Ein geschätzter doppelbloggender Kollege stöckelte auf mich zu, und wie kann ich anders, wenn es um Exhibitionismus geht – alles was Sie noch nicht von mir wussten, alles, was ich tue, wenn mich niemand sieht, außer popeln (gar nicht so leicht, sich einhändig beim Popeln zu knipsen. Ich hab´s versucht? Und Sie??)
Kaum hab ich die Haustür hinter mir ins Schloss gezogen, da entledige ich mich der lästigen Straßenkleidung.

Und such mir was Bequemes für den Abend aus.

Wenn ich dann nichts gegessen habe, was immer noch wirksamer ist als Trennkost, dann tue ich das, was ich am Liebsten tue: Mit Dekotieren stelle ich Lieblings-Szenen aus Melrose Place nach. Hier sehen Sie, wie Amanda und Kimberley Allison einmal mehr von der Flasche wegzukriegen versuchen:

Drei vier Stunden später dann gehe ich in die Küche und rubbele meine Waechtersbach. Beim Betrachten des Bildes fällt mir auf, dass es Sinn machen würde, den Deckel runter zu nehmen, wenn man will, dass ein Dschinn bei rumkommt.

Nicht ungeduldig, lege ich anschließend Patiencen aus den Covern meiner Lieblings-Independent-Klassiker aus Hollywood.

Dann setze ich mich mit einem Kamillentee an den Mac und lese meine neuesten Facebook-Messages. Ooops! Schon wieder eine neue Freundesanfrage!

Im Internet recherchiere ich dann noch fix, was es so an neuen Filmveröffentlichungen gibt.

Zwischendurch ist immer mal wieder Zeit für mein Top-Lieblingsspiel Melrose-Place-Szenen-mit-Deko-Figuren-nachstellen. Hier hat Amanda Kimberley in einem Briefbeschwerer eingesperrt. Sydney weiß bescheid, verkleidet sich als mein Hund und verhindert das Drama nicht. Ich liebe dieses Luder!

Dann ist es auch bald Morgen und ich muss noch meine kleine Hündin Sydney Gassi führen. Da kommt sie schon!

Und da geht sie. Und ich auch. Herzlichen Dank, nach21, hat Spaß gemacht! Möchte fast sagen, dass dies mein Lieblingsbeitrag seit „Zwiebeln für Afrika“ ist.

(Ist sie nicht süß? Ist mir vor paar Jahren am Schlachtensee zugelaufen. Bellt nicht, quengelt nicht und ist eine Top-Dekotier-Actrice!)