Archiv des Autors: glamourdick

INES 11: INES SCHREIBER KURZ VOR BRAUNSCHWEIG GESICHTET!!

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Ich dachte, mein Schwein pfiffe, als ich Ines´Laster sah. Aber das war gar nichts – Sie hätten mal Ines´Toastbrote kreischen hören als sie den ledrigen Hacken aufs Gaspedal knallte und den Laster auf 160 brachte. Kurze Zeit später:

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Und wenige Minuten später schon hatte ich sie verloren. Eine knapp gefassten audiovisuellen Ergriffenheitsbericht finden Sie hier:

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Tut mir Leid, dass dann, als es endlich spannend wurde, leider die Batterie leer war. Aber ich bin GlamourDick, nicht HitchCock. (Obwohl „Hitchcock – der Highway-Hengst“ bestimmt ein schöner Schwulenporno wäre…)

AUFM DORFE, MIT HAAR UND HAUT

Gestern bei Regen Inlineskates gefahren und überlebt. Dito für Nivea-Bräunungstücher – keinerlei Allergie, dafür sanfte Bräune. Heute Stunden zählen bis sanfte Bräune fleckig wird. Desweiteren: Austoben auf meiner Amazon Wishlist. Ist ja bald Geburtstag. Und Kreuzchen machen ist fast so schön wie schon besitzen zumal ich einen neuen Autoren für mich entdeckt habe: Jasper Fforde. Desweiteren „The Well of lost Plots“ weiterlesen. Kontakte mit Einheimischen vermeiden wegen abschreckenden Niedersachsen-Dialekts. (Von wegen Hochdeustch…)

THE HARZ MOUNTAIN CHAINSAW MASSACRE

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(Der Blick aus dem ehemaligen Kinderzimmerfenster.)

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(Der von meinem Vater liebevoll rekonstruierte Marilyn-Spiegel.)

Es regnet und regnet. Aus Langeweile bin ich zum Altfrauenfriseur gegangen, habe dem eine Packung L´Oréal Hollywood (dass es das hier bei Schlecker gibt! Ich war fast gerührt) auf den Tresen geknallt und mürrisch hat er mir die Ansätze nachgefärbt, während im Hintergrund störrisches weißes Frauenhaar mit Chemikalien in Putzwolle verwandelt wurde. Die einzig mögliche Steigerung wäre gewesen, wenn ich mir die Nägel hätte modellieren lassen. Aber morgen ist Sonntag und heute geh ich nicht mehr raus. Man muss hier auch sparsam sein mit den Kicks. Einer pro Tag reicht. Und bei diesen Surroundings und dem Dreckswetter gehen einem schnell die Ideen aus.

TALKING ABOUT MISPLACED…

Tja, nun bin ich weg. Aber nicht in NY NY sondern Harz Mountains Why Why. Die analoge 56k-Verbindung und der aufkommende Frühling werden meinen Blog-Aktivitäten den Weg verbauen, ich spür´s. Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, während ich ihr* Blut- und Wasserproben mache. Be back Tuesday, da berichte ich dann ab ca. 8.30 Uhr live von den Bauarbeiten auf meiner Terrasse, die wird nämlich aufgerissen, weil es bei meinem Nachbarn reinregnet, seit drei Jahren. Die haben einfach auf schönes Wetter gewartet, damit sie beim Aufreißen die Sonne auf Glamourdick Mansion Terrace genießen können. Na ja. Wenn ich erst anfange Kaffee zu kochen, dann werde sie sich nochmal schwer überlegen, wie lang sie die Arbeiten in die Länge ziehen wollen.

* das ist ein so schöner Freudscher, den lass ich einfach mal so stehen.

NY, NY or THE MISFIT

„The New York Times called her performance „stiff with self-consciousness,“ but admitted she’s „so deeply disturbingly beautiful that you don’t want to let her out of your sight.“

Julia Roberts (see quote above) spielt am Broadway, Rufus singt Judy in der Carnegie Hall, Bernadette singt Bernadette im Lincoln Center wo Jessica Lange eine Ehrung für ihre Arbeit im Film verliehen bekommt. Never ever have I felt so misplaced in Berlin.

GESCHICHTEN AUS DEM MUTTERMUND

Toms Placenta-Dinner erinnert mich irgendwie an Kinder die Popel fressen. Oder, noch schlimmer: Schorf. Wenn Katie das selbst machen würde mit ihrer Nachgeburt – okay, schlimm genug. Aber erinnert Ihr Euch an Spielkameraden, die an EURE Popel wollten? (Wenn ja, dann bitte unbedingt überprüfen, ob aus denen heute Scientologen geworden sind.)
Was geschieht eigentlich, wenn Tom Geschmack an Katie findet? Dann kann der Kannibale von Rotenburg einpacken, was die Verfilmung seiner Lebensgeschichte angeht. Also ich, an Katies Stelle – wenn Nicole demnächst mal wieder nicht beim Friseur ist, sondern die Adoptivkinder abholt – festklammern und mitschleifen lassen. Wenn sie Glück hat adoptiert Nicole sie. Katie Kidman klingt eh viel besser als Käthe Kruse. Indes – Nicole als Stiefmutter… Da sehe ich auch einiges glamourböses Potential.
Falls das alles so kurzfristig nicht klappt, advice to Syra Cruise: Im Kindergarten immer schön an Pit Pitt/Jolly Jolie halten. Die Eltern sind ziemlich adoptionswütig. Unicef in Personalunion.

PLAYING WITH PRODIGAL SONS TAKES A LOT OF SENTIMENTAL VALUE

Sichtbar übernächtigt schau ich von außen auf mich drauf und stell mir vor, ich schaue mit ihren Augen. Sie hat mich zuletzt vor sechs Jahren gesehen, da stand ich mit Frau Frost und der elenden Dschungelkönigin auf einem CSD-Truck und erkannte sie unter den Zuschauern, traute erst meinen Augen nicht, aber sie war es. Frau K., mit ganz feuerroten Haaren, strahlte mich an, und ich hatte gerade genug Zeit, ihr einen Becher Sekt zu bringen, sie fest in den Arm zu nehmen, dann musste ich zurück auf meinen Truck. Der Sommertag setzte sich fort, bis mich die Emotion pünktlich zum Sonnenuntergang auf der Oranienstraße übermannte. So kam ich in ein Lied, aber das ist eine andere Geschichte. Das letzte Zusammentreffen mit ihr muss auch mindestens sechs Jahre zurück gelegen haben. Frau K. war meine Zweitmutter, von 14 bis 20. Danach blieben wir eine Weile in Briefkontakt, dann kam der blöde Streit mit ihrer ältesten Tochter und der Kontakt riss ab. Bis ich mit Anke, ihrer jüngeren Tochter, zur Bowie-Vernissage ging. Das ist jetzt ein paar Wochen her. Anke hat ihrer Mutter nicht gesagt, dass wir uns treffen, ich bin also eine Art Osterei. Und sitze im Café und überlege, ob ich nervös bin. Ja. Der Raum von Zeit zwischen damals und jetzt hat etwas mit uns angestellt. Sichtbar und auch sonst. Ostern, Zeit der Auferstehung.

Und als ich am Abend zu Bett gehe und an eine bestimmte leibliche Verwandte denke, fällt mir der Satz „Blut ist dicker als Wasser ein“. Und dass gegen Wasser rein gar nichts einzuwenden ist.