Archiv der Kategorie: Dann sind sie Helden

IMMORTAL BELOVED

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(Chez Marilyn. Brünett. Sacrilege…)

Erst die Sonne dazu genutzt, die Haut zu tönen, dann, als sie die Terrasse verlassen hat, es ihr nachgetan. Mal wieder ein bisschen Marilyn gegooglet und interessante Entdeckungen gemacht. Die Clara-Bow-Fotos gefunden. Von einem charmanten Weimaraner-Besitzer erfahren, der einigen Nachlass-Betrügern auf die Schlichegekommen ist. Vielleicht habe ich jetzt endlich einen Alliierten vor Ort, der mit mir in Sachen Grabpflege unter die Arme greift.

Meine Nichte, die vermutlich noch nie einen Marilyn-Film gesehen hat, hat sich vom Taschengeld eine Marilyn-Handtasche gekauft.

Wie schon Cecil Beaton prophezeite – Marilyn will never die. Und verdient eine würdige Grabplatte.

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(Walking through Paris this February)

„CLAP HANDS DANIEL!!!!!!“ (DIESE ÜBERSCHRIFT IST NUR FÜR KENNER DIESES BLOGS UND MAGGIE VERSTÄNDLICH)

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Es ist ja schon peinlich. Aber manchmal muss man es tun. Obwohl man weiß, dass alle, die es tun, es gleich tun. Und er das schon zweitausendbillionenmal gehört hat und es ihm ja nichts bedeutet. Und die, die es tun, schämen sich, weil sie sich aufgeregt wie Kinder fühlen, aber wenn sie es nicht tun würden/getan hätten, dann würden sie sich fühlen, als hätten sie eine große Chance vermasselt, was natürlich Quatsch ist.
Donnerstag beispielsweise habe ich es nicht getan. Obwohl ich wusste, dass meine Nichte sich den Teenie-Popo abfreuen würde über ein Autogramm von Tim Sander. Aber es war mir zu peinlich auf dem Kaisers Parkplatz zu ihm hinzugehen und zu sagen „Würde es Dir etwas ausmachen, mir ein Autogramm für meine Nichte zu geben?“ Blöderweise habe ich es meiner Nichte erzählt und jetzt ist sie natürlich sauer auf mich. Sie hat mir schon fast eine geknallt, als ich hinter Judith Holofernes am Geldautomaten stand und nicht nach einem Autogramm gefragt habe. Also Autogramme gegen gar nicht. Nur das von Doris Day, darauf bin ich stolz, aber der hatte ich ja auch ein Lied geschrieben, da war das Autogramm quasi ein Honorar.

Freitag also. Mit der Spreepiratin hingegangen, wir standen ja 4 Stunden ca 3 Meter von ihm entfernt, waren quasi schon warm geworden. „Hi! I´m Glam and this is my friend the Spreepiratin!“ Ein wenig geplänkelt, dann die Hand geschüttelt (warm und trocken). Er hat sich nicht spontan ich mich verliebt, aber gut Dick will Weile haben.

Übrigens. Freitag: U-Bahn, Schlange gestanden, 5 Stunden im knackevollen Cookies ausgehalten, Rufus Wainwright angequatscht. Geht doch.

VATER, SIEH NUR – DIE SONNE!! oder WURDE ES UNS WEGGENOMMEN ODER IST ES WEGGESCHWOMMEN, WIRD ES EINMAL WIEDERKOMMEN – OCH

(Bootlegged by Glam, last Saturday, ca 3 Min. Den Upload verdanke ich der unbeschädigten DSL-Leitung der amerikanischen Nachbarin – thanks a lot Darling!)

Nur noch diesen Freitag und Samstag im Tränenpalast. Wer nicht hingeht, dem ist auch nicht mehr zu helfen, der soll dann in Zukunft ruhig bloggen, wie Scheiße die Berliner Kulturlandschaft ist. Frost in Zucker und Butter nicht gesehen zu haben ist wie an einem blühenden Fliederstrauch vorbeizufahren und nicht einmal das Autofenster runterzukurbeln, geschweige denn, den Wagen abzustellen am Flieder zu riechen und sich vom Duft berauschen zu lassen und dann wieder in den Wagen einzusteigen, um sich sinnlich gekräftigt an der Schönheit des Seins zu erfreuen. Ich würd´s mir glatt auch noch zweimal anschauen, aber Freitag muss ich zu Rufus.
Schön auch, wie es der geschätzte Kollegeauf den Punk-Punkt gebracht hat!

Während vor meiner Tür die Protestler aus Peine, Delmenhorst und Kleinscheißebüttel entlangziehen, die, sobald sie den richtigen Alkoholpegel erreicht haben, mit ihren Feuerzeugen Berliner Autospiegel verkokeln werden. Schreien in ihre Megaphone, dass man sich fragt, wozu dann noch ein Megaphon? Und überhaupt – warum wollen sie immer meinen kleinen sozial schwachen Mulitkultikiez anzünden, wenn sie doch einfach in Darmstadt aus dem Haus treten könnten, in dem sie noch mit Mutti und Vatti wohnen, und dort ein paar Schlüssel auf Autolack kreischen lassen könnten. Ich mag sie nicht. Sie sollten lieber an ihrer kreativen Disziplin arbeiten und aussagekräftige Kunst herstellen als mit Papis ausrangiertem Opel zwecks Randale-Urlaub nach Kreuzberg zu reisen. Oder in die FDP gehen. You wanna know what Punk is babies? You wanna see rebellion, see revolution? Go see Cora. See and learn. And stay off of my car.

GLAM SCHWELGT IN MUSIKALISCHER ERINNERUNG

Ich hatte mich aufs Bett gelegt, die Augen geschlossen und dann nur gehört. Jedes Lied einzeln, ganz bewusst zum ersten Mal. Die Musik ist durch mich durch geflossen wie Wasser. Bei manchen Tönen musste ich lachen, dann staunen. Keine Sekunde über die Technik nachgedacht, die nötig war, so eine Stimme so klingen zu lassen, insbesondere bei Lied 3. Was zählte, war das Endresultat. Spätestens beim dritten Lied war klar, dass dies ein epochales Werk war, das die Popmusik nachhaltig prägen würde. Ein Meilenstein nicht nur einer Karriere sondern ein Maßstab an dem alles Nachkommende gemessen werden würde, zumindest für ein paar Jahre. Beim zehnten Lied war ich ergriffen und bekam glänzende Augen obwohl ich gerade gar nicht verliebt war. Und beim letzten Lied liefen mir die Tränen – das war Kunst, das hatte den Bereich des Populären längst und bei weitem hinter sich gelassen und ich war fast ein wenig stolz, absurderweise, als ob ich irgend etwas damit zu tun hätte, was gar nicht der Fall war. 1998 war das und ich konnte mich mit Fug und Recht als Fan bezeichnen. Als dann 1999 meine kleine heile Welt ein bisschen ins Bröseln geriet war ich zutiefst dankbar für diesen Soundtrack, der voller Weisheit war und immer noch ist.

Reicht das als Info um zu erraten, von welcher Platte ich spreche?

NOBODY´S OFF THE HOOK

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Er nun also auch. Vielleicht doch ein ernst zu nehmender Trend?

Ich liebe ihn seit Velvet Goldmine. Und so richtig seit Gormenghast. Es gibt vermutlich nur einen Schauspieler auf dem Planeten, der in seinem Leben sowohl David Bowie als auch Elvis Presley gespielt hat. Und zwar beide überzeugend. Für den Elvis bekam er dann auch einen Emmy als bester Hauptdarsteller. Und seine anderen Rollen – hauptsächlich crazy evil insane characters. Nobody makes insane look sexier. Jonathan Rhys Meyers ist die Weiterführung von Klaus Kinski. I´m melting as I write. Und wünsche ihm für die Therapie alles Gute.

Edit: Und gerade lese ich, dass er demnächst den Branwell Bronte (wo sind die doppelten Tüpfchen?) spielen wird. One of the most intriguing characters im Schatten der englischen Romantik. Can´t wait. Get well soon, Jonathan!

NACHTRAG ZU GLAM IN LOVE

(„Savage“ hatten sie nicht bei Youtube. Das Video hatte ich mir damals auf dem Flohmarkt in D. gekauft and it is still one of my most cherished possessions. „Chill in my heart“ würde aber auch ohne den Video-Erwerbs-Link passen zu D.D. aus D. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass „Savage“ zu den herausragendsten Alben der Popgeschichte zählt? Und keinen schert´s außer mir?)

MIT HILFE IHRER STIMME UND TIEREN* oder BEAUTY FREEDOM TRUTH LOVE

Bloggers, wer kommt mit? 20.-21. und 26.-29.4. Cora Frost letztmalig mit „Wir waren auch in Zucker und Butter“ in Berlin, Tempodrom. Schönstes Kunstliedprogramm der Welt von schönster Kunstliedkünstlerin in ganzes Universum. Das muss man gesehn haben, Damundherrn. Solln die andern doch auf Kongresse gehn – ich brauch Gesang! Ich brauch Tanz!

milvafrost

Neuigkeiten auch hier.

*Quelle: Tip.

UND SCHON WIEDER WIRD AUS DEM SCHWANZBLOG EIN POLITBLOG! (ABER MIT GLAM!)

So ne tüppische Drittprogrammmaskenbildnerin – RBB, NDR, WDR: weinrote Dauerwelle, Applikation auf Wollpulli, Stretchjeans Größe 46, grüner Lidschatten, so eine müsste mal sagen „Na, wollnwama bisschen was Neues probieren?“ und dann mit dem Kamm zur Sache gehen. Und natürlich müsste man die versteckte Kamera im Gepäck haben, wenn die von der Leyen dann total ausrastet und die RBB-Maskenbildnerin mit den heißen Wicklern und dem Haarspray angreift. Ja. So müsste man das machen.