… bricht´s mir gerade ein bisschen das Herz.
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LOVE AND MONEY
Kriege gerade diese Geschichte aus „The Savage God“ nicht aus dem Kopf: dort wird anhand von Leichenfunden in der Themse konstatiert, dass es zwei Arten von Selbstmördern gibt: jene, die runtergehehn wie ein Stein, und die anderen, bei denen man anhand der Wunden an den Händen und Armen davon ausgeht, dass sie am Ende noch kämpften und versuchten, wieder nach oben zu kommen. Die glatten Abtaucher hatten in der Regel Schulden, die Andersüberleger waren unglücklich verliebt. Demnach zermürben einen Schulden dauerhaft und langwierig bis einem nur noch das glatte Abtauchen bleibt. Erlösung. Verliebte, sogar die unglücklich Verliebten, sehen noch einen Funken Hoffnung.
Marianne Faithfull sang (im Beitrag den Titel liefernden Lied):
„Me and my money parted
So did my love and I
Life don´t mean a thing
And I wish that I could die.“
Der Doppelwhopper. Ein Arm blutig, einer sauber?
AND ALL BECAUSE…
Und, nein, ich bin noch nicht drüber weg. Und, ja, ich vermisse ihn. Jeden Tag, jede Nacht. Es ist nicht so schlimm wie das Verlassenwerden vor 10 Jahren, damals litt ich unbeschreiblich tief, unsagbar lang. Ich hätte einen Behindertenausweis beantragen können, mit „B“ für Begleitperson. Ich weiß kaum wie ich es ausgehalten habe, geschweige denn man mich.
Dies war eine kleine Affäre, Zwischenspiel, Interlude, keine Beziehung. Ich weine nicht, ich zerre mir nicht an den Haaren. Aber ich bin etwas unleidlich im sozialen Kontakt. Ungeduldiger als sonst, angespannter. Menschen, die nichts dafür können, fallen mir zum Opfer. (Damit meine ich ausdrücklich nicht die Hegemann, die hat alle Häme verdient.) Die Mitbewohnerin, bespielsweise, die nichts dafür kann, dass sie kein attraktiver Latino ist und die ich gerne umtauschen würde. Oder raus haben. Wenn schon left alone, dann richtig. Glam allein zu Haus.
Ich bin gut im Alleinsein, das habe ich mir erfolgreich antrainiert. Die Zeit, die ich in Beziehungen verbracht habe, ist lächerlich kurz. In den vergangenen Jahren habe ich eine Beziehung auch nicht vermisst. Ich lebe in einem freudvollen Umfeld, mit wertvollen zwischenmenschlichen Beziehungen, einer erweiterten Familie. Sex hole ich mir, wenn ich ihn brauche, von Fremden. Das hat sehr lange sehr gut funktioniert. Jetzt gerade nicht. Jetzt gerade habe ich die zusätzliche Dimension erlebt. Das Viergang Menue im Vergleich zum Curry 36, wie Herr Strike es so treffend formulierte.
Kommt einfach so ein Faerie Boy daher and all of a sudden, a kind-of-grown man feels like writing poetry. Again. Was sich geändert hat, over the years – ich schäme mich nicht mehr für meine Gefühle. Vielleicht nähere ich mich doch dem Erwachsenenalter. Oder auch gerade nicht.
I feel a song coming on.
GEFÜHLTES ALTER HEUTE:
13.
„Obviously doctor, you´ve never been a 13 year old girl.“
DERZEIT NICHT VERFÜGBAR
Dass in der vergangenen Woche häufig obiger Status annonciert war, wenn man versuchte, „Strobo“ bei Amazon zu bestellen, hat einerseits den erfreulichen Hintergrund einer gesteigerten Nachfrage, zeigt aber andererseits auch, dass manche Verlage den Begriff des „Verlegens“ als die Handlung begreifen, bei der man etwas an einen Ort tut, wo man es später nicht findet.
„THE GRID“: TERROR OHNE GLAM oder SPOILERS SPOILERS SPOILERS
Wenn Sie sich informieren möchten über Terrorismus und dessen Bekämpfung, das Zusammenspiel der Geheimdienste weltweit, die Verbindungen zwischen Industrie und Terroreinheit, wenn Sie etwas über kleine Jungs mit Dynamit-Kummerbunden erfahren möchten, dann gehen Sie zu Wikipedia oder fragen Sie einen Terroristen Ihres Vertrauens, schauen Sie sich jedenfalls nicht „The Grid“ an, dessen Inhaltsangabe auf Action á la „Prison Break“ neugierig macht. In sechs Stunden erzählt diese BBC-koproduzierte Mini-Serie von einem Terrorakt, dessen Planung, Abwicklung und auf der anderen Seite von dessen Bekämpfung. Was jenseits von Infomativität (gibt´s das Wort?) unglaublich spannend sein könnte, wird in langen sechs Stunden ohne jeden nennenswerten Spannungsbogen abgearbeitet. International besetzt und trotzdem schlecht gespielt mit Julianna Margulies oder wiese heißt, immer mit einem Blick als habe ihr die halbe Schulklasse schmutzige Witze ins Poesie-Album geschrieben, und anderen Schauspielern, die es nie so richtig geschafft haben (Dylan MacDermott), oder deren Karriere-Highlight zwischen 1979 und 1987 lag (Tom Skerritt) und ein paar attraktiven Araber Spielenden, dennoch. Desweiteren auffällig: Jemma Redgrave – was hat es damit auf sich, dass Britinnen freiwillig ohne Make up vor eine Kamera treten? Die einzig interessante Nebenhandlung immerhin – die kleine Love Story, die natürlich ein schlimmes Ende findet.
Egal, waste of time. Ich hab´s eigentlich nur zu Ende geschaut in der Hoffnung, dass es der Cast NICHT gelingt, den Terror-Akt zu verhindern, auf ein bisschen Emmerich-Action hoffend. Nicht frustriert einschlafen wollend dann die erste Folge „Kyle XY“ und siehe – es war entzückend, ich will auch einen Boyfriend ohne Bauchnabel, da kann nämlich nichts verfusseln!
INTERNET SCHNELL!!!
=> Untermieterin schläft.
VERGEIGT oder WENN DU DENKST, FÜR 7 EURO KANNST DU NICHTS FALSCH MACHEN

Dabei war es so spannend, weil es ewig dauerte, bis sie runtergeladen war. Die Internetzfähgikeiten in der Mansion sind stark eingeschränkt, weil die Untermieterin Filmkunst auf ihren PC lädt. Das muss man sich vorstellen – während ich versuche Robbie zu laden macht sich Kristen Stewart in der Leitung breit und knutscht dort nicht mit Patzy. Argh. Nun denn. An „Bodies“ hatte ich mich irgendwie gewöhnt. „You know me“ hatte immerhin ein putziges Video. Aber der Rest? Als ob Gary Barlow versucht, Paul MacCartneys größte Erfolge nachzuahmen. Mit seinen eingeschränkten Fähigkeiten und Streisand-Geigen. Ach Robbie.
THE HAUNTING OF GLAM MANSION oder UNTERVERMIETUNG
ist wirklich schon sehr nah dran an Prostitution. Kochen müsste man können. Wie geht eigentlich Meth?
TAKE A BOW
Jemand der nicht sollte weint am Telefon. Eine Stunde später, die gleiche Geschichte, diesmal im Radio.
„How ‚bout a round of applause (yeah)
standing ovation
ohhhh
yeah yeah yeah yeah mhh
You look so dumb right now
Standing outside my house
Trying to apologize
You’re so ugly when you cry
Please,
just cut it out
[Chorus]
Don’t tell me you’re sorry cause you’re not
Baby when I know you’re only sorry you got caught
But you put on quite a show
really had me going
but now it’s time to go
Curtain’s finally closing
That was quite a show
Very entertaining
But it’s over now (but it´s over now)
Go on and take a bow
Grab your clothes and get gone
You better hurry up
before the sprinklers come on
Talkin’ ‚bout, girl, I love you, you’re the one
This just looks like the re-run
Please, what else is on
[Chorus]
And don’t tell me you’re sorry cause you’re not
Baby when I know you’re only sorry you got caught
But you put on quite a show
really had me going
but now it’s time to go
Curtain’s finally closing
That was quite a show
Very entertaining
But it’s over now
Go on and take a bow
ohhhhhhh And the award for the best lies goes to you
For making me believe
that you could be
Faithful to me
Let’s hear your speech out
How bout a round of applause ( laugh)
standing ovation
[Chorus]
But you put on quite a show
really had me going
but now it’s time to go
Curtain’s finally closing
That was quite a show
Very entertaining, eyyyyeahhh
But it’s over now
Go on and take a bow
But it’s over now……“