So gegen 18 Uhr etwa ist die Sonne schon weit über den See gewandert und nähert sich den Baumwipfeln am Westufer. Das Licht fällt schräg ein und wird von der Wasseroberfläche gebrochen, so dass eine äußerst schmeichelhafte Beleuchtung entsteht und einem der Atem stockt, wenn diese Pärchen in ihren Mietboten vorbeirudern, die eigentlich schon ohne Beleuchtung sehr sexy und charmant gewirkt hatten. Denen kann man ruhig mal zurufen „Ihr seht super aus, das Licht macht Euch golden.“ Die freuen sich dann und haben etwas, worüber sie beim Abendessen kichern können. Man hat ihrem Glück einen Anstrich verpasst. Perfektion existiert in Momenten. Zu zweit oder dritt kann man es hinbekommen, diesen Moment wachsen und andauern zu lassen. Darum geht´s nämlich.
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WHEN WILL THEY EVER LEARN…
Marilyn. Es heißt Marilyn. Nicht Marylin. Erst das „i“, dann das „y“. Und es heißt Norma Jeane. Nicht Norma Jean. Der Nachname war auch nicht Baker. Der Nachname war Mortenson. Norma Jeane Mortenson. Ist doch nicht zu schwer zu merken, oder?
Hömma!
Autan wirkt. Krieg ich jetzt Geld von irgendwo??
SUNDAY ON THE ROOF WITH DICK
Wer bis jetzt noch nicht wach war ist es jetzt. Durch den Hof heulbojen die Mamas und die Papas mit „California Dreaming“. Mir persönlich kann´s egal sein, die Hitze hat mich aus dem Bett getrieben. Die Mücke, die sich die Nacht über schadlos an mir gehalten hat, ist vermutlich satt den Hitzetod gestorben, als Denkmal laufe ich mit diversen Beulen durch den Tag. Oh wow – Dionne Warwick: „What the world needs now is love, sweet love“. No not just for some, but for everyone.
Gestern den ersten Sonnenbrand des Jahre zugezogen. Festgestellt, dass der Schlachtensee kalte Platte ist. Während der Regenzeit hat er sich um diverse Grade abgekühlt, so ist er erfrischend und äußerst empfehlenswert, insbesondere im mittleren Bereich. Algenbildung zunächst nur im ersten Knick festgestellt.
Den Abend mit einer Fremden und Weißwein auf der Terrasse verbracht. Die schönste Medizinstudentin, die ich je gesehen habe. Straight out of „Grey´s Anatomy“. Sie hat sich in einer der kühleren Wohnungen eingemietet und ich habe ihr die Nachbarschaft erklärt. Mal wieder festgestellt, was für eine jute Nachbarschaft das ist. Dass sie die nächsten Wochen in der Chirurgie assistieren wird ist eine Schande – an ihrem Anblick dürften viele Menschen genesen, aber in Vollnarkose sieht man sie ja nicht.
Und heute geht´s natürlich auch wieder raus auf´s Wasser – diesmal mit verstärktem Lichtschutzfaktor.
Irgendjemand muss sich über die Musik im Hof beschwert haben, denn just ist es wieder richtig sonntagsstill geworden. Gute Nacht Mamas und Papas, mach das Licht aus Dionne.
Ahoi Sonntagsblogger – macht was Schönes! Partez vite!
(Kaolin, „Partons vite“)
I´M SORRY FOR LOVING YOU 2 oder THE EYEPOPPING GURAMI
„And after you kissed me, I always used to wipe my mouth. Wipe. My. M O U T H.“
Bette Davis + Leslie Howard in „Of Human Bondage“, 1934 (!)
HIS NAME WAS… DICKKK… oder GLAM IS HAVING ANOTHER ONE OF THESE BROOOOAAAADWAY MOMENTZZZ
I´M SORRY FOR LOVING YOU oder LEBENDFUTTER

Ganz schön bizarres Völkchen, diese Aquarianer…. (Sorry Timon, aber is doch wahr. 😉
MISS CHIEVOUS
Dies ist wirklich der allerletzte Regentag, den ich auszuhalten bereit bin, danach muss es einen Ruck geben. Und ich will auch wieder nach oben, ans Licht, auf die Terrasse. So schön es ist, sich auf´s Sofa zu legen und Schwarzweiß-Filme zu sehen – hello! es ist Juli. Letztes Jahr um die Zeit waren die Seen schon veralgt, dass einem das Schwimmen eklig wurde. Dieses Jahr hat sich die Kanalisation reingespült. Und ich sag immer allen Leuten „Sommer in Berlin ist toll. Strandurlaub muss man in den Wintermonaten machen.“
So kurz vor einer Depression. So kurz.

Von diesem Fisch bekam ich einen Albtraum. Wenn beispielsweise Knut oder Bambi mein Haustier wäre – keine Albträume. Garantiert. Oh, the spookyness of it all.
DID YOU FORGET TO TAKE YOUR MEDS?
Wenn ich überlege, wie ich manchmal in der Mansion fahnde – nach einer Schachtel Ibuprofen, die sich praktisch überall verstecken könnte. Da wo die Haargummis, Einzelsocken und Kugelschreiber feiern. Und hier, bei der amerikanischen Nachbarin: alles an seinem Platz! Geschirr im Geschirrschrank, Kleider im Kleiderschrank und Medizin im Medizinschränkchen. Tiptop und doch nicht zwanghaft. Und wenn Sie genau hinschauen: Alles noch im Mindesthaltbarkeitsbereich!
(Ich habe kürzlich in meinem Badezimmerschränkchen Nikotinpflaster entdeckt, die 2001 abgelaufen sind. Aber Julia Roberts hat ihren Erin-Brockovich-Oscar auch in einer Vintage-Valentino-Robe entgegen genommen.)
Ich habe dann wegen eines Dauerregenbedingten Kopfschmerzes eine der Pillen, die ich noch nicht kannte, mit einem Glas südafrikanischen Merlot genommen und bin während „The Women“ eingeschlafen. Prompt fantastisch geträumt. Knut ist nämlich ausgebrochen, im Harz, aber bis ich meine Mobiltelefonkamera startklar hatte, da war er bereits bei den Teichen und ich noch an der Post.
Ich mache mir Gedanken über Fische. Folgendes macht mir Angst. Schlafende Fische sehen genau so aus wie wache Fische. Nur dass das Licht aus ist. Vielleicht habe ich deshalb ein Problem mit ihnen. Mit Aquarien ist es für mich wie mit Kiffen. Es bringt mir irgendwie nichts. Schnorcheln wäre quasi wie Heroin. Es bringt nichts und man muss viel kotzen. Ich finde ja – mit Haustieren sollte man kuscheln können. Oder sie müssten einen Wert haben, spätestes, wenn sie tot sind. Und trotzdem habe ich keinen Chinchilla-Mantel. Und daran wird sich auch nichts ändern.
ABER BITTE MIT GLAMOUR
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