Archiv des Autors: timanfaya

glamourdämmerung | [rock – and roll!]

… wo war ich?. ach ja, der content. manche aufgaben sind einfach eine schuhnummer zu groß für mich. glamour halt. ich, der ich doch mehr der logisch trockene bis konstruktiv praktisch veranlagte bin stoße hier eindeutig an meine G.renzen. kann sich jemand spock beim tango vorstellen? genau …

ich bin halt mehr der typ der – während der taktischen analyse im büro vor dem ca. 2 qm großen spielplan der wm [die gruppe E ist wirklich der kracher] – beim unterbewußten nachdenken über die dinge, die ich am abend noch besorgen muß gleichzeitig aus den augenwinkeln etwas sehe und beiläufig einen zusammenhang vermute [ist der satz jetzt tatsächlich schon zu ende?]. diese fast leere cd vorratsbox und die einkaufsliste … genau! tarantulös gestochen laufe ich richtung toilette und komme mit einer rolle kackband kloopapier zurück. was soll ich sagen … das runde passt in das runde. und zwar nicht irgendwie, sondern mit diesen *ffffft*-geräusch welches nur oberflächen erzeugen, die einen millimeterbruchteil voneinander entfernt sind. für eine genauere wissenschaftliche auswertung und ausarbeitung einer theorie fehlte mir bisher die zeit, ich untersuche jedoch derzeit folgende lösungsansätze:

a) dan brown hat sich vertippt – und keiner hat’s bisher gemerkt. es ging um den da vinci kot. der gral liegt also nicht im louvre, sondern in leonardos ollem plumpskloo

b) der erfinder der cd fand, das daten eh für’n arsch sind und suchte eine entsprechende assoziation

c) es geht doch um den da vinci code. geld spielt keine „rolle“ wäre so eine verschlüsselte aussage. was man damit macht – keine ahnung …

d) der erfinder der cd hatte es satt im opel omega seiner schwiegereltern immer den hässlichen hut mit der rolle hinter sich zu wissen. er verband das praktische mit dem nützlichen, änderte das ursprünglich kleiner gedachte cd-format auf die heute vorhandene abmessung und tauschte den hut gegen eine lila angemalte cd box. sein schwiegervater kaufte darauf hin übrigens einen camaro. was dem erfinder der cd half, müssen milliarden unschuldige mit ihren überfüllten schränken und ablagen seitdem ausbaden. und das alles nur durch den wechsel vom praktisch nützlichen zur normativen kraft des faktischen. was eine einzige hülle auf dieser welt so alles bewirken kann.

naja, ich werde es jedenfalls herausfinden.
man sieht sich dann in stockholm …

glamourdämmerung | teil I

es hilft nix, irgendwann muß man ran. auch wenn man in der versteigerung etwas geistesabwesend nur mal kurz den arm gehoben hat, um einen alten bekannten zu grüßen. und welcher tag eignet sich da besser als … genau! (o;

[edit: psssst, nicht weiter sagen. der link funzt nicht. frau bittersweet hat da technisch was nicht so ganz astrein auf die reihe bekommen. tja, technik. das wird sicher auch wieder ein thema bei der wm. jedenfalls bin ich da voll drauf reingefallen. aber morgen wird alles besser. optimismus ist manchmal sehr hilfreich …]

[edit II: ich sach ja, heute ist alles gut! (o; ]

aber der content. puh. ausgerechnet in der woche, auf die ich beruflich mehr oder minder seit zwei jahren hin arbeite. eine million dinge im kopf, aber von glamour keine spur. das fing schon heute morgen an, als die temperaturanzeige meines wagens beeindruckende mitteleuropäische 5C° anzeigte. eindeutig eine ausreichende indikation für das einschalten des popo-grills. aber, wie gesagt, alles in allem wenig glamour an einem mittelmittelgrauen morgen ende mai

für eine exegetische rezension über das lebenswerk von bette davis wird die zeit nicht reichen und mein investigativer ehrgeiz beim recherchieren über die zusammenhänge der achzigsten geburtstage von marilyn monroe und miles davis ist stark ausgebremst. die hatten wohl wirklich nix miteinander, es sei denn, der cia hat google gesäubert. was ja bei marilyn immer nahe liegt. null treffer. gleichzusetzen mit: null glamour.

bliebe natürlich noch die option, en passant die durch jedes dorf getriebene sau des opel-bloggens [*gähn*] in die pfanne zu hauen. aber, opel und glamour? nicht wirklich. nicht heute – und auch nicht in hundert jahren. und wenn die noch so viele china-reissack-aktionen machen. das geht dann noch schneller als mit big brother. kann sich noch jemand an die zweite staffel erinnern?

und wenn das nicht alles schon wenig genug wäre: ich bin hetero. also so rein gar nicht glamourös wie ich während des studiums bei zahlreichen besuchen des csd in köln feststellen musste. da fehlt eindeutig ein gen, bzw. zwei. ich musste nämlich zusätzlich feststellen, dass die G-gen typen auch größtenteils ’ne party-kondition haben, die ihres gleichen sucht und selbst mich an die grenzen meiner durchaus robusten konstitution brachte. aber mal fernab vom G-gen: was mich seit dem ersten lesen dieses blogs fasziniert, ist neben seiner wunderbaren authentizität die tatsache, dass auf den zufallsbildern viele frauen auftauchen, denen ich – mit ausnahme der ikonen – als jugendlicher gerne mal das hirn rausgevögelt hätte begegnet wäre. ich muß allerdings zugeben, dass das nie für eine Glamour-geschichte reichen würde. es blieb – für jeden leser jetzt sicherlich überraschend – beim zeitversetzten kontakt via fernseher und videos. dennoch: der glam und ich, wir haben einen äußerst ähnlichen frauengeschmack. bemerkenswert, aber irgendwie immer noch nicht G.enug.

letzte woche habe ich allerdings eine geradezu bahnbrechende entdeckung gemacht. ich bin mir noch nicht sicher, ob ich damit das bernsteinzimmer, das nazigold oder den gral finde, aber da steckt sicher was ungeahntes hinter. der kreis zwischen computern und toiletten hat sich endlich geschlossen. wenn das mal nicht mit einer nominierung in stockholm endet …

[fortsetzung folgt]