„Sie lebte wie Marilyn. Sie starb wie Marilyn. Der Aufstieg aus der Armut zum Sexsymbol. Die Jahre im Blitzlichtgewitter. Die Skandale. Der Absturz in Alkohol und Pillen. Die letzten Interviews, stammelnd, einsam, unverstanden. „
Quelle: Nicht etwa Enttäuscht-Magazin oder Frau im Spiegel, sondern Spiegel Online. Was Anne Nicole Smith und Marilyn außer Haarfarbe und üppiger Oberweite gemeinsam haben sollen entzieht sich allerdings meiner Nachvollziehbarkeit. Marilyn hinterließ ein dutzend amüsanter Filme, Frau Smith ein Crack-Baby. Marilyn war ein Idol, eine Schauspielerin, die berührte und noch heute fasziniert, Frau Smith ein talentfreier Junkie. Entsprechend finde ich auch an ihrem Tod nichts mysteriös. That´s what comes from doin too much pills and liquor.
Archiv des Autors: glamourdick
MOVERS AND SHAKERS…
…gegen losers and cruisers?
GLAM IM ASSESSMENT CENTER FÜR CALL-AGENTEN
„Betrachtet sie nicht als Anrufer! Seht sie als Eure Freunde am anderen Ende der Leitung!“
FAIRHUNZT oder DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN
Ich komm gar nicht drüber weg. Alles was bei Spon stand stimmt. Und was Spon weg ließ (und das ist journalistisch betrachtet, auch für einen Onlinenachrichtendienst, ein Armutszeugnis) ist der Vergleich mit dem Original. Das echte Vanity Fair ist übersichtlich. Hat ein unhysterisches Layout, das konservativ über 15 Jahre nahezu unverändert ist. Hat lange Bilderstrecken, die nicht von Text unterbrochen werden. Der Text folgt (und zwar üppig) im Anhang. Lieber ein paar wenige in-depth-recherchierte Geschichten als eine ganze Reihe hingeklatschte Allgemeinplätze. Das echte VF ist Erholung für die Augen. Ein Begriff wie „edel“ oder „Elite“ würde im echten VF nicht auftauchen, noblesse oblige nämlich, sich nicht selbst auf ein Podest zu hieven und dann noch mit dem eigenen Finger auf sich selbst zu zeigen. Das machen nur die, die ihren Glamour aus Rotz, Schweiß und Schuppen zimmern – ein Ding der Unmöglichkeit, außer man ist Coco Chanel. Und die ist tot. Das deutsche VF ist „bloody abyssinian Vogue“. Lieber Graydon Carter, greifen Sie ein!
Besonders schön im Spon-Artikel die Bemerkung, dass in der deutschen VF-Redaktion „das nächste Heft an den flirrenden Apple-Rechnern schon vorbereitet wird „. Hm Ja. Wenn sie wöchentlich erscheinen, dann sollte das wohl so sein. Ist das bei Spon anders? Feiert man da erstmal ne Runde mit Lidl-Prosecco wenn man nen Text untergebracht hat?
VANITY FAIR LAUNCH, GERMANY
DER RASSISTISCHE BEITRAG DER WOCHE
Es kotzt mich an, dass mittlerweile fast alle Kioske (früher sagte man auch „Zeitungskiosk“) in meinem Bezirk in türkischer Hand sind. Das hat immer zur Folge, dass der Magazinbestand auf ein viertel dessen runtergedampft wird, was man früher kaufen konnte. Es macht keinen Spaß durch die ganze Stadt zu fahren, um Zoo-Magazine oder die heute erscheinende deutsche Vanity Fair (ich bin neugierig, aber skeptisch) zu kaufen. Wenn ich nach der „In Touch“ frage, schaut mich der überteuerten-Lidl-Wein-und-Sägespahnschrippenweiterverkäufer stupide an und fragt zurück
„Enttäuscht-Magazin? Wassisdas ey?“
Ja. Noch mal. Es kotzt mich an. Und unfreundlich sind sie. Ist das religiös bedingt? Steht im Koran „sei unfreundlich zu blondierten Schwuchteln“? Wenn jemand einen freundlichen, gut sortierten Zeitungskiosk in Berlin 36 kennt – bitte melden! Denn es kotzt. Mich. AN!
COMEBACK AND STAY

Dass das „Comeback“ es nur auf eine Staffel gebracht hat, ist nachvollziehbar. Viel. Zu. Gut. Endlos böse. Menschenverachtend. All the wrong kinds of Glamour. Vom Tempo wie ein Stau auf Pilzen. Beklemmung auslösend. Aber wenn man das Tempo erstmal begriffen hat, dann ist es ein Achterbahnunfall, der wahnsinnig Spaß macht. Eine kleine feine Fernsehrevolution. Tatsächlich originär. Und ich hab noch 11 Folgen vor mir!
ABER AUF PARIS FREU ICH MICH
Mein hyperglamouröses Glamourprojekt droht zu scheitern, was nicht nur schade, sondern auch finanziell dramatisch ist. That´s about all the drama here, theses days. Zwei alte Bekannte haben sich nach langer Pause wiedergemeldet, was in einem Fall sehr schön ist, im anderen mir nicht mal einen Rückruf wert war. Wenn man mit einem Menschen immer wieder an den selben Punkten scheitert (Verlässlichkeit, z.B.), dann soll man weise sein und aufgeben. Das ist es wohl auch was Nena meinte. Nur, weil etwas vertraut ist, muss es nicht gut sein. Sagt´s und zündet sich die Zigarette, die es in der Hand hält, n i c h t an.
Und überlege, ob man in Paris nicht doch vielleicht im Hilton absteigen sollte. Einfach nur deshalb. Aber, wie Herr Timmerberg so schön schrieb, ich möchte auch nicht, dass Paris auch nur einen Lippenstift an mir verdient, die Hotelerbin jetzt. Nicht die Stadt
LORELEI LEIGH
Gestern hatte Leigh das erste, zweite, dritte und vierte Mal Homosex. Er hat mit Gogo-Tanzen ein paar Linden-Dollar gemacht und einen neuen Freund namens Quentin gefunden. Er hat ein Haus geschenkt bekommen, hat aber keinen Bauplatz. Wozu auch ein Haus, wenn es äußerst komfortable Sex-Clubs gibt und der klare Avatar-Vorteil der ist, niemals schlafen zu müssen. Höchstens aus Dekogründen.
Besser als Montags-Fernsehen ist 2nd Life allemal.
RECHT
hat sie.