Archiv des Autors: glamourdick

THE DICK ON THE HOT TAR PAPER ROOF oder DIE RACHE DER SPINNMILBEN

Ca. 21h beschlossen, Powernap vorm Fernseher zu machen. Ca. 1h wieder aufgewacht. Mit einem Kopfschmerz. Versucht, müde zu bleiben. Geht gut, wenn die Außentemperatur 40° hat. Auf Terrasse gelegt. Gar nicht soooo müde festgestellt, dass die stylishe Liege soooo bequem nicht ist. Weggedämmert. aufgewacht weil die sterbenden Spinnmilben in ihrem Todessturz Rosenlaub raschelnd mit sich in den Tod reißen. Geräusche laut. Gespräche auf der Straße. Wer ist jetzt noch so heiter? Weggedämmert. Spinnmilben-Funeral, Teil 2 bis 14. 4h aufgewacht. Jemand hat einen Amboss in meinen Kopf gestellt. Hämmern angesagt. Schmerzen auf einer Migräneskala ziemlich weit oben. Nicht wach genug aufzustehen, fahndet mein Körper nach Ibuprofen, wird fündig. Jetzt leider wach. So kann man auch viel besser abwarten, wie das Ibuprofen nicht wirkt. Bis es wirkt und gefühlte zwei Minuten später der Wecker klingelt.
Ich sag das nur, damit Ihr versteht, dass heute nicht mit der üblichen Glamschen Brillianz zu rechnen ist.

WANDERGLAM

Ich schlafe nachts auf der A)Terrasse ein und wache morgens im B) Bett auf.
Ich frage mich, was noch alles in der Zwischenzeit passiert.

Das Schöne: ich kann mich auf das Schlafwandeln verlassen, was gut ist, denn im Schlafzimmer ist der Wecker und so löst sich zumindest das Rätsel darum, wie ich es schon wieder geschafft habe, um 7.00 zu schreiben. Mit ein bisschen Übung lerne ich noch im Schlaf zu bloggen.

LIEBER R.,…

… jetzt ist es raus, du siehst es ja selbst. Das letzte Jahr hab ich dich betrogen und du kennst den Typ auch noch. Hättst ja ruhig mal öfter meine Seite anklicken können, dann hättest du´s vielleicht rechtzeitig mitbekommen. Aber du hast dich in den letzten Monaten auch nicht besonders hervorgetan. Letztes Jahr, selbe Zeit, da warst du noch ziemlich unschlagbar, das war bevor du den Mann ausgegraben hast, mit dem mich Teenager-Jahre lang ein reger Briefkontakt verband. (Ich schickte Fanmail, er Autogramme). Aber mit Stephen hast du dir leider keinen Gefallen getan. Deine letzte Platte stinkt. Zwei Hits und der Rest ist das 21st century-Äquivalent zu den Dire Straits. Sultaninen des Rock. Beliebig. Zweidimensional. Musik für große Schwestern, die Handball spielen.
Lieber Rob, sei nicht böse, wenn ich nicht zum Konzert komme und stattdessen eine Rufus-DVD anschaue. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Ding wieder auf Reihe kriegen. Du bist und bleibst die geilste Sau weltweiter Rampen. Und irgendwann findest du zu deiner schweinischsten Schweinehochform zurück. Also schlage ich vor, unsere Affäre nicht als beendet zu betrachten, sondern mehr als pausierend. Ich drück dir für die beiden Konzerte die Daumen. Kannst ja danach auf einen FickDrink vorbeikommen.

I sit and wait.

Dein betrügerisches Glämmchen.
P.S.: I´m loving Rufus instead.

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THE TRUTH AT LAST?

Heartbreaking.
Für diejenigen, die nicht das ganze Buch (siehe Glamazon) lesen wollen, hier eine Zusammenfassung. Man möchte kotzen. Nach der Lektüre von ca 200 Büchern zum Thema erscheint mir das entworfene Szenario als sehr überzeugend.

westwood

INFORMATION ART oder THE TROUBLE WITH ANDRÉ, TEIL 8

kali

andré sch. now is a piece of 3k information art. „Der Autor“ hat andrés Geständnis in seinem Profiltext in den Blauen Seiten veröffentlicht (Ein Mann mit einem wunderbar perfiden Sinn für dramatisch-humoristische Gesten in klarer Linienführung, adorable!) andré ist seitdem bei Gayromeo verschwunden. Profil gelöscht. Ooops. Nachvollziehbar.
Er wird wiederkommen, soviel steht fest. Mit einem anderen Namen, einer weiteren Vergewaltigung und einem Off-Broadway-Hit, von dem man in Deutschland dummerweise gar nichts mitbekommen haben wird. Vielleicht sogar mit einer eigenen Linie Lügendetektoren auf QVC Albanien. Auf andré ist Verlass.

Wie kriege ich jetzt das schmutzige Grinsen Kalis* vom Gesicht? Und weshalb schadenfreue ich mich nach all den Jahren noch so immens? Und weshalb hat ausgerechnet das fast vergessene Chanson-Duo Shakespears Sister immer die passenden Worte für andré??

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(Ca. 4.20 min.)

*About Goddess Kali:
„Gläubigen sehen sie trotz ihrer schrecklichen Gestalt auch als Beschützerin der Menschen und göttliche Mutter, als Kalima, da ihre zerstörerische Wut sich nicht gegen die Menschen, sondern gegen Dämonen und Ungerechtigkeit richtet. In dieser furchterregenden Manifestation ist die Göttin zuständig für die Auflösung des Universums, die Sichel in der Hand deutet auf die Ernte, auf das Ende des Lebens. Kali ist auch „Kala“, die Zeit – und die Zeit vernichtet und verschlingt alles. Die Sichel ist ihren Anhängern aber nicht nur ein Symbol des Todes sondern kann als Werkzeug der Erlösung verstanden werden: Sie durchschneidet Verwirrung, Unwissenheit und Bindungen und macht dadurch den Weg frei zur Erlösung.“
Quelle: wikipedia.org

YOU´ RE BLOGGED! oder THE TROUBLE WITH aNDRÉ, TEIL 7

Ich hatte noch nicht erwähnt, dass con-artist-André selbstverständlich auch ein Profil in den Blauen Seiten hat. Zuletzt sah ich ihn dort mit einem Eintrag im Gästebuch meines HIV-Tornados vertreten. (Das hätte mir Frühwarnung sein sollen, aber ich lerne ja nicht, auf meinen Bauch zu hören, was ich ruhig tun sollte, wie meine Therapeutin findet.)
Gestern nach der Arbeit checke ich also die am Tag aufgelaufenen Messages und sehe zwei mir unbekannte Namen. Öffne die erste Message. Sie ist von einem jungen Veranstalter, der von einem namhaften Autoren auf mein Profil verwiesen wurde mit dem Hinweis „wenn Du etwas über André wissen möchtest, kontaktiere den.“ Die nächste Mail ist von dem erwähnten Autoren, der das Kapitel „The Trouble with André“ auf diesem Blog studiert hat und nun einige Fragen hat, die noch der Klärung bedürfen.

Wenn ich mal einen André-Stammtisch machen müsste, es käme eine illustre Runde zustande. Der Mann trifft eine gute Wahl.

André ist also noch aktiv. Baggert sich in nächste Sphären. Was für André nicht so toll ist: dass man beim intelligenten Googeln hier in der Mansion landet und auf meine/seine Geschichte stößt. Eine kleine Schlammspur im Netz. Langsam wird mir die journalistische Funktion des Bloggens bewusst. Bloggen macht mir Freude! André ist offenbar noch lang nicht aus dem Schneider.