und Bleistift griff und verschiedene Textelemente festhielt. Jetzt lese ich
plage
nuage
coeur blanc et maintenant coeur beige (laundry. it came out beige.)
Da kann man doch was draus machen.
Fußnote: Desweiteren performte ich in diesem Traum, in dem alles um Weiß zu gehen schien, eine krude Gehirnoperation an einem Freund. Er bat mich, sein Gehirn in weißes Papier einzuwickeln. Das tat ich. Im Sitzen war alles okay, aber wenn er sich hinlegte, bekam er Kopfschmerzen. Und das, obwohl ich nicht genäht habe, sondern einfach einen Klebebandstreifen um den Kopf gelegt hatte.
ICH BIN NICHT KYLIE
„Mein Kopf tut weh, ich lieg im Gras und erzähl mir was – davon wird´s nicht besser.“
Ein mieser kleiner böser fieser Tag ist das. Nennt sich 17. Oktober. Eine abergläubische Angst hält mich davon ab, das Kalenderblatt vorzeitig abzureißen und zerknüllt in den Papierkorb zu befördern. Wenn Du etwas netter zu mir wärst, Tag, dann würde ich auch besser über Dich reden. Ist doch wahr.
Ich würde heute so gerne über Nenas Autobiografie bloggen, aber die habe ich noch nicht gelesen. Weil ich sie erst zu Weihnachten geschenkt bekommen werde. Scheißwarterei.
Die Zeit vertreib ich mir mit Bret Easton Ellis´“Lunar Park“. Auch schön.
NOCH MEHR ESSEN
Aus der Küche sonores Lachen, das nicht aufhören will. Erzählt er sich gerade wieder selbst einen Witz? Ein Blick um die Ecke bringt Licht ins Dunkel. Er sitzt am Tisch, vor sich eine noch verschlossene Dose Bohneneintopf und ein leergegessener Becher „Froop“-Joghurt. Need I say more?
SHANGHAIT
Ja, auch ich komme vom Dorf. Dort werden vor Stadtbesuchen so weise Ratschläge erteilt wie „Liebe Anke, iss keine Pralinen, denn sie könnten gefüllt sein.“ Aber ich heiße ja nicht Anke, bin auch schon ein paar Tage vom Dorf weg und die Praline kam in fremder Gestalt daher und so verbrachte ich den Dienstag auf einem Trampelpfad zwischen Bett und Toilettenschüssel. Ja, es war zum Kotzen. Das, was andere Menschen als Rausch genießen mögen, erlitt ich unerwünscht und konnte keinerlei Gefallen daran finden. Schon gar nicht, wenn es ca. 20 Stunden dauert. Alle Symptome, die ich hatte, entsprachen denen, die Christiane F. einem Turkey zuschreiben würde. Der Typ, der mir das angetan hat, war beim Aufwachen auch nicht mehr da.
Sonstige haarsträubende Überraschungen: Burnster ist ein BANKRÄUBER.
DESPERATELY SEEKING PIRATE
Was ist eigentlich mit pretty Britt?
NINA HOSS – NICHTS GEGEN DICH, ABER SEIT HEUTE MAG ICH DICH NICHT MEHR
JA IS DOCH WAHR!!! Wenn Nina Hoss, krank wie sie ist, mit ihrem fiebrigen Arsch zu Hause geblieben wäre, wo sie hingehört, dann wäre ICH jetzt im Robbie-Konzert, weil ihre Tickets frei geworden wären. Danke Nina. Gaaaanz toll. Und das wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht Lucky_Strike alle 20 Minuten vom Konzert anriefe und ich das ganze übers Handy miterleben müsste. Oh Lord. Make me not hate Nina Hoss. Not yet.
DREAMS OF REASON PRODUCE MONSTERS
Celine Dion war ihm im Traum erschienen. Wieder hatte sie ihm nur die falschen Tipps und Hinweise gegeben. Wäre er doch besser Kate Bush-Fan geworden.

(Heute auf dem 17.Juni-Markt erworben. Wurde aber auch Zeit…)