In diesem Zustand über Religion oder Ethik abzustimmen hat was. Erinnert an diese Wahl, wo ich eine Stimme abgab, die ich nachts zuvor verloren hatte.
Archiv der Kategorie: Uncategorized
UND DER GERUCH
Wie etwas, das man aus dem Wäschekorb der Wohnung einer Verwesenden gezerrt hat.
(DON´T) HAVE MERCY
Wenn es doch so tolle Waisenhäuser und Schulen in Malawi gibt, die Madonna unterstützt und finanziert, dann ist es doch völlig unlogisch, dass sie sich ein Waisenkind dort kauft und es nun nicht auf die Madonnaschule gehen kann. So haben das die Richter in Malawi wahrscheinlich auch gesehen.
Ich persönlich glaube ja, Madonna kauft die schwarzen Babies als Diener für die leiblichen Kinder. Die müssen dann Lourdes die Zöpfe flechten und Rocco die Kabballah-Schulbücher hinterhertragen.
Nochmal Glück gehabt, Mercy! Aber um auf Nummer Sicher zu gehen, würde ich vielleicht doch ne Weile untertauchen, vielleicht lässt Madonna einfach die Richter in Malawi hinrichten, die lässt bestimmt nicht locker, die Alte.
Sachdienliche Hinweise für Madonna hier (ca bei 1 Min 25 Sec.)
ZUM ENTSPANNEN ENTFERNT MAN DEN FROSCH
„Die Haare eines Steckfroschbogens sind an der Hinterseite einer Nut befestigt. Klemmt der Spieler den separaten Frosch zwischen Bogenstange und Bespannung ein, so wird das Haar unter Zugspannung gesetzt (oben). Zum Entspannen entfernt man der Frosch (unten).“
Quelle: Wikipedia
NO SE DANA A QUEN SE QUIERE
„DES LEBEN…
… is scho komisch, Moni“
„Komisch scho. Aber net zum Lachen.“
BRIAN KINNEY
darf nicht sterben!
Wir haben Dich fünf Seasons lang so was von gehassliebt und begehrt, Du kannst uns jetzt nicht einfach im Stich lassen. Vor allem, wo Du gerade in die Wisteria Lane gezogen bist und wir uns schon so auf ein Wiedersehen gefreut haben. Werd wieder gesund, Gale Harold! Bitte Bitte Bitte.
WITH FRIENDS LIKE THESE
Dann überreiche ich die Tüte mit den Geburtstagsgeschenken für den Freund, der morgen feiert an den gemeinsamen Bekannten, den G., der die Party besuchen wird und er sagt
„Wir haben uns ja wirklich lange nicht gesehen. Wir sollten mal wieder einen trinken gehen.“
Und ich lächle und verabschiede mich und frage mich, ob eine Kommunikationspause von 8 Jahren nicht ausreichend indiziert, dass ich mit ihm keineswegs irgendwann irgendwohin irgend etwas trinken gehen würde. „Not then. Not now. Not ever.“ heißt es auf meinem Tinker-Bell-T-Shirt.
Der G. war jemand, mit dem wir damals viel zu tun hatten. Beruflich und auch privat. Manchmal kam das ja beides zusammen, Weihnachten bei dem Beschenkten oder auf Premierenparties, wo wir dann mit unseren jeweiligen Anhängen erschienen und feierten. Der G. mochte meinen Anhang nicht und ließ es ihn spüren. Erst dachte ich, ich sei übersensibel, aber als es selbst anderen auffiel, wie der G. meinen Boyfriend schnitt und auflaufen ließ, da zog ich meine Sympathien ab und befand, der G. sei mit Vorsicht zu genießen, da eifersüchtig. Oder neidisch. Vermutlich beides. Das war eine unangenehme Entwicklung, aber keine dramatische.
Fies wurde es mit dem G. erst zwei Jahre später, als mein Boyfriend längst mein Ex war – noch dazu mein Große-Liebe-Ex, mit dem ich sowas von getrennt war, dass ich aus Selbstschutzgründen den Kontakt zu ihm vollständig eingestellt hatte. Da hatte ich den G. mal wieder beruflich am Telefon und er berichtete von einem Fest, auf dem er meinen Ex getroffen habe. Da ich ja nun wusste, dass er ihn nie gemocht hatte, also eher das Gegenteil, interessierte mich nun doch, was die beiden sich wohl zu erzählen gehabt hätten.
„Ich hab mich mit ihm an den Tisch von XY gesetzt und die beiden haben sich prima verstanden. War ein toller Abend!“
XY. Meine NEMESIS. In Großbuchstaben.
Ich kriege noch heute Herden von kleinen Hassimpulsen, wenn ich an die Geschichte denke. Die krisseln die Oberfläche meines Bewusstseins wie ein Schwarm Piranhas ein schwarzes Gewässer. Böser böser Schaum. Und das ist also der Grund, warum der G. auf meine Gesellschaft verzichten muss. Forever.
NACHTRAG
Babysitter.
Und dass ich den Kids einen Sinn für Stil, Klasse und Glamour beigebracht hatte, das erfuhr ich vor wenigen Jahren, als sich herausstellte, dass eine meine Lieblingsbloggerinnen mit einem meiner Sit-Kids liiert gewesen ist. Der Mann hat Geschmack bewiesen. (Auch wenn er ansonsten wohl etwas verkorkst war/ist? Nicht meine Schuld.)
VENI VIDI VICI oder WITH A KISS YOU PASSED THE KEY
Er fehlt mir. Also jetzt nicht so, dass es mir das Herz zerreißt und dass ich mich elend fühle und weinen möchte und das Land verlassen. Er fehlt mir auf eine schöne Art und Weise. Heute morgen habe ich ganz Ennis DelMar-mäßig an seinem liegen gebliebenen Shirt gerochen und fand mich albern, hatte aber sofort wieder seinen Geruch in der Nase. Seinen Duft. Die Erinnerung, dass er überall schmeckte. Die Weichheit seiner Haare unterhalb des Bauchnabels.
Der kam als so eine Überraschung in mein Dasein, dass es seltsam ist, wie selbstverständlich wir miteinander umgegangen sind, als sei alles andere unvorstellbar. Eigentlich hätte es so Comic-Strip mäßig abgehen müssen – große Augen machen und „Oh jehmine!“ ausrufend, ob der seltsamen Paarung. Hepburn und Grant. Hudson und Day. Aber nein. Ein Kuss und er hatte den Kurs festgelegt. Von da an smoothest sailing. Ebenso selbstverständlich wie er gekommen war, ist er wieder gegangen. Ohne Schmerz, ohne Tränen. Ein Geschenk. Wir haben zwei Tage lang oh-mein-Gott-jetzt-kommt-das-Wort Liebe gespielt und das sehr überzeugend. Tat gut.
Ach so – stellen Sie sich vor: ich rede immer noch vom selben Mann. Vierter Beitrag mittlerweile.