Heute wäre er ins Krankenhaus gekommen, gestern riefen sie ihn an und sagten ihm, dass die OP um eine Woche verschoben werden müsse. Der Chirurg habe das Wochenende durchoperiert, die Intensivstation, auf die er nach der OP kommen wird, sei voll. Er hat in den letzten Wochen, Monaten mehrere Kilo Gewicht verloren. Immer diesen Termin vor Augen. So dass einen Tag vorher schon fast Erleichterung eingetreten war angesichts des Eingriffes, auf den er so vorbereitet wurde:
„Machen wir uns nichts vor. Sie könnten nach der Operation im Rollstuhl sitzen. Aber wenn wir sie nicht durchführen, dann landen Sie da in jedem Fall.“
Und jetzt hat er eine weitere Woche vor sich, in der er sich das Schlimmste ausmalen kann. Durch den Brustkorb in den Rücken. Und wir alle zittern mit. Und werden eine Weile länger nicht sehr perky sein.
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DIE WELT AM SONNTAG
Das war ein sehr sehr angenehmes Wochenende, an dem ich doch tatsächlich zwei Tage hintereinander frei hatte, Zeit zum „Dead like me“ schauen (wird mit jeder Folge besser, selbst meine Abneigung gegenüber der Hauptdarstellerin bröselt ein wenig, dankeschön Tod Spango!), Zeit zum Putzen und Sortieren und Zeit ein paar nette Menschen wieder zu sehen, die ich nicht so häufig sehe. Statt Katewalk gab es einen Walk with Freundin N. durch Kreuzberg, einen Saisonabschluss im Minki-Garten, sowie surreales Markttreiben in Treptow. Zwei Menschen mit gelben Kraken liefen auch an uns vorbei und Haschisch und selbstgemachte Postkarten wurde mir offeriert, dafür hatte ich jedoch keine Verwendung. Trotzdem gut zu wissen, dass man in Kreuzberg auch am Sonntag fast alles kaufen kann – Schrippen, Kraken, Lampen, Bohrmaschinen, Drogen – nur die Welt am Sonntag war nicht zu bekommen.
THAT´S NOT GLAM
Wenn man am Telefon eine nicht nur grenz-, sondern echt debile, ständig, als wolle sie einen verarschen, „Nu“-sagende Mändy hat, die gar nicht drüber wegkommt, dass man ihre Telefonvorwahl nicht kennen kann, da sie in Hoyxterwoerdow Ortsteil Arsch-Falte wohnt und sie bei der Adressaufnahme (sie wohnt im Rudolph-Streptophestkotz-Hagen) freundlich fragt „Können Sie das buchstabieren“ und sich die Antwort („Nein“) schon im Kopf gibt.
DIALOG MIT SONNTAG
Selten hab ich es erlebt, dass ein Tag so freundlich und doch mit so deutlichem Nachdruck sagt „Please, Glam, take me katewalking!“ Er hat das wirklich nett gesagt und ich hab ja eh noch nichts vor. So who am I to disagree?!
JETZT BRING SCHON ENDLICH DIE PLATTE RAUS!
(Ca. 0.40.Min)
I WAS TAUGHT THAT I OUGHT NOT EXPOSE MY INNER SENSES…

Als der Herr mit dem gewinnenden Lächeln und der Raketenprinz ihre Wohnstätten zusammenlegten, da annoncierten sie großzügig Gegenstände, die sie gratis abzugeben hätten. Ich registrierte mich für eine Audrey-Hepburn-CD, in der Hoffnung endlich endlich endlich „Moon River“, von Holly auf der Feuertreppe gesungen, meiner Itunes-Bibliothek zuzuführen. Höre ich heute also die CD und lächele seit dem nur noch. Es ist so unglaublich viel besser – „How long has this been going on“. By Audrey. Hin und wech. Und ich wünschte wünschte wünschte, endlich würden ihre My-Fair-Lady-Aufnahmen veröffentlicht werden. Pheerce-Baby – you´re one great gorgeous gentleman! Und keiner lächelt so wie Du. Aber das weißt du ja.
😉
NERDSTUFF, AGAIN
Wollte ich also gerade meinen ersten Film bei Google Video reinstellen, um ihn auf dem Seitenblogprojekt zu veröffentlichen, da erkennt mein Mac die Datei nicht, die ich liebevoll auf Herrn Burkhards Mac kreiert und auf CD abgespeichert hatte. Muss also die musikalische Dia-Show „Schön sind immer nur die anderen“, in der wir Cora Frost in 78 verschiedenen Kostümen und mit 214 unterschiedlichen Perücken und Haarteilen sehen können noch etwas warten. Frank, hast Du die Datei aufgehoben?
Liebe Düsseldorfer, gönnen Sie sich mal was und gehen Sie ins Apollo Varieté, denn dort tritt die Frost singend und moderierend auf und trägt alle Kostüme, auf die sie in den letzten Jahren verzichtet hat. Und zwar sogar ÜBEREINANDER!
LIMBO 03.00
8.27 Uhr, Postamt Skalitzer Straße. Glam mit blauem Zettel. Was ist eigentlich aus den praktischen Scan-Abhol-Benachrichtigungen geworden? Man konnte doch eine Zeit lang seine Post an einem Automaten abholen, ganz ohne Kontakt mit den anderen Postkunden, geschweige denn Beamten, aufzunehmen.
Nur ein Mann vor mir in der Schlange. Er zählt doppelt, er stinkt für zwei. Lehnt an der verjalousierten Automatiktür. Hustet. Saftig. Etwas brockig im Abgang.
„Da musste Dir schon ne hallllllbe Stunde vorher anstelln. Is wie beim Arzt. Beim Hausarzt jeht et ja, aber beim Lung´Arzt, da hab ick ooch schon ma drei Stundn jesessn.“
Ich nicke und betrachte ein Plakat, auf dem ein hässliches Kind auf einem Fahrrad seinMaul aufreißt und die Milchzähne blitzen lässt. Enter Frau 1. Ökotussi mit ungewaschenem Haar und macht-nicht-setz-ich-einfach-den-Naturfilz-Kapott-Hut-drüber-Attitude. Zappelig. Steht hinter mir. Zu nah. Enter Frau 2. Etwas Graues.
„Kann ick ma auf Ihr Handy schaun. Is doch schon nach halb, wa?“
Frau 1 und 2 betrachten Handy. Hinter der Jalousietür wird gehustet. Jemand ruft „Ick geh dann nochma auf Tolette, wa?!“ Das machen die, um uns klein zu kriegen.
„Da musste Dir schon ne halbe Stunde vorher anstelln. Is wie beim Arzt. Beim Hausarzt jeht et ja, aber beim Lung´Arzt, da hab ick ooch schon ma drei Stundn jesessn.“ Er hustet in die Hand. Saftig. Etwas brockig im Abgang. Wischt sich die Hand an der Hose ab. Das macht er offensichtlich öfter. Ich hypnotisiere das Milchzahnkind.
„Nu könntense aber wohl ma uffmachen, is schon nach halb.“ Die Graue.
Durch schnelles Hin und Herdrehen schlägt die Ökotussi wiederholt ihren Baumwoll-Tragesack gegen meine Waden. Ich trete einen Schritt zur Seite. Die Jalousie geht hoch, die Glastüren gleiten auf wie Engelsflügel, der Mann vor mir verliert kurz seinen Halt, taumelt in den Schalterraum.
Eine Postangestellte schaut ihn angewidert an. Dann mich. Ich zieh die Augenbraue hoch, sie die Schultern. Ich verlasse die Vorhölle und betrete die Hölle. Es ist Punkt 8.30 Uhr.
Beim Herausgehen werfe ich einen letzten Blick auf das lachende Milchzahnkind. Das lacht gar nicht. Das schreit. Müsst Ihr mal genau hinschauen.

EVOLUTION SUCKS…
…wenn man wegen Ständer nicht pinkeln kann, weil das Sperma Priorität hat.
NERD-STUFF
Gestern auf Anraten von wordpress.com den Browser gewechselt, da die Bildbearbeitung bei Safari nicht klappte. Opera heruntergeladen, installiert, begeistert header für wordpress-blog gebastelt. Sogar meinen AOL-Account kann ich aus Opera öffnen (der lief auch nicht über Safari, dafür musste ich immer IE hochfahren).
Nach dem Installieren aller Lesezeichen festgestellt, dass Opera meine Seite immer aus dem Cache öffnet: wenn ich auf neue Kommentare klickte öffnete sich eine Seite, wo diese Kommentare noch gar nicht vorhanden sind. Cache geleert, Problem immer noch da. Dann die im Opera gestaltete Seite auf einem PC-Browser betrachtet: die Bilder werden nicht gezeigt. Heute Morgen Rechner hochgefahren, Opera-Programm verschwunden. Neu installiert. Blog besucht. Eingeloggt. Zumindest versucht. Er lässt mich nicht rein. Nochmal probiert. Safari hochgefahren, eingeloggt, alles prima. Nur, dass der eigentliche Plan ja war, einen einzigen Browser zu haben, mit dem alles läuft. Fuckthatshit.