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BLOWN AWAY

Dass er eigentlich hetero war, störte insofern nicht, als dass er laut eigener Aussage „cock-obsessed“ war. Knutschen wollte er nicht, das war ihm wohl zu schwul, aber Blasen hatte er drauf. Für mich ist Blasen ja Teil des Vorspiels, das macht man ne Weile, dann geht man weiter im Text. Für ihn war jetzt aber Blasen die Hauptattraktion, was den Vorteil hatte, dass er darin Experte war. Also blies er mich, blies ich ihn und nach vielem intensiven Blasen, Lutschen, Hand anlegen, überraschte er mich mit etwas, das ich mal vorsichtig als multiplen Orgasmus bezeichnen möchte. (Keine Sorge, Lucky, die Tapete hat nichts abbekommen.) Don´t let them tell you that there won´t be trumpets!

Lois Banner: „Marilyn: The Passion and the Paradox“

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Ein paar Besuche im neuen Lieblingsbuchladen bin ich um das Buch herumgetanzt. Vom Regal genommen, geblättert, zurückgestellt. Nachdem der Laden ja von einer Dame betreut wird, deren Buchgeschmack ich vertraue –
„Ich hab schon mehrere Dutzend Marilyn-Biografien. Brauche ich noch eine?“
„Die ist anders.“
Gekauft. Die Lese-Erfahrung in einem Satz zusammenfassend: Wenn Sie in Ihrem Leben EINE Marilyn-Biografie lesen müssen, dann diese. Lois Banner, Historikerin und Gender-spezialisiert, hat eine enorme Recherche-Arbeit betrieben, frühere Biografien auf die Authentizität ihrer Quellen überprüft (oft mit krassen Ergebnissen) und das erste Buch geschrieben, das Marilyn in ihrem historischen Kontext, bzw in ihre historischen Kontexten betrachtet. Eine Kindheit in den 20er und 30ern, elf verschiedene Pflegefamilien, ein Aufenthalt im Waisenhaus. Eine erste Ehe in den 40ern, der Weg von der Kindsbraut über die Arbeit in der Fabrik bis zum ersten Model-Shoot, dann der langsame, zähe Aufstieg ins Model-Business, die konsequente Karriereleiter – endos lang und mit zersägten und fehlenden Sprossen, schließlich die Erschaffung von Marilyn Monroe und eine 12 Jahre währende Karriere, die von Kämpfen um Image und Selbstwert geprägt war, um Kunst inmitten einer Industrie. „She did it the hard way“ steht auf Bette Davis´ Grabstein, dies trifft auch auf Marilyn zu. Psychische Probleme, die in Richtung Borderline-Persönlichkeit tendieren, ein Mensch zwischen Neurose und Psychose, der ein Engel sein konnte, wenn man ihn ließ, der aber einfror und zumachte, wenn nicht. Die massiven Angstzustände vor einem Auftritt, die Unfähigkeit, den Trailer zu verlassen, wenn sie sich nicht ausreichend vorbereitet fühlte – der Konsum von Medikamenten, die nicht wirklich halfen, aber schwer abhängig machten. All dies erklärt sich, wird verständlich, wenn man sich die Möglichkeiten vor Augen führt, die es zu Marilyns Lebzeiten (noch) nicht gab. Das amerikanische Mindset der 50er und frühen 60er, die Verklemmtheit in Sachen Sexualität – Marilyn taucht da als Lichtblick auf. Als ein Mensch, der mit kindlich-konsequenter Logik ist, was er ist – ein sexuelles Wesen, und in dieser Natur gleichzeitig völlig rein und un-verschämt. Die Leichtigkeit ihrer Darstellungen und die Unverkrampftheit ihrer Model-Posen (ab Mitte der 50er, als sie die Hollywood-Glamour-Cheesecake-Phase hinter sich gelassen hatte und sich dem Fotografen Milton Greene öffnete), stehen in starkem Kontrast zum Kampf, zu dem ihr Leben geworden war. Der Kampf um Filmrollen, dann der Kampf um gute Filmrollen (der bis zum Schluss anhielt – Marilyn bekam von der 20th Century Fox nicht etwa gute Filme angeboten, sonder meistens Schrott, den sie sich weigerte zu spielen, ihre eigenen Wunsch-Projekte musste sie sich ein ums andere Mal erkämpfen, mitunter gerichtlich, manchmal taktisch), der Kampf um Anerkennung als Künstlerin und Geschäftsfrau, der Kampf, Mutter zu werden (sie litt unter Endometriose, die mit starken Schmerzen verbunden ist und erlitt während ihrer Ehe mit Arthur Miller mehrere Fehlgeburten), der Kampf um den Erhalt ihrer Ehen, der Kampf, nicht, wie die Mutter, in der Psychiatrie zu enden. Selbst ihre Arbeit am Set war Kampf. Durch ihr häufiges zu-spät-kommen machte sich sich am Set nicht gerade Freunde. Dreharbeiten mit Marilyn waren für alle Beteiligten Schlachten. Regisseure waren erst wieder von ihr begeistert, wenn sie die Resultate auf der Leinwand sahen. Vom Waisenkind zum Star ihrer Zeit und darüber hinaus, von einem Kind, das herumgereicht wurde wie Falschgeld zu einer Frau, die den berühmtesten Sportler, dann den meistgespielten amerikanischen Dramatiker zum Ehemann hatte und die schließlich mit dem Präsidenten ihres Landes eine Affäre hatte – sie hat viel erreicht, was sie erreichen wollte. Und sie hat viel dafür zahlen müssen. Ihr früher Tod lässt sie als Opfer erscheinen, aber Lois Banner arbeitet heraus, dass sie ein trickster war, eine Innovatorin. Eine Kämpferin. Eine Frau, die das Motto der Freien Liebe gelebt hat, als die Hippies noch nicht einmal existierten.

Ich schreibe mich gerade wieder in eine Marilyn-Rage. Wie die meisten ihrer Verehrer, hätte ich sie wahnsinnig gerne gerettet, verteidigt, bewahrt. Und das Gefühl hatte ich, als ich Lois Banners Buch las. In einigen Theorien folge ich ihr nicht, aber die Arbeit, die in dieses Buch gesteckt wurde, die Sorgfalt und Genauigkeit, die Schonungslosigkeit und gleichzeitige Empathie für ihre Hauptfigur – sie sind mit Herzblut getränkt.

WEITER MIT SCHWÄNZEN

Jesse resigniert. Nach ein paar Jahren in San Francisco ist aus ihm immer noch kein bedeutsamer Künstler geworden, also beschließt er, es irgendwo zu versuchen, wo nicht zuviel Ablenkung ist. I want your love folgt ihm vom Vorabend seines letzen Tages in SF an. Die erste Einstellung zeigt, wie der Film operiert. Wir sehen Jesse im Gespräch mit Freunden. D.h. wir sehen Jesse in Großaufnahme, seine Freunde hören wir nur. Die Geschichte(n), die erzählt werden, sind Alltagsgeschichten eines schwulen Freundeskreises. Das geht von banalen Party-Stories bis zu existentiellen Problemen und darüber hinaus ins Intime. Sprichwörtlich. Ähnlich und doch ganz anders als in John Cameron Mitchells Shortbus, wird hier expliziter Sex gezeigt. Inklusive Ständer, inklusive Sperma. Das kommt in seiner Aufrichtigkeit überraschend, aber auch sehr – ähem – organisch. Der Sex ist explizit, authentisch und gänzlich unpornographisch. Das heißt nicht, dass es keinen Spaß macht zu zuschauen, sondern, dass die Schauspieler nicht für die Kamera spielen, sonder einfach nur echt sind. Der Film ist nicht spektakulär, aber in seiner unhysterischen und realistischen Darstellung, in seiner reduzierten Geschichte ein feines Meisterwerk und, was die Darstellung dessen angeht, was wir alle machen und nur mit besten Freunden drüber reden (außer, wenn wir es im Blog veröffentlichen), also Ficken, ein Meilenstein. Glam hearts Travis Mathews, writer and author.

Glücklicherweise hat sich in Deutschland die Edition Salzgeber des Films angenommen, so dass es keine schlecht synchronisierte deutsche Tonspur gibt.

BISOUS, BIJOU

Seit vorgestern das erste Mal seit ca vier Wochen die Wohnung wieder für mich. Erst hatte ich den Boyfriend der Tochter meiner Cousine einquartiert, bis seine Wohnung bezugsfertig war, dann gab er den Schlüssel zwei reizenden Mädels (Schwestern) aus San Diego in die Hand, die kamen zu mir weil Mr Flirty Eyes ihnen die Mansion empfohlen hatte. Auch die Erfahrungen mit den Schwestern waren angenehm – sie waren kulturell und historisch interessiert und darüber hinaus auch perfekte Couchies – time spent together and time spent apart war sehr ausgewogen. Als Abschiedspräsent hinterließen sie eine wunderschöne Akelei, die jetzt meinen Balkon bewohnt.

Vorgestern und gestern dann verbrachte ich in diversen Porno-Zyklen mit Bijou-Klassikern. Wenn Sie mir was zum Geburtstag schenken möchten – besorgen sie mir bitte Left-Handed von Jack Deveau. Sie werden mich dann erst mal anderthalb Stunden nicht zu sehen bekommen, aber Spaß muss sein. Das Schöne an 70ies-Pornos ist ja, dass sie noch vorgeben, eine Geschichte zu erzählen. Und die Beteiligten machen Sex vor der Kamera mit Stonewall noch frisch im Kopp – Sex als ein Akt der Selbstverständlichkeit, aber auch der Rebellion. In the face. (Einige der frühen Klassiker liefen in regulären Kinos und wurden von der NY Times oder auch Variety besprochen.) Das ist Porno vor dem Hintergrund der Freien Liebe, eigentlich eine Vorwegnahme von Punk, nur ohne die Wut. (Die Wut war, am Beispiel von Stonewall, Phase 1.) Die Siebziger waren noch rebellisch geprägt, Großstadt-Schwule erschufen sich eine Sex-Infrastruktur, die bis heute nicht totzukriegen ist und, dank Netz, selbst in die hintersten Hinterwaldsdörfer reicht. Ich stelle mir vor, dass sie damals noch etwas aufregender war, so nah am Tabu. Und ich sage nicht, dass das Tabu nicht mehr existiert, das tut es. Wir sind nicht alle gebildet, akzeptierend und weltweise.

Und jetzt – Pimmel-Content:

"Left-Handed" by Bijou Classics.

„Left-Handed“ by Bijou Classics.

TRAGÖDIE 8017 – eine Versuchsaufstellung. *$* Allen entführten Gefangenen zu-geDacht */$*.

Kürzlich mit Strike rauchend am Fenster und großen Spaß mit Vor- und Nachnamen-Kombis.

Orpheus Schulze.
Aphrodite Kusanke.
Odysseus Meussling.
Medea Lehmann.
Perseus Weinhaus.
Kassandra Knappik.
Scylla Müller.
Elektra Schock.
Eurydike Lüdicke.

Ich möchte sofort ein Stück schreiben. Es muss in Reinickendorf oder Lichtenberg spielen. So ganz roh und ohne Schnörkel und TamTam außer eben schtronge Gefühle, Folter, Inzest, Fisten, Tiefkühltruhen galore und in die Ausstattung darf nichts, was es nicht im Tik oder Taco gibt. Ich seh das im Prater.Titel siehe oben.

HIN UND WEG

LinkedIn-Konto nach einer Woche gelöscht, weil immer bizarre Mails Kamen: „Uschi Korken“ aus New Jersey bestätigt Ihre Kontaktanfrage. Aber nie eine Einladung geschickt. Das so 5 Mal. Noch ein Netzwerk mehr brauch ich wirklich nicht. Ich ärgere mich ja schon, bei Google+ sein zu müssen, wegen der Matrix, die ja das ist, was Winona im liebsten aller Alien-Filme. Android. Da fällt mir ein, dass ich auch noch nen Xing Account habe. Gleich mal hin.

VOM NEHMEN, GEBEN UND HEBEN

In der Lower Weserstraße die Cousine, ihre Tochter und deren Boyfriend abgeholt, und dann zu Fuß durch Upper Neukoelln. To get a vibe for your new hood musstu schon zu Fuß durch. Sonnenschein. Düfte von Shisha über Bratkartoffel bis was-Ihnen-gerade-einfällt. Dieser spürbare Rumms, wenn Du von der Karl-Marx-Straße in eine Seitenstraße abbiegst, wo mit einem Mal ganz andere Menschen unterwegs sind, und wo es sich bei Läden nicht um Mobilfunkanbieter, türkische Abendmode und Schnäppchen-Heaven handelt, sondern, ganz altmodisch, Tabakwaren, Döner und Friseure. Zwischengestreut ein veganes Mini-Café, weil, das macht man jetzt eben in Neukoelln. Das ist ja Berlin – der KONTRAST. Jeder Bezirk eine Welt für sich. Und jeder in sich noch einmal gebrochen, man kann Entdeckungen machen und ein paar will ich der Verwandtschaft, jetzt auch Nachbarschaft, vorwegnehmen. Also von der ziemlich lauten, rempligen Karl-Marx in einen unscheinbaren Hauseingang und dort ins Café Rix, das schon in den Jahren in denen ich in Lower Neukoelln lebte, meine Lieblingsanlaufstelle war. Damals auch die einzige in dem Kiez. Der Ballsaal ist noch immer beeindruckend, wenn auch ziemlich nachgedunkelt, aber das Wetter ist schön, also setzen wir uns in den Hof. Ich habe meine Cousine in all den Jahren selten gesehen, wir wohnten zu weit auseinander, aber ich komme mit ihr immer schnell ins Gespräch, um so mehr freue ich mich, dass ihre Tochter jetzt hier wohnt und wir uns häufiger sehen werden. Das Pärchen vom Nebentisch macht einen Abstecher hinter eine Abzäunung in den Hinter-Hof und kommt kurz später sichtlich beeindruckt zurück. Bevor wir gehen, schaue ich auch mal nach und siehe da-

Glammy Mansion

Glammy Mansion

Für die oberen beiden Stockwerke würde ich sogar den Parkplatzhorror auf der Karl-Marx in Kauf nehmen. Na ja, Neukoelln müsste mir etwas entgegenkommen und die Straße in V.Karl-Marx-Straße umbenennen.

Wieder Zuhause weigert sich das Fahrerfenster meines Autos, sich schließen zu lassen. Das kenne ich von früheren Hyundais, also versuche ich es mechanisch, d.h. per Hand. Ich habe aber immer nur eine Hand frei, weil ich mit der anderen den Fensterhebeknopf betätigen muss, es bringt also nichts. Mit offenem Fenster will ich den Wagen nicht stehen lassen, also fahre ich zur nächsten Tankstelle, vergessend, dass Tankstellen ja nun nur noch Tankstellen mit Späti- und Tankfunktion sind – Mechaniker waren mal. Neben mir stehen zwei Taxen und deren beiden türkische Fahrer, die in ein Gespräch vertief sind.
„Entschuldigung, hatten Sie das auch schon mal, dass ihr elektrisches Fenster sich nicht mehr schließen ließ?“
Beide nicken verständnisvoll. Während ich den Fensterhebeknopf drücke, ziehen Sie die Scheibe nach oben und gehen zu ihren Wagen zurück.
„Hey warten Sie mal – ich würde Ihnen gern-“
Aber sie winken ab, und so hebe ich nur die Hand zum Gruß, als ich abfahre.

CINEMA VERITE

„An American Family“ hieß die erste Reality-Show im amerikanischen Fernsehen. 1971: Ein halbes Jahr lang begleitete ein Kamerateam die Familie Loud in Santa Barbara. Charismatische kettenrauchende Mom, American Dad, zwei Söhne, zwei Töchter, ein weiterer Sohn, der aber bereits ausgezogen ist und im Chelsea Hotel (!) in New York (!) lebt. Die Ehe überlebt die Dreharbeiten nicht, die Familie schließlich droht an den Reaktionen nach der Ausstrahlung zu zerbrechen. Die Louds werden geächtet, bejubelt, für irre erklärt. Nicht nur findet ihre Trennung vor laufenden Kameras statt, nein, es gibt auch noch das erste TV-Coming out – Sohn Lance ist ein schillernder Homo, der erste offene Homosxuelle im amerikanischen Fernsehen.

HBOs „Cinema Verité“ erzählt die Geschichte dieses Doku-Drehs. Für alle Betrachter die das Original nicht gesehen haben (und das dürften die meisten sein,) werden einige Szenen parallelmontiert – Original und Fälschung. Hier sieht man, wie nah dran die Verfilmung ist. Danach hat man den Wunsch, das Original zu sehen – den selben Effekt bewirkte HBO für „Grey Gardens“, den Spielfilm.

Hervorragend gespielt, spannend selbst angesichts und trotz der Reality-Realität, wie sie mittlerweile bei den Sendern Einzug gehalten hat.

Watch this clip from the original show. Mom besucht Lance im Chelsea Hotel und läuft u.a. Holly Woodlawn über den Weg:

Watch An American Family: Pat and Lance in New York on PBS. See more from WNET.

Lance bei Dick Cavett:

3.5.13

Das Redigieren des Finale war ein Joyride. So fulminant hatte ich es nicht in Erinnerung. Oktober suddenly seems very close, und dabei ist es nicht nicht mal Sommer und das gestern eingetroffene neue Gäste-Boot steht nutzlos herum und sehnt sich nach dem See. Pünktlich kurz vorm Teint-Wechsel geht mir dann das Make-up aus und es ist noch zu früh für Beige Dorée und so muss ich ein neues Fläschchen Vanilla anfangen. Hmpfh.
Heute bezieht die Tochter der Cousine ihr Berliner Domizil und ich freu mich auf Familie in der Nachbarschaft. Und über wachsendes Grün und Bunt auf dem Balkon von Glam Gardens und auf 2 neue Stephen Kings dieses Jahr. Und überhaupt. Alles gerade schön hier.

STORYNAPPING

„Oper der Phantome“, die Lektoratsfassung berarbeitet. Die meisten gestrichenen Berlin-Szenen wieder rein. Den Ringtheater-Brand. Opern-Historie. Das 1928er Metropol-Massaker. I don´t believe in „kill your darlings“. Also, alles was Glam ist (und vielleicht nicht ganz Genre) wieder reingetan, weil das halt ein Buch von mir ist. Und das gehört da rein, auch wenn´s eben nicht der Konvention entspricht. Konventionell ist bereits das Cover, auf das ich leider keinen Einfluss habe. Jammern auf hohem Niveau? Nein. Das ist ein bisschen wie Kindesentführung. Dann kriegst Du es zwar wieder zurück, aber es hat einen Sprachfehler und Tribal-Tattoos.