Joy. He´s so right. With Jessica it´s passion. She´s acting her heart out.
Archiv der Kategorie: Dann sind sie Helden
WARUM MAN MANCHMAL AUCH TRASH-TV SCHAUEN SOLLTE oder „KOMM MADLEEN, WISSE AUMA BEIM FERNSEHN?!“
Eine dieser Sendungen, wo bei Messies ausgemistet wird. Zwei klar schockierte Aufräum-Arbeiter stehen vor der Nomadenruine und kommentieren betreten und angewidert den Zustand der zugeschissenen Kaschemme. Im Bildhintergrund plötzlich reitet ein ungefähr sechsjähriges Mädchen auf einem Zwergpony auffällig langsam durch´s Bild. Die Aufräumer schauen, prusten los: „Die müssen aber beide noch wachsen.“
GLAMS COUCH
Ich hatte fast vergessen, wie schön das ist. Hosting. Fremden Menschen die Wohnung zu öffnen, und im besten Fall, wie gerade einmal mehr geschehen – gehen sie als Freunde. Man tauscht Musik, Teenage-Erfahrungen, Inspiration, Kultur. Und wenn es ein bisschen schmerzt, wenn sie weiterreisen, dann weiß man, dass es die richtigen Gäste waren. Vielleicht wäre Taghazud im Februar wirklich keine schlechte Idee.
WE CAN BE HEROES
Dinner für drei, ein Sechs-Komponenten-Dings, was auch nur geht, wenn man die Mikrowelle mit einbezieht. Während des Kochens suche ich vergeblich nach Zigarettenfiltern. Der schönste Mann (neben dem Lieblingsfotografen), der je meine Wohnung betreten hat, verschwindet irgendwann, und als er wieder da ist hat er mir Filter gekauft und auch noch ein Päckchen meines völlig-ohne-Zusätze-Hipster-Tabaks.
„Oh, and I really like your music! Especially the band that named themselves after a song by Bon Jovi.“
„By Bowie you mean? Wir sind Helden?“
„Oh, yeah.“
Bei einem Lied von Georgette, bzw Element of Crime, vorgetragen von Georgette, hatte er, der eigentlich nicht Deutsch spricht, einen Satz akzentfrei zitiert. Und, haben Sie das schon mal erlebt – ein Mensch von solcher Schönheit, und er ist nicht der Typ High School-Bullier, sondern umsichtig, charmant, sanft?
Ich wünsche mir spontan, dass es solche Männer auch in Berlin gebe. Und am Liebsten noch in einer homosexuellen Ausgabe. Nicht, dass ich etwas gegen Heteros hätte. Irgendjemand muss sich ja um die Fortpflanzung kümmern, wir wollen ja nicht den Ameisen die Welt überlassen.
TRUE COLORS
Von den Wahren Farben singt Cyndi gerade, weil ich den Trans-Europa-Tango von Ingrid hören wollte und seitdem alles mit „T“ weiterläuft. Der gestrige Arbeitstag war so, dass man da rausgeht und irgendwann sitzt und heult. Aber auch gut, weil man im Kalten Wasser neu herausgefordert ist. Erschöpfend halt.
Dann kam Roomie zu Besuch, der ja eigentlich Ex-Roomie ist, dann die beiden Couchies aus Indiana und Colorado, die in Marokko im Peace Corps tätig und rundum reizend sind, und es wurde ein Abend mit interessanten Gesprächen und Gesang und – unvermeidlich – dem Elephant Love Medley. Es war eine Verkörperung all dessen, was gut war/ ist in meinen vergangenen Jahren in Berlin, minus Exzess. Die Menschen, die man in seine Wohnung lässt und die im Herzen bleiben. Die weggehen und wiederkehren. Vielleicht lieb ich den Vogelschlag-Text deshalb so sehr.
AS GLAM AS GLAM GETS
My own personal Lieblingstext.
(Sechs isser schon, der Kleene.)
LAKE TAHOE oder HOUNDED DREAM
WARUM „PRETTY LITTLE LIARS“?
Weil es alles hat, was die typische High School Soap braucht. Intrige, schnippische Mädchen, böse Jungs, komplizierte Affären, ein Murder mystery und lesbische Liebe. Die Hauptfiguren sind so, dass man erst denkt – wie soll ich die bloß auseinanderhalten? (Remember „Brothers & Sisters“ first episode?) Und nach der zweiten Folge spätestens hat sich jede ausreichend charakterisiert, und zwar fast so stark wie bei „Sex and the City“. Mein Favorite ist die scheinbar so spröde Spencer, die trocken analysieren kann, die Sachen auf den Punkt bringt und ein fatales Faible für die Liebhaber ihrer älteren, erfolgreicheren, hübscheren Schwester hat. Gestern hat aber auch Hannah bei mir gepunktet, als sie von ihren Freundinnen wissen wollte, ob wirklich die rechte Seite ihres Gesichts fetter sei als die linke. Eigentlich aber schaue ich das wegen Hannahs Mutter, Ashley, der Vorort-Single-Mom mit Abgründen. Gestern erst hat sie eine alte Frau um ihre Ersparnisse gebracht, um das Luxus-Niveau auch im Allein-Erzieher-Haushalt aufrecht erhalten zu können! Darüber hinaus wird sie von meiner Lieblings-TV-Schauspielerin Laura Leighton gespielt. Der könnte ich auch 8 Stunden beim Nichtstun zuschauen. Erwähnenswert wären dann noch der bambiäugige Englischlehrer Mr Fitz, der ein don´t-stand-so-close-to-me-Syndrom mit Bezug auf die puppengesichtige Aria entwickelt und der mysteriöse Toby, der von einer so fasziniernden Schönheit ist, dass es fast hässlich ist. So der Eddie Redmayne-Faktor.
Dass das ganze mittlerweile Kult ist belegen die Tribute:
ASHBY MARIN
Am Samstag dann anerkannt, dass fehlende Inspiration nicht mit Schreibblockade gleich zu setzen sondern Produkt der Erschöpfung einer Sechs-Tage-Arbeitswoche ist. Beschlossen, am Wochenende NICHT zu schreiben und stattdessen nur geputzt, mit dem Lieblingsfotografen Kaffee getrunken, gefühltes Dutzend Folgen „Pretty Little Liars“ angeschaut. Geschlafen. Treffen mit netten Bloggern verschlafen. Frau Groener – auf ein anderes Mal? Zwischen Verschlafen und wieder einschlafen noch ne Folge PLL. Where the fuck is Toby??? Und dann, in diesem Moment vorm Einschlafen. Ideen. Bloß jetzt kein Licht anmachen. Dann im Dunkeln die Ideen ins Journal notiert. Ich weiß heute allerdings nicht mehr was ich mit „Im Traum: Dialog mit Lon Chaney“ meinte. Und Junior oder Senior? Aber alles entzifferbar ansonsten und gar nicht schlecht. Viellicht hat es geholfen, die Schauspielerin vor Augen zu haben, mit der ich Mrs Slasher besetzen würde, wenn ich ein sympathischer Filmproduzent mit Vision wäre.
Ipod, was ich sonst nie tue, auf Shuffle. Und da kommen lauter Perlen, die ich vergessen hatte. Scott Matthew! Ganz viel Ingrid. Gitte singt „Sorry“. Und gleich kommt das Skailight und es wird gebruncht.
ALONG CAME THE GOLDEN GLOBE…
„Or do I have to win you again?“