Archiv des Autors: glamourdick

DIE SCHAM! DIE ERNIEDRIGUNG!!!

Erster Verriss auf Amazon. Zutiefst verletzt, haben doch die gesammelten Abenteuer Hui Buhs, „Kimba, der weiße Löwe“ und „33 Magische Suppen“, sowie die große Strick-Enzyklopädie von der Rezensentin Dschungeltier aus Baden-Baden höchste Punktzahl bekommen. Und „Mord ist ihr Hobbie“, Staffel 5 ebenfalls. O weh!

MESSE-WOCHENENDE OHNE MESSE

Balkon startklar gemacht. Die Survivor dieses Jahr: Rose, Bougainvillea, Oleander, Zitronenbaum (ca 10 Monaten nach erster Blüte sind die Zitronen offenbar in Kürze für die Ernte bereit, verrückte Dinger…) und das Riesendings, das weiß blüht. Es knospt alles gerade noch sehr zart. Dann geputzt und anschließend Kaffee auf dem Balkon mit der Amerikanischen Nachbarin, grocery shopping, und bis eben geschrieben. Eine Rückblende ins Jahr 1928. Nach anfänglichem Zögern (will ich an dieser Stelle schon so viel verraten?), dann einen Weg gefunden, viel zu beschreiben und genau so viel unausgesprochen/unbeobachtet zu lassen. Das funktionierte schon in Ashby House ganz gut, wo viele Details über das Haus geliefert werden, aber auch so viel offen gelassen wird, dass der Leser sich sein eigenes Interior dazubasteln konnte. Ist aber eine ganz andere Vorgabe, wenn man eine Katastrophe beschreibt und den Auslöser außen vor lässt. Also quasi Columbine ohne den Täter zu beschreiben. Geht. Ist vielleicht fies für den Leser, aber man muss sich auch was für den großen Showdown aufheben, und ich glaube, es ist so grausig genug geworden und die Tatsache, dass man als Leser zwar heftig, aber nicht komplett beliefert wird, steigert die Spannung.

Jetzt hab ich Rücken von der Verkrampfung beim Schreiben. Sowas krieg ich sonst vom Schreibtischtätern nicht, aber Spannung schreiben macht auch Spannung mit meinem Körper. In meinem nächsten Vertrag (tatsächlich kommen gerade erste Ideen für den Abschluss der Trilogie), hätte ich gern einen Masseur zugesichert.

Und warum ich nicht in Leipzig bin? Weil Schreiben und Sonne heute wichtiger schienen, als mich durch Menschenmassen zu prügeln und diejenigen durch Smalltalk davon abzuhalten, ihren Messe-Job zu machen (Auslands- und Filmrechte und all dies.)

TAKTGEFÜHL

„Und jetzt der ChaCha zu“Fuck you“. Let´s Dance!!!“

Erstaunlicherweise selten gut unterhalten bei „Let´s Dance“, nicht nur, weil die Lieblingsdänin mittanzt. Hab mich ein bisschen verguckt in den Mowgliesken Erich. Nach dem Auftritt der Lieblingsdänin dann allerdings nicht mehr konzentriert geschaut wegen langen Telefonats mit einer anderen Freundin, die das Gleiche für den ORF praktiziert und am Freitag mit zwei Tänzen an der Reihe ist. Österreich hatte sich über ihre Anwesenheit in einer Familiensendung zunächst echauffiert. Aber mit ihrem Charme und ihrer Bodenhaftung konnte sie das Publikum für sich gewinnen. Glam hearts Dolly und drückt die Daumen für die nächste Runde!

DREAMS OF REASON… oder STOCKHOLM

Und dann packt er mich von hinten, hält mir das Messer an die Kehle, und ich werde echt sauer.
„Ich glaub´s hackt! Wir hatten alle so einen schönen Tag und jetzt willst Du mich zur Geisel nehmen?“
Erstaunlicherweise wirkt die Empörung und er überlegt es sich noch einmal anders und statt Geiselnahme haben wir Sex.

SUNDAY AT THE DESK WITH GLAM

Mit der Schwesternfamilie durch Mitte. Ein sehr schöner sozialer Nachmittag nach viel Rückzug. Der Neffe ist jetzt alt genug für einen Duft und so tigerten wir duch´s Lafayette und sprühten Düfte und er erzählte aus seinem Alltag. Dann Nichte und Neffen die Firma gezeigt, der Lieblingsdänin über den Weg gelaufen, British Dinner, diesen Film mit Nicole Kidman und Nic Cage angeschaut – hm, geht so. Joel Schumacher, bzw sein Kameramann liebt Nicole, so atemberaubend schön war sie lange nicht. Nur, wenn ich die Frau in dem Film wäre, dann wäre ich sicherlich nicht mit Cage verheiratet, sondern mit dem hier. Der spielte nämlich auch mit, und so war es keine reine Zeitverschwendung.

Lovelovelovemob verschlafen, weil Wecker um 21h überhört und um 3.00 aufgewacht. Den Film mit dem guten Trailer gesehen:

Lobenswert spannendes Genre-Kino, das dann gar nicht mal so klischeebeladen war, wie Genre-Kino ruhig sein darf. Selten schöner fotografierte Berge gesehen. Wenn ich als See-Mensch schon einen Berg bemerkenswert finde, dann eben, wow.

Heute mit den Slashers in ein Haus am See, sehr befriedigendes Schreiben. Wieder ist mir eine Figur zugelaufen, die macht was sie will. Und jetzt schau ich mal, was ihr als nächstes einfällt.

Vor ein paar Tagen übrigens eingeknickt und doch noch einen Twitter-Account angelegt, aber mehr so für´s Buch. Sie können ja mal missmarpeln. Und – groooße Erleichterung, was die Rückmeldungen auf´s Buch angeht. Jetzt muss es nur noch flächiger angeboten werden. Bei Dussmann hab ich´s nur im Regal gesehen, dabei gehört das doch auf den Tisch, wenn Sie mich fragen. Aber haben sie nicht. Der Aufruf gilt übrigens – wenn Sie das Buch in Ihrem Laden nicht finden, denunzieren Sie Ihren Buchhändler bei mir, ich geh dann da mal hin. Das neue Promo-Sheet ziert ein Zitat von Frau Groener!