Archiv der Kategorie: Glam gruebelt

GLAM TIPPT

– Babel (maybe „Letters from Iwo Jima“. Wegen „Crash“ letztes Jahr)
– Will Smith (wegen Halle und Denzel-Quotient) oder Peter O´Toole (wegen erhöhtem Sterblichkeitsquotient. I thought he was dead. Didn´t you?)
– Kate Winslet oder Penelope Cruz (reines Wunschdenken. Dame Dench oder Elizabeth Mirren vermutlich. Arghhh.)
– Alan Arkin (war schon saftig, der Part)
– Abigail Breslin hätte ihn ganz sicher verdient, aber die Akademie verleiht den Preis ungern an Kinder, weil die dann meist drogenabhängig werden und dann als erwachsene Schauspieler schwer zu versichern sind, überdimensionierte Sonnenbrillen tragen, den Geist von Lindsey Lohan channeln und zusammengefaltet in einen Make-up-Koffer passen.
– Regie: Martin Scorsese (wäre einfach mal an der Reihe, obwohl auch Stephen Frears schon recht lange am Start ist)
– Drehbuch: Borat (darf nicht leer ausgehen. Bowling for Borat!)
– Kamera: Guillermo Navarro für „Pan´s Labyrinth“
Und ob „Das Leben der anderen“ ihn bekommt ist mir pi-pa-pissegal.

Für nächstes Jahr merken:
* Es erhöht die Gewinnchancen, wenn man entweder von Elisabeth geadelt wurde oder sie spielt.
* Man schon steinalt und Amerikas Lieblings-Spaghetti-Westernheld ist. (Act American!)
* Alter vor Schönheit und noch so viel Talent (In der Akademie sind sie auch nicht mehr 20!)
* Act British! Es sei denn Du bist Satan, dann klappt das nie.

Fazit: I´m teddibly teddibly unexcited about this year´s Oscars. Die Red Carpet Show mit Joan Rivers wird sicherlich spannender.

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(1.46 Min.)

WHERE THE TRUTH LIES

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Ein erfolgreiches Entertainer-Duo, ein kleines Mädchen bei einem Fernsehmarathon, ein etwas größeres Mädchen, tot im Hotelzimmer, Benzedrine, Sex und eine Hummer-Allergie spielen die Hauptrolle, Alice im Wunderland eine Nebenrolle. Der Anfang vom Ende der Duo-Karriere der beiden Männer (in Gestalt des toten Mädchens), spielt in den frühen 60ern. Anfang der 70er versucht eine junge Journalistin, den Mordfall aufzuklären. Nicht, um die Gerechtigkeit siegen zu lassen, sondern, weil sie einen 1 Mio-Dollar Bookdeal hat.
Das ganze ist verschachtelt geschnitten, stimmungsvoll sowohl in den 60ies wie in den 70ies-Episoden. Das Drehbuch stimmt (außer einer unentschuldbaren lügenden Rückblende), die männlichen Hauptrollen sind gegen den Typ hervorragend besetzt (Nie war Kevin Bacon sexier. War Kevin Bacon schon einmal sexy? Und nie war Colin Firth weniger Mr. Darcy.) Alison Lohmann, die Journalistin, hat für meinen Geschmack zu wenig Glamour, aber schlecht ist sie auch nicht. Das ganze ist nahe genug an der Realität angelegt (Show-Performer und demokratische Politiker hatten dieselben Drogenvorlieben – auch hier landeten Frauen mal eben in Gewässern) und funktioniert somit als fiktives „tell-all“ (man fragt sich ‚“gab´s so etwas bei Dean Martin und Sinatra?“ und hält es nicht nur für möglich, sondern für äußerst wahrscheinlich), sowie als Parabel auf die manipulative Macht der Mächtigen und Reichen. Nach wie vor. Darauf einen OJ mit Benzedrine.

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(2.08 Min.)

http://www.wherethetruthliesfilm.com/

GLAMRECORDER oder WHAP WHAP AHOO!*

Liebe Blogger,

hat jemand von euch schon eimal mit einem MacBook Tonaufnahmen gemacht – interviewtechnisch? Macht man das dann in Garage Band oder gibt es eine unkompliziertere Schnelleinsteiger-Lösung? Reicht das integrierte Mikro aus oder braucht man externe Mikrophone (für ein Gespräch zu zweit oder zu dritt)?
Für Tipps oder ein Tutorial wäre ich äußerst dankbar!

* Wer den Bezug errät bekommt eine Fleißkarte.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH! oder THERE AIN´T NO HOLLA BACK

Leute, die „Holla, die Waldfee!“ sagen. Oder „zum Bleistift“. Oder „sag ich jetzt einfach mal so…“ (oft gefolgt von einem „…, nu?!“)
In der Regel verklemmt-verkniffene Arschgesichter, die sich frech, hip und jung vorkommen wollen. Wie kommen sie bloß darauf??? Für ein selbst hervorgebrachtes „Supi“ kneif ich mir zur Strafe einmal in den Po. Bei Stift und Fee sollte es einen Tritt in die Eier geben. Und „sag ich jetzt mal einfach so“-Sagern muss man entgegnen: „Einfach so, ja? Einfach so. Sie meinen das also nur so einfach so. So einfach einfach so!? Einfach so sagen Sie das. So so, EINFACH. SO!“ Holla!

NUR SO INTERNES BLA BLA VERÄUSSERT

Es rumpelte, es pumpelte und das Badezimmerfenster war versucht, es der Birke gleichzumachen und sich zwecks Tapetenwechsel auf den Weg zu machen. Und trotzdem schlief ich einen erholsamen, ruhigen, langen Schlaf.
Heute morgen dann der Blick auf die Terrassen-Brüstung. Schock. Es stehen nur noch zwei Blumenkästen darauf. Dann fällt mir ein, meinen Blick auf den Boden zu senken. Ich hatte sie ja vorsorglich runter gestellt.

Seit zwei Tagen so ein Ziehen im Innern, als ob sich eine Episode herausschält. Tapfer hab ich der zwieblischen Episode erklärt, sie solle sich einen anderen Wirt suchen zum Sprießen. Heute bitte ich sie wieder darum und stelle fest, dass mir ein Kontrastprogramm fehlt. Ein bisschen mit den Hanteln rumturnen ist es nicht. Hab ich probiert. Reicht nicht. Vielleicht liegt aber auch alles daran, dass mein Körper das überdosierte Nikotin vermisst. Ich habe das Rauchen um 50% runter reduziert. Bei jeder Zigarette, die ich an die Lippen führe, frag ich mich „muss die jetzt wirklich sein?“ und vetröste die Kippe dann mit „später, Baby!“. Geht ganz gut. Als solches. Reicht aber nicht.

GLAM ON DRUGS

Das Kleine F bittet auf seiner Seite um die schönsten Drogenerlebnisse der Blogger und da schau ich auf die Uhr und stelle fest, dass im Grunde letztes Jahr mein 10jähriges Drogenjubiläum gewesen
ist, was die sogenannten harten und Partydrogen anbelangt. Und ich hab´s verpasst. Und obwohl mir wunderschöne Erlebnisse in Verbindung mit Drogeneinnahme einfallen (Sex, Party, Kuscheln auf E, die reizende Nacht mit L. und F., aus der noch ein ganzer Tag wurde), sind die erinnerungswürdigen die, die kein wirkliches Happy End hatten.

Garantiert:
Koksdepri. 1-7 Tage nach der Einnahme das Gefühl großer Niedergeschlagenheit. Gibt es auch nach E und Speed. Oft in Verbindung mit Schweißausbrüchen, Zittern. Eine Nacht Euphorie gegen mindestens einen Tag ohne jede Power, mit Augenringen, Traurigkeit und fiesem Hangover. Angstzustände, die sich gewaschen haben.

Desweiteren: Diverse Folgen von Selbstüberschätzung:
– in neuen Schuhen einen Koksabend feiern und dann drei Tage nicht laufen können, weil wegen der Schmerzunempfindlichkeit nicht bemerkt wurde, dass die Füße bluten. Beide. Stark.
– „Ja, ich probiere das mal, obwohl ich keine Ahnung von der Wirkung habe.“ 24 Stunden Trip ist die Wirkung. Kann schön sein. Muss aber nicht.
-“ Ja, ich probiere das mal, obwohl ich keine Ahnung von der Wirkung habe.“ Ohnmacht. Beim Aufwachern 20 Stunden später ist der Typ weg. Weitere 24 Stunden werden kotzend verbracht, mit Schmerzen am ganzen Körper und unglaublichem Hunger und Durst, den man wegen der Dauerkotzerei nicht bedienen kann.
– Das wirkt noch gar nicht, gib mir nochmal was. Zwei Stunden bewegungsunfähig mit Visionen. Now you know why they call it special K!
– Ich könnte noch einen Liter Wasser! (Und kotzt auf die Tanzfläche. Nein, das ist nicht mir passiert, das war ein Freund.)
– Aussetzer. Wenn man sich am nächsten Morgen gar nicht erklären kann, woher die blauen Flecken/ der Mann neben einem/ die Beißspuren überhaupt kommen. Wo bin ich? Wer bin ich? War ich das wirklich??
– Ach, ich rauch noch eine Zigarette vorm Einschlafen. Und am nächsten Tag Ikea einen Dankesbrief schreiben wegen der Unentflammbarkeit ihrer Matratzen.

Don´t get me wrong. Nichts gegen Drogen. Aber Maßlosigkeit geht ab einem gewissen Alter nicht mehr. Hat in Verbindung mit Drogen keinerlei Glamour.

UNDESERVED

Das einzig Gute, was mir zu Meryl Streeps Prada-Golden Globe einfällt: dass Anette Benign ihn nicht bekommen hat. Der Klopper is natürlich Helen Mirren, die für die beste weibliche Hauptolle in einem Drama (The Queen) und einer Mini-Serie (Elizabeth, I) gewonnen hat. Und alles mit ein bisschen verkniffen kucken!

Noch ein nerviger Alter: Mr Yunioshi himself, Mickey Rooney, behauptet, er habe Marilyn Monroes Namen kreiert. Das hat er schon einmal behauptet, aber damals hat keiner zugehört. Heute ist er mit der Geschichte immerhin bei imdb.com gelandet. Recherchiert heutztage eigentlich noch irgendein Journalist bevor er seinen Müll disht? Marilyn-Anekdoten, dargeboten von ehemaligen Filmtätigen, sind ein Zeichen von Altersdemenz. Das galt schon für Marilyns „beste Freundin“ Shelley Winters. Seltsamerweise gibt es nicht ein einzges Foto, das die beiden Freundinnen gemeinsam zeigt.