Archiv der Kategorie: Lessons in Glam

FICKEN 4000

Die nachtfarbene Zigarettenhose, schwarzes Hemd, das anthrazitfarbene Beerdigungs-Sakko mit den krassen Schultern, die klobigen Schuhe, die elektrisch blaue Tasche und Lancôme-Schwarz auf den Augen, nur leicht glitzernd. Romy-Schneider-Gedächtnis-Haare, so, dass sogar der schwarze Ansatz funktioniert. Das Outfit, in dem man um 2.00 Uhr morgens am Fickschuppen vorbei geht, weil es eine Schande wäre, im Dunkeln. Auf einem roten Billiardtisch müsste man sich ficken lassen. „Miles away“ in den Ohren. Ein Typ mit weißer Schiebermütze kommt mir entgegen, langsamer als ich, vermutlich Jay Brannan im Ohr. Wir gehen aneinander vorbei und ich denke, „im Film wäre jetzt der Moment, sich umzudrehen und er tut dasselbe“, dreh mich also um, sehe, wie er sich zu mir umdreht, seine Haustür aufschließt, und grinse, gehe weiter, always love you more, miles away. Wer hat schon einen roten Billiardtisch in der Urbanstraße?

IMMER WIEDER SHOCKING oder PETTING CEMETARY

Die Plüschtiere im Bildhintergrund von Räumen, in denen sich Männer nackt fotografieren, um so auf einer Dating-Plattform andere Männer für gemeinsame geschlechtliche Aktivitäten zu akquirieren. Man hängt doch auch keine Klopapierrollen an den Weihnachtsbaum! Andererseits – so vorbereitet ist man wenigstens auf Diddl-Bettwäsche gefasst.

I MET A MILLION DOLLAR BABY IN A FIVE AND TEN CENT STORE

„Barbara (Hutton)’s last days were spent at the Beverly Hills Hotel, where she was a fixture at the lobby and bar in the evenings. She would dress in an evening gown and all her jewels, diamond bracelets to her elbow and tiara firmly in place, and wait for a gentleman or lady to chat with her. They were always rewarded with a diamond ring or watch or other expensive token of her appreciation. It wasn’t long before the wrong sort began to patronize the hotel, and security was forced to intervene. Several times, an eager companion would simply reach over, grab a bracelet and run.“

Jeff Woloson, divasthesite.com

„INDIAN SUMMER DOROTHY PARKER“…

…lautete heute eine Suchanfrage. Wenn ich mich rechts entsinne ging das so:

In youth it was a way I had
To do my best to please
To change with every passing lad
T suit his theories

But now I know the things I know
And do the things I do
And if you do not like me so
To hell, my love, with you.

THE GLIZZ OF IT ALL oder MAKING AN EXIT WITH THE USUAL FLAIR

„Ms. Taylor is fine. The rumours which began in England about her health are dramatic, overstated and untrue. Her hospital visit was precautionary. She will be returning home shortly. At present, she is surrounded by family, friends and fabulous jewels.“
(imdb.com)

So eine Nachricht kann es auch nur über Liz geben. Und man weiß, bei aller Liebe – die Klunker würde sie jederzeit gegen nen Lastwagenfahrer eintauschen. Liz, altes Haus – erhol Dich. Und falls nicht – setz ne Krone auf, wenn Du Dich auf den Weg zu Deinem Dick machst!


(Ja, auch Liz kann nicht wirklich singen. Trotzdem schön.)


(Wer nicht singen kann muss heulen.)

But this is Liz too: bringing the rhyme to „tough“ and „love“:

So – ich bin jetzt mal paar Tage ohne Netz und wünsch Euch ein zauberhaftes Wochenende! Und Liz gute Besserung!