Schmerzfrei: Die eine schreibt´s ab, der andere liest´s vor.
Archiv der Kategorie: Crazy Ladies
INTERTEXTUALITÄT LEBT!
SIE TANZT WIE JOE COCKER
Und ihre Attitude ist gewöhnungsbedürftig, vielleicht gewöhnt man sich auch nicht. Aber dann das:
Plus: Sie ist 18 und hat kein Buch am Start!!!
LOLITA 2.0
Kennen Sie den urbanen Mythos von dem angeblichen A-Blogger, der unter einem Pseudonym so in etwa wie „die rassige Ramona“ einen XXX-Blog ins Netz gestellt hat, auf dem er als die „rassige Ramona“, „schwarze Gabi“ oder meinetwegen „lüsterne Lisa“ aus seinem ihrem Leben als rassige, lüsterne, meinetwegen auch schwarze Lolita berichtet? Feuchter Traum einer teils selbst bloggenden Leserschar, die die Finger kaum noch auf die Tastatur bekommt, so scharf ist sie auf die Schilderungen des rassigen Luders, so sehr nimmt sie Anteil an diesem schwülen Netztagebuch, aus dem es nur so tropft.
Wieso, oh, wieso nur muss ich in den vergangenen Wochen immer wieder an diesen Mann denken, der ein virtuelles Zweitleben als williges Bückstück führt? Gibt´s dafür eigentlich schon einen psychopathologischen Begriff?
SAUSE, REVISITED
„Das Weinen ist nicht an eine bestimmte Emotion gebunden, kommt aber beispielsweise häufig bei Angst, Melancholie und Aggressionen vor (hierzu many thanks an „Wikipedia“).“
Mag sein – mir liefen die Tränen jedoch vor Lachen:
FACEBOOKER´S SUICIDE

HAPPY BIRTHDAY!
Helene Hegemann, ab heute voll krass volljährig voll deliktsfähig. (Aber keine Angst, ich werde nicht zur Schlampensause gehen.)
GLAM´S GOT MAIL oder SCHLAMPENSAUSE
„Mit dieser Sache erreichen Sie wieder reichlich Stimmung mit Schlampen.“ Endlich! (Es kommt nicht drauf an, wie lange man schaukelt, sondern mit wem man schaukelt. Wusste schon Sugar.)
2 Stunden später: „Servus, mit unserem Produkt erhalten Sie abermals sehr viel Spass mit Schlampen. Heutig bezwecken wir Sie manches ganz besonderes hinzustrecken.“
Her mit das Produkt – Glam im Glück.
TOADKILL OVERKILL oder „Diese Kröte muss man schlucken“
und Nein. Es war ein Beitrag zum Schulreform-Volksentscheid in Hamburg.
Ob mir „das Mädchen“ nicht ein bisschen Leid tut? Eine charmante Kollegin von mir hat im Real Hausverbot, weil sie keinen Einkaufswagen verwendet hat, sondern ihr Einkaufsgut in eine mitgebrachte Tüte gepackt hat. Sie hat die Waren aus der mitgebrachten Tüte zum Bezahlen aufs Band gelegt, aber das Eintüten an sich war für Real schon ein no-go. Sowas ist ärgerlich.
Aber den Handel an sich, die Pflicht, für konsumierte Waren zu bezahlen, feuilletonistisch in Frage stellen zu lassen, das ist wirklich grottig. Hier wurde geistiges Eigentum eines anderen nicht nur konsumiert und verdaut sondern auch noch ausgekotzt und mit einem Preisschild versehen.
Teenager Hegemann hat jetzt ein paar harte Tage. Ich kann durchaus ihre Qual beim Zeitungsaufschlagen nachvollziehen. Und halte sie für gerechtfertigt. Glaube allerdings nicht, dass das Mädchen lernen wird. Mein Mitleid hält sich in eng abgesteckten Grenzen. Copy. Paste.
CREATIVE WRITING!
