Gestern mit dem Sakilight unter Tränen eine Ost-TV-Sendung angeschaut. Lange nicht mehr solche Freude an Fernsehunterhaltung gehabt bis wir feststellten, dass wir ja mit unseren GEZ-Gebühren den Dreck ermöglichen! Da blieb dann ein schaler Nachgeschmack zurück. On the other hand – wenn ein paar zu kurz gekommene DDR-Sternchen sich deswegen nicht in der Agentur für Arbeit anstellen müssen und sich auch mal ein paar Stöckelschuhe aus dem Fernsehballettfundus stibitzen dürfen, dann sei es ihnen gegönnt. Zumal ich die Vermutung habe, dass Heimatsender wie der MDR mit ihrem Humpta-Programm und ihren lustigtraurigen Schießbudenmoderatoren (von einem Format, das sogar Florian Silbereisen Größe zu attributieren zwingt) durchaus Quote machen. Wir waren jedenfalls fast tarurig als die Sendung endlich vorbei war. Weitergezappt. Atemnot! Bei dem hier hängengeblieben:

Der ist Eyecandy. Und singt auch. Aber leider zu Musik wie Jamie Cullum mit einer Stimme von wie-heißt-der alte-Zappelsack-der-den-schlimmen-Striptease-Schlage-mit-dem-Hut-auflassen-singt? Jetzt gibt es ja Tage, da höre ich Jamie Cullum ganz gerne. Aber ficken will ich mit dem nicht. Der kleine Paolo tritt demnächst (23.11.) im Lido in der Schlesischen Straße auf und auch wenn mir die Musik nicht so gefällt – ihm für 20 Euro 2 Stunden lang zuschauen könnte nett werden. Und hier hier gibt´s mehr über ihn.


