Archiv des Autors: glamourdick

BYE BYE BOMEC

Du bist kein Berliner. Du bist ein Marilyn. Und fehlst mir jetzt schon. But what can we do? Old Berlin is over. So we have to…

…RELEASE THE STARS

Why do you keep all your stars in from your studio on Melrose Avenue?
You have locked all your assets up in lifelong contracts to you
Didn’t you know that old Hollywood is over?

Oh, can’t you see all the good that celebrity can do for those in the dark?
Yes of course, I am speaking in metaphors for something more in your heart
Didn’t you know that old Hollywood is over?

So why not just release the gates and let them all come out?
Remember that without them there would be no Paramount
No Paramount need to hold on to what isn’t yours
Release the stars

The more that you fight, then the more they will scrutinize and realize just your size
And believe me, you are no match for a public that has seen the whites of your eyes
Didn’t you know that old Hollywood is over?
Old Hollywood is over

So why not just release the gates and let them all come out?
Remember that without them there would be no Paramount
No Paramount need to hold on to what isn’t yours
Release the stars

Release the stars, release your love, release the stars
Release your love, ‚cause Hollywood is over
Why do you keep all your stars in from your studio on Melrose Avenue?

(Rufus, of course)

VON MEINEN LIEDERN RINNT SCHWARZE TUSCHE oder WEISSER PUDEL BEDECK DEIN GESICHT

„I wrestle with an outlook on life
that shifts between darkness and shadowy light…“
(Davild Sylvian)

I left the party early. Me. Leave party. Early. Das Skailight ist grad jetzt erst nach Hause gekommen. Aber im Alter dauert ein Schönheitsschlaf einfach länger und heute abend bin ich ja an der Reihe mit Gastgeben. Hab alle Listen gemacht, die Haare gekurt. Nachher noch eine coole Science Fiction Maske von Kanebo. Man zieht sie sich nach 30 Minuten vom Gesicht, wie eine Schlange, die sich häutet, sehr Horrorfilm-mäßig, aber danach hat das Gesicht Hollywood-Qualität. Ein Tag für das Blanc de Chanel. Schwarzer Lancome-Lidschatten, vielleicht ein Experiment mit Gloss. Shiny smoky eyes.

Das Lied geht mir heute nicht aus dem Kopf.

„WRITE YOUR HEART OUT.“

So Joyce Carol Oates Anweisung in ihrem Essay „To a young writer“. Dabei hätte sie es schon belassen können, doch natürlich sprüht das gesamte Essay vor Genialität. Was soll sie tun, sie kann nicht anders, diese wunderbare menschliche Schreibmaschine.
Sie schreibt viel und manche ihrer Bücher linteressieren mich überhaupt nicht, aber dann wieder kommen Werke wie „Bellefleur“, „Mysteries of Winterthur“, „Blonde“ oder „The Falls“ und „Middle Age“ und ich bekomme Schreibneid wie sonst nur beim Lesen von Coupland und – ja, ich stelle ihn in diese Liga, Bomec. Anders als Bomec schreibt und veröffentlicht Joyce Carol Oates sehr sehr viel. Und Bomec hat sich noch nicht an der Romanform versucht – soweit ich weiß. Sie ist aber auch mindestens doppelt so alt wie er, kann ja alles noch. Alle meine Lieblingsblogger sind meine Lieblingsblogger, weil sie unter der titelegebenden Prämisse schreiben. Allen anderen kann ich, wie JCO, noch einen abschließenden Rat geben: „And one final time: Write your heart out.“

A LA RECHERCHE

Heute auf einem meiner Lieblingsblogs einen meiner liebsten Blogtexte gesucht:

„Die Suche nach »liebe« hat 411 Resultate geliefert.“

Und ich muss es mir abgewöhnen, Liebe immer aus Versehen klein zu schreiben, wie es mir sonst nur mit gott passiert.

BLAME IT ON TAMA or HARPER PERENNIAL

Mein liebstes Lieblingsbuch der vergangenen 10 Jahre als Geburtstagsgeschenk bestellt. So one-click-mäßig. Tags darauf in der Post. Mit dem vielleicht scheußlichsten Cover aller Zeiten. Das ist mir das letzte Mal passiert mit Tama Janowitz´“Male cross dresser support group“. Damals hatte ich ein Foto von Lassie zur Hand, mit dem ich das verunstaltete Cover gestalten konnte. Jetzt verhält es sich mit Lassie-Fotos so: wenn man sie braucht hat man sie meistens schon verklebt.
„What if God exists but he doesn´t really like people very much?“ wird in dem Buch schlau gefragt. Und auch das Credo, das diese Seite rechts oben schmückt, stammt aus den wundersamen Seiten. So Bomec, jetzt ist´s keine Überraschung mehr.

Auch heute wieder pünktlich aufgestanden: der Kopfschmerz des Jahrzehnts. Seit drei Tagen ein verlässlicher Begleiter. Meist verlässt er mich an dem Tag, an dem ich beschließe, mein Hirn auf irgendwelche Gerinsel überprüfen zu lassen. Vielleicht mach ich einen Arzttermin.

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glamourbunny

pres-taft

this chapter says:
put it out of your mind
the pain will go
just give it time
this chapter says
i´ve tried

(…)

if i could sing like a blackbird
just like my heart was filled with summer…

(kate b.)

FÜSSE SCHON WIEDER

Knutschen wollte er nicht. Aber irgendwann lag sein nackter Fuß in meinem Schoß. So verdorben schon mit 21. Ich hatte damals schon recht. Und ich kam mir ein bisschen vor, als würde ich Harry Potter schänden. Aber es hatte was. Heten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Und das ist auch gut so.