Archiv der Kategorie: Glam gruebelt

EIN SCHÖNER JUNGE SETZT DIE SONNENBRILLE AUF UND WEINT

Der Sturm rattert an meinem Auto und kurz kommt es mir vor, als ob er den Wagen gleich in die Luft reißt. Die Queen kommt auf Stöckeln und der Wind rauft ihre toupierten Haare. Immer wieder in all den Jahren, 10 sind es jetzt, sitzen wir in einem schrottigen Auto und werfen uns Fetzen aus unseren sehr unterschiedlichen Leben um die Ohren. Jetzt kennen wir uns allerdings so lange, dass wir auch über gemeinsam erlebtes reden und lachen können. Wir fahren, die Helden laut, Blätter klatschen gegen die Windschutzscheibe, die Stadt ist leer, die wenigen Autos, die unterwegs sind, fahren zu lahm. Es ist alles vertraut, aber auch alles neu. Seltsam ist, dass alles um uns rum so leer ist, normalerweise sind wir in Menschenmengen, es ist der Tag, der auf den Aszendenten folgt, der erste Tag des Skorpions. Ich sage etwas, das mich erschreckt, weil ich es noch nicht über die Lippen gebracht habe, es geht auch nur, weil es ihr nicht egaler sein könnte und weil der Skorpion gerade loslegt. Dann ist es ausgesprochen und wir können wieder über Sachen mit weniger Belang reden. Menschen, die wir nicht mochten auf Anhieb, AIDS, Allergien.

Im Café genieße ich die Aufmerksamkeit, die einen ereilt, wenn man mit ihr unterwegs ist. Früher hat mich das eher verunsichert, jetzt gefällt es mir, die Überraschung in den Augen der Menschen zu sehen, es ist als ob man ein Einhorn spazieren führt, aber man hat eh eine Einhornfarm und ist mit ihnen vertraut. Später sitze ich wieder mit dem Einhorn und Frankie im schrottigen Wagen, der Sturm tost ungebremst, die beiden steigen aus und gehen Einhornsport machen, ich fahre weiter, die Stadt ist immer noch wundersam leer, die Blätter klatschen, die Helden singen auf shuffle, mein Hals macht ein lachendes Geräusch und unter der Ray Ban lugt eine einzelne Träne hervor, weil ich ich mich gerade mal wieder sinn- und grundlos verlassen fühle und Sie wissen, was das bedeutet.

IN UNEIGENNÜTZIGER SACHE

Suche ich für einen Weltreisenden auf Zwischenstation ein bezahlbares Apartment oder ein WG-Zimmer, gerne in Kreuzberg, voraussichtlich von November bis März.
Und für die beste Mitbewohnerin der Welt (nicht eifersüchtig werden, Roomie – Du bist der beste Mitbewohner, männlich) auf Dauer ein WG-Zimmer oder eine Wohnung in München. Aline ist ein wunderbarer Mensch und verdient ein schönes Zuhause.

Vorschläge hier oder an glamourdick at aol dot com.

TAU ENTZIEHEN

In den Läden am Wittenbergplatz sind, mit Ausnahme KaDeWe und American Apparel fast nur Rentner unterwegs. Rollatoren und teure, hässliche Jacken, Markenschuhe. In den Einkaukswägelchen bei Kaisers: Zwergenfiltertüten für One-Woman-Kaffeemaschinen, Kirschjoghurt, Mini-Mon-Chérie-Packungen. Am Zebrastreifen zum U-Bahnhof kommt mir eine Frau in einem altmodischen, aber gepflegten silbergrauen Chintzmantel entgegen. Auch sie – auf eine seltsame Jehova-Art -vernünftig angezogen, ca Mitte 40, mit einem unglücklichen Gebiss – die Vorderzähne stehen extrem vor. Haare, gepflegter Diana-Schnitt, eine ziemliche Erscheinung aufgrund ihrer Größe. So eine Frau, an die man sich ein paar Tage mit Mitleid erinnert. Sie aber hat ihr Handy fast auf Kinnhöhe und tippt begeistert grinsend eine SMS. Ihr geht´s gut. Da läuft was, das kann man an ihrem Gesicht ablesen.

Kalter Wind fährt durch mein Übergangsmäntelchen und ich flüchte mich in die Make up Abteilung im KaDeWe. Der Mac-special-edition-Venomous-Villains-Lidschatten mit der bösen Stiefmutter aus „Schneewittchen“ ist leider ausverkauft. Ein tiefes Lila, fast schwarz. Hätte mir sehr gut gestanden. Nun ja. Am Stand von Thomas Sabo kaufe ich einen Flügelanhänger mit kleinen Kristallen drauf. Wie ein angefahrenes Vogelteil mit Tau benetzt. Für die Queen zum Geburtstag.

Ein halbes Stündchen habe ich noch zu killen, verwerfe Currywurscht-Ideen, trinke Pepsi-Light, weil´s keine richtige Cola gibt und sitze dann irgendwann im Wartezimmer, einen Spiegel-Artikel über Eva Braun vor mir. Die Läufer auf dem wall-to-wall-carpet hatte ich ganz vergessen.

„Herr Dick, haben Sie abgenommen?“
2007 haben wir uns das letzte Mal gesehen. Und dann sind wir im Gespräch. Generalisierte Angst, Unsicherheit, Panik-Attacken, Lebenssituation. Was hat sich seit damals geändert?
„Ich weiß, dass ich nicht wieder bei Null anfange.“

Eine 3/4 Stunde, in die ich alles fließen lasse, was in den letzten Wochen von Belang war. Die richtigen Zwischenfragen, so dass ich selbst ausloten muss. Der Außenblick von jemandem, dem ich ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz attestiere, deshalb bin ich hier.

Und was machen wir nun? Wir holen mir ein Stück Sicherheit zurück und arbeiten an dem Großen Plan. We´re prepping the Dick vor 2011. And beyond.

ONLY HUMAN

Um 23h zurück von der Eröffnungsparty. Schön, die Queen zu sehen, aber die Party ist wie die meisten, die offiziell mit der Messe zu tun haben – lauter aufgerüschte Miezen mit unprofessionell aufgelegtem Make up, schwarz-hautfarben tättowierte Kerle, die ihre schlecht sitzenden Anzüge sprengen und sonst nichts zu sagen oder tun haben, Industrie mit Plauze und Brille und das ganze in einem Hotel, das gefliest ist wie das Klo eines italienischen Restaurants, ca 1979. Raucherlaubnis, immerhin! Deswegen aber auch leider keine Häppchen. Fotos Fotos Fotos, Blitz, Smile, red-carpet-Gesicht üben, und ich bin froh, neben der Queen schlank und gut auszusehen, ich erinnere mich an ein Foto von vor zwei Jahren, das mich erschreckte. Zu Hause auf die Uhr geschaut, in den Kalender geschaut (Donnerstag aufstehen 6.20 Uhr, Arbeit, Geschenk kaufen, Therapie), mit Roomie zwei Glas Wein getrunken, „Frozen“ gesehen (damit Sie nicht müssen, müssen Sie wirklich nicht), Kopf aufs Kopfkissen gelegt, sofort eingeschlafen, um 6.20 Wecker gehört, sofort aufgestanden, kurz überlegt, ob ich mich schuldig fühlen sollte. Das Gefühl, mich wegen Verspätung (und Verdienstverlust) mit dem von gestern-Wein-getrunken-haben abgeglichen und zur Zufriedenheit verbucht. Ich mach das weiter mit den alkoholfreien Tagen, aber bis 4.00 Uhr wach zu sein, wenn man um 6.00 aufstehen muss, das überlasse ich Kaltduschern.

SING ME TO SLEEP

I don´t know what it is between me and sleep. Im Moment gehen wir getrennte Wege. Wieder war Einschlafen ein mehrstündiger Prozess und alles schien dem Schlaf lieber, als bei mir zu bleiben. Dazu wieder so Träume, wo man etwas aufschreiben möchte, kaum dass man wach ist, aber dann ist das wieder-Einschlafen doch wichtiger.
Wenn ich nicht morgen schon um 6.30 aufstehen müsste, könnte ich heute also auf der wahrscheinlich unlustigsten Party der Saison alkoholfrei feiern, ohne Ermüdungserscheinungen. Nüchtern habe ich den Event noch nie überstanden erlebt, ich bin ja offen für neue Eindrücke.

Für das LKA hatte ich ne Stunde eingeplant, nachher waren es 20 Minuten, 119 straffällig gewordene, auf die meine Täterbeschreibung zutraf und einer, der es gewesen sein könnte. Aber 100% sicher war ich nicht, also steht er jetzt als „dem Täter ähnlich“ in der Akte.

Die Behandlung dort war zuvorkommend und heute gibt´s in der LKA-Cafeteria Kartoffelpuffer, wahlweise auch Senfeier. Die andere Dame, die die Kartei durchcheckte, war auf der Suche nach einem Täter mit gleichem ethnischen Hintergrund, aber 15 Jahrer jünger. Glück im Unglück.

BLOODY SUNDAY, BLOODY BORING MONDAY oder MIND GAMES

Der zweite alkoholfreie Montag und es fühlte sich an, als hätte ich das nie anders gehandhabt. Die kommenden Abende teste ich alkoholfreie Weizenbiere aus. Erdinger enttäuscht, Paulaner kommt schon etwas näher dran.

X erzählt von seiner Sonntagnacht und anstatt neidisch zu werden, angesichts der Chemie und Eskapaden, bekomme ich ein bisschen ein beklommenes Gefühl. Wenn ich das jetzt so machen würde – gar nicht gut. Kontrollierter Verzicht is it. „Drugs are for the rich and strong, and they leave them weak and poor.“ (Stephen Duffy)

Da ich überhaupt nicht in Schreiblaune bin, nach einem langen Arbeitstag, die drei langweiligsten Episoden „Desperate Housewives“. Ich frage mich, ob mir manche Serie nur deshalb so gut gefällt, weil ich schon ein Glas Wein getrunken habe. Gegen 1 versuche ich´s mal mit dem Schlafen, ca 3 klappts. Träume sind plastisch und der heutige Lockenkopf zeugt von ziemlichen Kämpfen mit dem Kopfkissen. Aber – kein Zähneknirschen.

Auf Gayromeo hat sich jemand die Mühe gemacht, meinen Namen zu googeln und ist auf dem Blog gelandet. Anteilnahme für die Angstthematik und die Aufforderung, ich solle es doch sein lassen, Fickgeschichten in die Welt zu senden, weil ich meiner Genesung damit ein Bein stellen würde. Stattdessen solle ich nach innen lauschen und dann würde schon alles gut. Duh? Wenn man schon erklären muss, wie bloggen funktioniert und dass die Beiträge zwar das Außen spiegeln, aber in der Entstehung den Weg durchs Innere nehmen, dann möchte und braucht man das Bloggen (und dessen thearpeutischen Mehrwert) gar nicht erst beschreiben. Schade, der Typ war eigentlich interessant. Aber er sucht eh dunkelhaarig und muskulös.

Von außen betrachtet sieht der Weg dieses Blog vielleicht wirklich gerade etwas — holprig aus. Ich kann Ihnen aber versichern, dass es sich zwar vielleicht nicht immer alles gut anfühlt, wenn man das Beschriebene durchlebt – but still, es ist organisch, es ist in Bewegung, es wird besser.

JEDE DER SCHERBEN SPIEGELT DAS LICHT

Umbewerten. Klären statt sinnieren. Gegen die Panikattacke an sich kann ich erstmal nichts unternehmen, aber gegen die Depression, die sie mit sich schleppt. Ich kann mir mein Leben nicht schöner reden, als es ist, aber ich muss wieder die guten Dinge nach vorne bringen, anstatt mich auf die kaputten zu konzentrieren. Auch wenn ich für rasante Gefühlssprünge berüchtigt bin – aus manchen Phasen rockt man sich nur langsam raus. Aber es wird jeden Tag besser. Es stellen sich viele neue Aufgaben, dank einiger neuer Begegnungen. Dank Beischlafdieb darf ich mir die Verbrecherkartei anschauen. Dank eines Mitbewohners, der durchaus mein Sohn sein könnte, habe ich eine multiple Bewusstseinserfahrung – wie war ich in dem Alter? Wie und wo halte ich mit, in meinem Alter; wo kann ich getrost sagen – „Mach Du. Ich hab das hinter mir.“ Passend dazu, und ohne es zu wissen, schickt mir die amerikanische Nachbarin ein Peter-Pan-T-Shirt. Ich fühle mich längst nicht so alt, wie ich bin. Das würden manche für ein Selbsttäuschungsmanöver halten, ich bin ganz froh darüber. Ich will nicht ständig vernünftig und absichernd denken (selbst wenn ich wollte – ich könnte nicht). Dass das in einer Zeit der generellen Verunsicherung manchmal ein Drahtseilakt ist, mit Abstürzen, das gehört dazu. Mein Leben ist mir lieb. Ich hab ein paar Kilo abgenommen und erkenne mein Gesicht langsam wieder. Ich hab seit ein paar Tagen auch keine weichen Knie mehr, wenn ich die Treppen runtergehe und das Haus verlasse. Das wird sicherlich wieder einmal passieren, aber bis es soweit ist, höre ich auf meine Mutter, die mich am Ende jedes Telefonats auffordert, es mir gut gehen zu lassen. „Es gibt nichts, was wir tun müssen, außer – uns auszuruh´n“.

WO KOMMEN ALL DIE GRAUEN WOLKEN HER oder OLD, ALONE AND DONE FOR

Ich geh mir gerade wirklich selbst auf die Ketten mit meiner Schwierigkeit, aber es hilft nichts. Zum Beruhigen „Glee“, die vierte angeschaut. Immer wieder denke ich, dass „Glee“ mir gute Laune macht – aber stattdessen bewegt es mich. Das kommt zwar an gute Laune heran, aber bei jemandem, der Liebe mit dem Gefühl-von-Verlassen-werden verwechselt, ist gute Laune vielleicht auch das Äquivalent zu artifiziell hergestellter Gefühlswallung. Also, ich liebe Glee und die „Duets“-Folge ist mal wieder Höchstform. Ohne Puck, den vermisst man kaum, weil der sunshiny Surfer-Boy in seine Stimmlage schlüpft, UND OHNE SUE SYLVESTER – und es funktioniert dennoch. Eine Folge, die sich völlig auf das Teamwork des Ensembles verlässt, ohne brachiale Comedy. Ich hätte gedacht, ich würde Sue vermissen, aber gib ner Schwuchtel Kurt und Rachel als Judy und Barbra und sie ist in Glückseligkeit sediert. Besonders wunderbar auch wieder Brittany, wie sie mit der Nase Hackbällchen anstupst.
Glückseligkeit also – bedeutet das im Bademantel vorm Mac zu sitzen und Morgentränen? Nö. But that´s all I got at the moment. Das Grau draußen – wie gern würde ich mich einfach wieder ins Bett legen und das tun, was ich gestern (Wein sei Dank) 8 Stunden ununterbrochen tat – Schlafen. Mich nicht spüren. Der Schlaf hat ja nur eine Falle – eventuell schlecht träumen, beim Alkohol ist es ähnlich, Du kannst Dich in eine selbstvergessene Stimmung bringen und einfach SEIN, aber, ähnlich dem Alptraum, kann das Ding nach hinten losgehen und Du wirst emo. Aber emo ohne Alk ist auch nicht schön wie ich in den vergangenen Tagen erfahren durfte. Wenn die Versicherung nicht zahlt – Verunsicherung? Gibt es noch Schlafkuren – so Neely O´Hara-mäßig? Ein Snickers für jemanden, der noch weiß, wer Neely O´Hara ist. Wer googelt, fliegt.

JEVER FART

Zusammenfassung von 3 trockenen Tagen: Es geht. Der erste Abend ist nicht schön, ich fühlte mich beraubt. Das Schlafdilemma, das jeden Tag etwas weniger schlimm ausfiel – das würde sich irgendwann sogar einpendeln, denke ich, wenn ich mal beschließen sollte, komplett auf Alkohol verzichten zu wollen. Aber die Routine zu brechen – morgens Tee, mittags Kaffee, nachmittags Cola light Lemon und manchmal Ingwertee, abends Wein, das ist sehr eingespielt, ich habe kein wirkliches Alternativgetränk für den Abend gefunden. Alkoholfreies Bier ist eine schlechte Alternative, schön wäre es, wenn die Brau-Industrie eines entwickeln würde, von dem man keine Blähungen bekommt. (Wie schrieb Roomie kürzlich, nachdem er Jever Fun gekauft hatte – „It doesn´t have alcohol?? But why then do they call it „Fun“?????!!!“ Vielleicht, weil es in Gesellschaft zu Pupswitzen einlädt.

Was mir komplett fehlte, was ich vermisste, war der silly fun, den man hat, wenn man mit jemandem etwas getrunken hat. Wenn man selbst stocknüchtern ist, verhalten sich angeschickerte Leute anders, fühlen sich beobachtet und bewertet und bringen einen immer in die Position des zensierenden Beobachters. In meinem Falle wrongfully so – ich gönne jedem seinen Spaß.

Ein positiver Effekt und eigentlich die angenehme Überraschung, wegen der ich das überhaupt angeleiert habe: festzustellen, ich bin nicht eingeknickt. Die Küche bietet keine kleine Auswahl an Weinen, weiß und rot, an harten Alkoholika wie Vodka und Gin, die ich allerdings eh so gut wie nie anrühre, und ich bin nie so weit gekommen zu sagen – „wie albern, ein Glas Rotwein kann doch nun wirklich nicht schaden“. Ich habe trotz Genussverzichts in einer Megastress-Phase an meinem Plan festgehalten. Ich bin ein bisschen stolz auf mich.

GLAM, sober – so you don´t have to be! (Ein Selbstversuch)

Verpennt und verkatert. Ohne Alkohol getrunken zu haben. Selbst, wenn ich das Schlafengehen auf 2.00 Uhr verlege – Einschlafstörungen und ein wackliger Schlaf, ständiges Hochschrecken, mitten in so ansetzenden Träumen. Soll ich Schlaftees ausprobieren? Yuck. Vielleicht pendelt sich das in der kommenden Nacht ja ein – wenn nicht, dann freu ich mich dass Donnerstag kein alkoholfreier Abend wird. Mir fehlt der Genuss im Sinne von Geschmack und von dem leichten Buzz.

Wäre nicht Saison und der Tag schon arbeitsam genug, wäre da ein Urlaub in Sicht und Raum für kreatives Denken, dann könnte ich natürlich die schlaflosen, stocknüchternen Nächte mit Schreiben verbringen. Einfach die Nacht zum Tag umstrukturieren und schreiben bis ich müde bin. Gut zu wissen, dass das theoretisch ginge. Jetzt allerdings nicht. Denn, was schreiben?

Apropos schreiben – es ist wieder die Zeit des Jahres, wo anonym bleiben wollende sich zu Wort melden und Kontakt suchen. Verständlich, strahlt ja dieses Blog große Offenheit aus. Dass diese auch von dieser Seite erwartet wird dürfte eine logischer Rückschluss sein. Kleine Geheimniskrämereien sollen da bleiben, wo sie hingehören, bei den Krämerseelen.