Archiv des Autors: glamourdick

THE GLAM´S BACK ON THE BLOG…

…und sagt Dankeschön an die BlogBoy4. Ich fühle mich würdevoll vertreten und die Orchideen haben auch überlebt! In den nächsten Tagen habe ich einiges zu berichten von Bar Wars, Beach Whores, Tittenmädchen und Sonnenbrillen. Ibiza was a blast. Von Corinne wollte ich noch erzählen und (mindestens) eine Penisgeschichte hätte ich auch noch. Ach nee. Die spar ich Euch. Und jetzt bildgoogle ich mal, ob ich ein Foto vom Sohn von Winnetou und Sophia Loren finde.

LA ISLA BONITA

Ganz kurz: Alles perfekt. Gestern von Mlle Corinne fuenf Gaestelistenplaetze fuer die Birthdayparty im Anfora geschenkt bekommen. (Zu Mlle Corinne mehr upon my return. Nur soviel: sie ist Zwilling und the most important person to know round here.) Dann, auf dem Rueckweg von Es Cavallet zwei Anhalter mitgenommen (sie waren einfach zu sexy). Von ihnen fuer Donnerstag Einladung fuer einen Birthday Aperitif bekommen. Also alles im Griff hier, inklusive Hunde, Diebe, perfekte Travelling companions., Sonnenbrand usw. Mein Haar bricht ein wenig, aber heute setz ich ein Huetchen auf. Und heute abend kommt Kai und wir nehmen einen Sundowner in Cap des Falco. Das muss man einmal getan haben, insbesondere wenn man noch kein Baeumchen gepflanzt hat. Auf dieser Tastatur sind lauter Buchstaben vertauscht und draussen wartet der Strand. Darlings – liebste Gruesse.

P.S. Ich kann von hier keine SMS verschicken, also nicht wundern, wenn von mir nix zurueck kommt.

365 oder HOLIDAY – CELEBRATE

RUGGEWIND

water*

New York City Tokio
z`Rom,z`Paris oder irgendwo
lüchted tuusig Stärn am Himmel
für irgendöpper eifach so

Barcelona Kairo Wien
es weiht en warme Wind dur d`Nacht
und z`Abudabi sowieso
für es Liebespaar wo lacht

sitz mit mir elei im Zimmer, weiss wenn i nöd ufbrich wird’s nu schlimmer
Träum verfrühred dänn, wänn niemert da isch wo si läbe will

drum tauchi i und gumpe drii
au weni nöd gnau weiss wies wird sii
mit Ruggewind und mit de Fluet
lohn i mi triibe

drum tauchi i und gumpe drii
au weni nöd gnau weiss wies wird sii
es brucht kei Ziit nur e chli Muet
es chunnt scho guet
inre überfüllte Bar
amne Strand mit wiissem Sand
in Rio oder z`Jesolo
tönt es Lied usem Radio

es singt vo Liebi und vo Glück
me sölls doch eifach eifach neh
me hegi alles i de Hand
und zum Aacho müess me z`ersch mol go

sitz mit mir elei im Zimmer, weiss wenn i nöd ufbrich wird`s nu schlimmer
Träum verfrühred dänn, wänn niemert do isch wo si läbe will

drum tauchi i und gumpe drii…

Flugzüg started – öpper wartet
immer irgendwo uf irgendwär
graui Wolke ziehnd verbii
wär au gern irgendwo debii

(Von der Heide, Stern, Lewinsky)

* First pic uploaded to this blog. So. jetzt aber los!

NEW KIDS ON THE BLOG

So, das wird eine lustige Woche für alle Beteilgten, glaube ich. Von Sonntag bis Samstag ist GlamourDick-Mansion in neuen Händen. Als Gastautoren ziehen ein: der Raketenprinz, Timanfaya, Ohbehave! und Tod Spango*.
Ich bin schon sehr gespannt und melde mich selbst natürlich auch mal von unterwegs.

* Ich sehe bereits eine Boygroup entstehen!

THE BLOGGERS WILL TAKE OVER THE MANSION

Wer von Euch hat denn Lust, mich hier nächste Woche (angefangen ausgerechnet mit meinem Blogbirthday, also Sonntag) zu vertreten? Es wäre doch schade, wenn die Sphere ohne Psycho-Candy-Content auskommen müsste, denn ich plane in meinem Urlaub nur allersporadischst das überteuerte Internet-Café anzusteuern. Gerne auch – jeden Tag ein Neuer/ eine Neue hier. Oder querbeet alle gleichzeitig. Ein paar Lieblingskandidaten habe ich selbstverständlich. Und würde mich zum Beispiel freuen über GlamBritt, SpangoDick, BittersweetDick, um nur drei zu nennen. Also – wenn Ihr Zeit und Lust auf ein paar Tage Exil in der Mansion habt (und auch mal die Orchideen benetzt, wenn Ihr schon da seid), tretet hervor!

Ihr müsstet Euch bei twoday.net registrieren und mich abonnieren (ihr könnt mich danach auch wieder abbestellen). Dann taucht Ihr unter „Mitglieder“ auf und werdet auf Contributoren-Status geschaltet.

WEITERMACHEN, GEMINI

Stellen Sie sich vor, Sie sind 36, haben gerade ihren Job verloren. Der Imageverlust ist beträchtlich. Eine Liebschaft, von der Sie sich viel versprochen haben, ist ziemlich brutal in die Brüche gagangen. Ihr Alkoholkonsum ist alarmierend und trotzdem wird der Alarm von Freunden und Bekannten (zurechnungsfähige Verwandte gibt es nicht) ignoriert. Dazu kommen die anderen Drogen. Alle verschreibungspflichtig. Alle verschrieben von unterschiedlichen Ärzten, die vom jeweils anderen nichts wissen (wollen). Ihr bester Freund ist Ihr Psychoanalytiker. Er führt sie zurück in die Wurzeln ihres Schmerzes: Konfrontieren, widerholt vergegenwärtigen, Exorzieren. Nur dass das mit dem Exorzieren nicht so recht klappen will. Sie sehen ihn bis zu fünfmal die Woche, und auch am Wochenende ist er Tag und Nacht zu erreichen. Auch er verschreibt Choralhydrat gegen die Schlaflosigkeit. Dann ist da noch Ihr Schauspiellehrer, der Ihnen mit Method-Acting zu Ruhm und Anerkennung verhelfen will. Sie tauchen täglich tief in das Elend Ihrer Kindheit, die größtenteils in Pflegefamilien verbracht wurde, bei Pflegefamilien, die dafür eine staatliche Zuwendung bekamen, unterbrochen von dem einen und anderen Aufenthalt im Kinderheim, wenn es mal wieder nicht so recht klappte (Feindseligkeiten mit anderen Geschwistern, Übergriffe durch männliche Familienmitglieder). Ihre leibliche Mutter verbringt die meiste Zeit ihres Lebens in Nervenheilanstalten, ihr Vater ist unbekannt.

strickjacke

Wenn Marilyn wirklich Selbstmord begangen hat (und sie hatte schon aus rein existentiellen Gründen jeden Anlass für eine schwere depressive Episode und Drogensucht), dann ist sie ein Opfer der Psychoanalyse. Ich frage mich, was aus ihr geworden wäre, wenn sie eine Verhaltenstherapie gemacht hätte. Da geht es nicht permanent um die Bewältigung der Kindheit, sondern um´s Umbewerten und Weitermachen.

MEHR BROT- und/oder VÖGEL-CONTENT

Gestern im Café am Neuen See. Spatzen. Überall Spatzen. Poetisch (un)gerecht (und ungelogen) Spatzen mit Glatzen. Irgendwas ist im Brot, was Spatzen das Hauptgefieder ausfallen lässt.
Da, wo die Kellnerschaft das Brot schneidet: ein Brotmülleimer, bedeckt mit Glatzenspatzen in Ekstase. Wo wohlgenährte Spatzen sind, da ist auch Vogelscheiße. Leider sitzen wir in der Einflugschneise. Und als ob im Mülleimer nicht genug für die Luxusvögel liegt setzt sich so ein Glatzenfreak neben meinen Teller. Wir schauen uns in die Augen. Ich lange nach der Gabel. Die Drohung reicht nicht, ihn zu verscheuchen.
„Mein Brot, Dein Tod.“
Das hat gewirkt. Ich schätze, so hat die Vogelgrippe mal ihren Anfang genommen. Gewalt erzeugt Gegengewalt. And don´t I know that…

Jetzt musste ich nochmal nachdenken. Hm. Und wenn ich´s mir recht überlege, dann war mein Haaransatz auch schon mal weiter vorne. Hm. Wenn die Bäckereifachverkäuferin heute Spätzchen zu mir sagt, dann zieh ich ihr ein Baguette über den Schädel.

DAS GEHT ZU WEIT

„Na mein Schatz, was darf es sein?“
Meene Sonne fand ich ja noch okay, aber für mein Schatz kenne ich meine Bäckereifachverkäuferin dann doch zu wenig.