Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten, ich stecke in einem Glee-circle fest, Staffel 3 war in der Post. Mehr muss auch gerade nicht. Am Wochenende kommt das Skailight and we´ll have a kiki. Nächste Woche freu ich mich auf den Twiggster, der ein paar Tage vorbeischaut. Und gestern zwei Supermärkte und ich konnte meine Unterschrift entziffern. Für den Rest der Welt ein Nichts, selbstverständliche everyday-Scheiße, für mich ein Ereignis. Ich hab an der Kasse sogar Leute vorgelassen, um zu sehen, ob ich es aushalte. Das mulmige Gefühl bleibt, aber die Monika und die Petra ließen sich nicht blicken, die waren vielleicht irgendwo streiten und haben sich damit den Einsatz verschrzt. Eben die Scissor Sisters-Platte gekauft, wegen dem Kiki, und wei es dort ein Lied gibt, das „Inevitable“ heißt und das ist ja sonst eigentlich ein Wort, das allein Belinda Carlisle gehört. Die heutzutage hauptsächlich Yoga betreibt und alte Fotos von den Go-Go´s (die schreiben sich wirklich so) auf Facebook veröffentlicht. Jetzt singt Jake ein Lied mit Pferden drin, Tiere in Popsongs, immer gut. Und weil kein Pferd drin vorkommt, aber es ansonsten herrlich blöd ist, hier mein Lied für´s Wochenende. Haben Sie Spaß, machen Sie Kikis! Oh, und eh ich es vergesse – dtv hat grünes Licht für einen zweiten Cover-Entwurf gegeben!
Archiv der Kategorie: Glam gruebelt
DREAMS OF SUCCESS PRODUCE FAME WHORES
Mit Madonna erst durch die Nacht, dann, am nächsten Tag, Bootsfahrt. In München. (?!!). Irgendwie um paar Ecken rum kannte ich ihren Kerl. Wir haben mal geknutscht. Aber sonst nix. Sie war nicht die Bitch, für die ich sie halte. Oder vielleicht doch, aber sie war nett zu mir, for the moment.
(Scheint ein Jahrestag zu sein.)
BIGFOOT STROKE. AGAIN? (NO.)
Nach wie vor geht mir der Irving nicht aus dem Kopf, mit seiner Bemerkung, dass es die unsicheren Liebhaber sind, die es versuchen, die besten Freundschaften zu zerstören. In diesem Fall war es keine beste Freundschaft, aber immerhin eine. Dass es keine beste war, wird klar daraus, dass sie auf diesem Weg den Bach runter ging. Und deshalb denk ich zwar manchmal noch drüber nach, aber schmerzfrei. Es fällt jedoch noch in die Rubrik „von jemandem nichts wissen wollen.“
(Seltsamerweise finden weiße Havaianas immer wieder den Weg zu mir, in diesem Fall dank dem Skailight. ((Dabei bin ich in der schwarze urbans-Lebensphase.)))
THE PERKS OF BEING AN IT-BOY
Nach durchzechter Nacht mit 4 Stunden Verspätung bei Mlle Modeste eingetroffen, zum Geburtstagsbrunch. Miss Koma und Hotel Mama auch da, also wird es ein schöner Spätsommernachmittag. Komas Haare sind ein Wunder der Natur. Ich versuche, mich wieder und wieder durch die Bubble zu quetschen, die ich aus Chemiegründen um mich trage. Gelingt nicht so recht. Glasige Augen und stumpfes Gefieder. Wäre alles okay, wenn die Pille denn wirken würde. (Donnerstag nächster Termin). Wieder zu Hause, Gossip Girl und ein Nickerchen, das um 4.00 Uhr endet. Ich mag diese Zeit mittlerweile. Alles still, alles irgendwie in control. Noch ne Folge Gossip Girl und Liz Hurley ist Chuck Bass´s Mutti. Passt. Darüber hinaus ist auch noch XYZ für ne Weile Gossip Girl, passt ooch.
9
Ooops. Ist ja Hof-Fest heute. Die neuen Bewohner der Remise haben sich das ausgedacht und das muss man unterstützen, weil´s ja wirklich eine spektakulär geile Nachbarschaft ist. Aber die Schlafmuster auf Pillen… Also etwas verspätet, nach dem Mittagsschlaf, und es ist, wie erwartet, nett, aber dann werde ich wieder müde, aber nach Mitternacht sitzen da immer noch Nachbarn, also in die nächste Runde und jetzt ist der nächste Tag und ich sollte längst im P-Berg sein, aber ich muss noch etwas aufwachen. Bis gleich, Modeste!
DONNERSTAG
Mit Bedacht bunt angezogen. Die grünen Jeans, pink Shirt, gelbe Socken über die Boots gekrempelt. Wenn man schon rumläuft und Angst hat, angesehen zu werden, denne richtich. Es war auch so eine Frühlingsluft. (Zur Erdung: weiße Unterhose, hat aber keiner gesehen.) Das Donnerstagsritual umfasst ein Butterhörnchen mit weißem Mohn im Neighbourhood-Café. Gerade als ich das Tor zur Straße öffne eilt ein attraktiver Kerl daran vorbei und ich denke „Wow!“ Eine Tür weiter eilt derselbe in meine Richtung: Neighbourhood-Café. Ich will auch rein und stehe da und denke „Tür?“ und sehe auf dem Boden Glas. Im Café Glas. Splitter. Die Besitzerin weinend. Der Kerl beruhigend auf sie einredend. Und dann so ein ZDF-Krimiserien-Dialog.
„Was um Gottes Willen?“
„Ein Typ. Vandalisiert.“
„Habt Ihr die Polizei?“
Und von hinter mir: „Wir sind schon da.“
Ich würde gern irgend etwas tun, aber dann ist schon Vernehmung und ich ziehe ab. Wie krank? Um 8.00 Uhr morgens ein Café zu überfallen? Hallo?
10 Minuten später am Damm in der Brötchen-Boutique. Meine Sonne heute nicht da, aber die rothaarige Rentnerin hinterm Tresen. Wir verstehen uns. Die Frau vom Schreibwarenladen ist vor mir dran und ihr fällt ein Cent zu Boden. Sie ist was üppig, also bück ich mich und geb ihr den Cent.
„Ach. Danke. Schön´ Dank. Und schön´ Tach. Euch. Und für alle. Und für die Welt!“
Dann ein Arbeitstag, der mit Beschwerde-Mails anfängt und mit einem „Kann ich Ihren Vorgesetzten sprechen?“ endet. „Sie sprechen bereits mit den Teamleiter.“
„Dann möcht ick nich wissen, was für Idioten in Ihrem Team sind.“
Ich denk an die Café-Betreiberin mit ihren Schnittwunden, dem zertrümmerten Tresen, der zerstörten Tür und den Tränen.
„Ihre Beschwerde richten Sie bitte an Firma XY, mein Name ist Dick. Sucker.“
ZUSATZRENTE 2012
Mit zwei Cola light lemon auf dem Weg zum Auto. Spricht mich eine Rentnerin an.
„Oh Entschuldigung – ich dachte die wären leer.“
Dann schau ich und seh die Stofftüte mit Pfandflaschen.
„Ich hätt da was für Sie.“
Meine Mitfahrer können sich jetzt an einem fast pfandflaschenfreien Auto erfreuen.
„Sie, das ist so nett, wenn jeder Tag so anfangen würde!“
20.08.2012
Das Skailight zum Flughafen gebarcht, dann ein Walk through 10961. Eigentlich Lust auf Café, aber kaum dass ich stehenbleibe läuft mir der Schweiß. Das Wasser am Fuß des Wasserfalls ist leider extrem brackig und taugt nicht zum Füße reintauchen. Also kauf ich mir eine kalte Coke und setz mich auf eine schattige Bank auf dem Kreuzberg und lese Neon und frage mich, ob es hier irgendwo ne Cruising Area gibt, aber es ist 11h und 32°, beide Zahlen sprechen gegen Rummachen in irgendwelchen Büschen. By the time of Arbeitsbeginn ist mein Make up runtergeschmolzen, aber es ist okay – ich bin von 2 Tagen See gebräunt, wenn auch, Dank Sonnenbrille, ein wenig gescheckt. Der Arbeitstag verläuft in Zeitlupe und in extremer Hitze, der Regen am Abend bringt kaum Milderung. Zu Hause reiße ich alle Fenster auf und versuche trotz immer noch 30° unterm Dach der Kommissarin Lund zu folgen. Nach zwei Folgen leg ich mich zum Schlafen in die Hollywoodschaukel. Irgendwann werde ich wach, finde mich im Bett wieder und fröstele ein bisschen unter der dünnen Decke. Genieße das sehr und schlafe wieder ein.
GOSLING AGAIN
Und ein weiterer Tag, der sich anderswo auch nicht hätte zubringen lassen, es sei denn, Sie kennen einen besserern Ort, wo man sich von der Luftmatratze einmal nach rechts (wahlweise auch links) dreht und man ist von angenehm kühl temperiertem Wasser umgeben, umhüllt, verpackt. Mit dem Skailight erst gerudert, dann gechillt, anschließend im Spätzle-Express mit Bodenständigen eingedeckt und dort eine Flasche köstlichen Rieslings erworben. Nach dem Dinner zurück zu Ryan Gosling, von dem ich dank „Drive“ nun auch weiß, dass er ein fantastischer Autofahrer ist. Mehr habe ich aus dem Film nicht mitgenommen, außer der paar schönen Bilder und der Rahmen-Symbolik. (Gosling hat immer Fenster im Rücken bei den Großaufnahmen. Seine Gegenüber entweder Türen oder Bilder. Das wird immerhin sehr konsequent durchgehalten.) Wenn ich Carey Mulligan sehe frag ich mich immer, warum es sie gibt, wo sie doch schon unter dem Namen Michelle Williams vorhanden ist. Ist ja aber ganz gut, wenn man mal mit Michelle Williams drehen möchte und die ist schon beschäftigt. (Wobei sie dann Mia Wasakowska (oder so) die Rolle wegschnappt. Was, wenn die sich mal beschwert?)
18.08.2012
Mit dem Skailight auf dem See. Unter Polizeibeobachtung. Stundenlang steht da ein Polizeiwagen im Wald. Vielleicht ist es Kommissarin Lund, und die will auch mal baden gehen oder muss das Rätsel um die Seltsame Gräfin lösen, die wieder Personalausweise nach Polen vertickt. Vielleicht gab es auch eine Wels-Sichtung. Nach ein paar Stunden fährt der Wagen dann den Weg entlang und ein übellaniger Polizist posaunt „Weg freimachen“, ich meine ein kleines „Bitte“ wäre doch angemessen. Nachdem wir schön rot gebrutzelt sind ein Abstecher in den Zehlendorfer Kaiser´s, wo es mir gelingt problemlos und angstfrei meine Einkäufe zu tätigen. Was ich brauche ist vier Stunden See täglich. Vielleicht schule ich auf Fischer* um oder Bademeister.
Danach:
Paar Mal sehr gelacht, vor allem ist Emma Stone wirklich lustig und Gosling sieht an- wie ausgezogen ziemlich atemberaubend aus. Julianne Moore hat nicht wirklich viel zu tun, aber wenn schon jemand die Filmmutter von Emma Stone sein kann, dann sie.
Und weil es gerade so lustig war:
Und heute: same procedure minus Supermarkt und mit alternativem Filmprogramm.
* Geht ja nicht. Ich find doch Fische so eklig.