Archiv des Autors: glamourdick

GLAM (NICHT) ALLEIN GEGEN DAS BLOGSTERBEN

Seit gestern Abend damit befasst, ein Ergänzungsblog zu gestalten. Hatte vergessen, was das für ein Aufriss ist, mit „diese Email-Adresse wird bereits für ein anderes Blog verwendet“ – also schnell eine verhasste gmx-Adresse geholt – über CC-Lizenzen, Modulanordnung, Administratoren-Freischaltung, Gestalterischem (no big surprises there…) und und und. Aber diese Mischung aus me! me! me!-Aktivismus und Internetrumdoktorei hat ja auch etwas sehr Besinnliches. Und das wird jetzt nicht das große Überraschungs-Blog des Jahres, lediglich das Blog zum Buch. Ich werd es beizeiten verlinken.

Das Große Überraschungs-Sevice-Blog ist allerdings auch schon in Planung, der Strike und ich haben eine Lücke im Netz entdeckt, für Netze ja eigentlich charakteristisch, und die werden wir freudvoll stopfen! Vielleicht auch eine Gelegenheit, Frau Koma weg von unter ihrem Kerl vom Ipad und back to the Mac zu bewegen. Wir werden ihr unsere Start-up nachher mal präsentieren und würden uns freuen, sie an Bord zu haben!

SUMMER IS GONE

Die seltsame Gräfin vom Schlachtensee ist noch aktiv, aber sie kämpft verbittert um jeden Cent. Die 5 Minuten zu spät kommen werden gnadenlos abkassiert.
„Aber wir waren doch pünktlich hier – was können wir denn für die Schlange?“ Herr Strike versucht es mit Logik, das Boot war ja pünktlich zurück. Aber wir haben es mit einer echten Berliner Persönlichkeit zu tun, und nicht zuletzt wegen ihres Bollismus verehren wir sie ja.
Sie hätte ja wirklich nen Zacken schneller arbeiten können, aber was soll´s, sie ist die letzte Bastion West-Berlin, mit ihrem Bullerofen und den Bockwürschten im Bockwürschtelkocher. Ganz oben im Regal Billigausgaben von Prinzenrolle (Kurpfalzrolle?) und Chips in einer Tüte, die nie einen Designpreis bekommen wird.

Der Wald ist finster und riecht schon wieder nach Laub, das zu Erde wird. Ein paar Hardore-Schwimmer gibt es noch, aber das Wasser ist mehr als frisch und sieht auch nicht mehr so klar aus wie noch vor ein paar Wochen. In meinem Kopf Bilder dieses Sommers auf diesem See. Der Berliner Sommer, der es gemacht hat, dass alles irgendwie auszuhalten war, der ist vorüber.

SING-ALONG-GLAM

Musik, Schlafen, Musik, Schlafen. Als es draußen dunkel wird festgestellt, dass ich vergessen habe zu essen. Pizza. Glee. Große Freude, endlich alle am Stück und auf dem Monster-TV. Schlafen. Um 5 aufgewacht und weiter Glee bis es hell wurde. Fazit verquollene Augen am Sonntag, aber so mal durch alle Emotionen rauschen und es hat nichts mit mir zu tun (sondern mit Kurt), gar nicht sprechen, einfach nur wirken lassen. Dafür, dass ich das unmusikalischste Wesen in diesem Universum bin, ist das eine sehr große Liebe mit mir und der Musik. Sogar Blaine wird mir langsam sympathisch. Wo ist ein Medley-Partner, wenn man ihn braucht?

TRANSFORMERS

Ein Tag an dem ich mir Flügel wünsche, schmutziggrau bitte, 5 Meter Spannbreite. Und mit den anderen Krähen durch Straßenfluchten stürzen bis die Tauben kreischen.

(Nasse Krähen, die so ein bisschen gerupft aussehen – fast so schön wie Elefanten.)

AUS-BILDUNG

Nein, ihre Studenten können mein Teaser-Trailer-Projekt nicht unterstützen. Sie sollen in Ruhe studieren können, ohne Termindruck, und wenn schon arbeiten, dann zu marktüblichen Konditionen. Na ja. Warum sollte ich dann mit Studenten arbeiten, wenn ich für´s gleiche Geld Profis kriegen könnte, die mit dem terriblen Termindruck (immerhin nur 5 Monate für 30 Sekunden) und allen anderen widerlichen Widrigkeiten des Arbeitsmarkts keine Probleme hätten?

(Es geht immer noch um den Teaser für „Ashby House“.)