Ohmygod, I´m cummming, shooting diamond dust! Joanie rules! But we´ve known that since:
Gefunden bei Dlisted.
Ohmygod, I´m cummming, shooting diamond dust! Joanie rules! But we´ve known that since:
Gefunden bei Dlisted.
Happy birthday, guys and Dolly!
Klitzekleine Geschenke wird es doch geben, denn anders als Marlene hab ich das Geld nicht für ne blöde Frisur ausgegeben.
Sich selbst verlinken ist ja bisschen wie wichsen, spricht also gar nichts dagegen.
Lauf ich die Lausitzer entlang, hupt ein japanischer Kleinwagen neben mir. Sitzt ne alte Frau drin und winkt mir zu.
„Komma, junger Mann, komma her!“
Geh ich hin, bin ja hilfreich.
„Hier bitteschön – Geh mit Gott!“
Strahlt und drückt mir zwei Pamphlete in die Hand – Das Evangelium nach Johannes und Echtes Gold – Worte aus der Heiligen Schrift.
Muss ich lachen, die Alte strahlt, fährt weiter, hupt den nächsten Passanten an, der eilt auch ganz supportive zur Bibel-Oma.
Mit dem Wachturm an der Ecke stehen war gestern.
About Montgomery Clift:
And yet, damn if he doesn’t untie those Mustangs for Monroe. I think because it’s Clift who performs this noble gesture, that the moment becomes so overwhelmingly moving, so eloquent. Yes, it’s a movie, but I will eternally love Monty for saying fuck the money, honoring Marilyn’s humanity, and letting those Mustangs free. It’s one of his most touching acts on film.“
Nach stundenlangem Teekannen im Internet vergleichen, habe ich die Wahl getroffen. Eine Teekanne ist ja nicht irgendwas. Sie ist das erste Schöne, was man am morgen erlebt, bestenfalls über Jahre hinweg. Da kann man sich nicht son hässliches Glasdings oder was drachenförmiges auf den Teetisch stellen. Höchstens noch etwas, das nach einer Disney-Gestalt geformt ist, Alice oder Tinker Bell schweben mir vor, aber ich hab was viel Besseres entdeckt – eine Teekanne, wie sie in Entenhausen vorkommen könnte, im Taj Mahal oder auf einem Fliegenden Teppich. Die so aussieht, als müsse man an ihr reiben und ein Dschinn, der aussieht wie Jake Gyllenhall, kommt einen besuchen. Und hier ist die edle Feine, heiter Stimmende, die Waechtersbacher Teekanne in Gold/weiß, mit 1, 2 Liter Fassungsvermögen.

Isn´t she just adorable?! Ich hab die freundlichen Keramik-Spezialisten schon kontaktiert und sie flitzen gerade für mich durchs Lager und schauen, ob sie noch eine für mich übrig haben. Daumendrücken!
(Ist bestellt! Lieferzeit 8-10 Wochen. Der Mercedes unter den Teekannen…)
Ab 1.11.09: Georgette Dee & Band, „Live im Schauspielhaus Leipzig“.
www.georgettedee.de
So Läden, wo man sich immer fragt – wie halten die sich? Wer kauft diesen kranken, aromatisierten, pestisch duftenden Tee und diese Tee-Services? Um dann, vor mehr als zehn Jahren das traumhafteste aller Tee-Services geschenkt zu bekommen. Das mit dem Efeu. Und die Rosen-Teekanne, die wegen häufigen Gebrauchs schnell zu Bruch ging und ersetzt wurde von der zum genau gleichen Geburtstag geschenkt bekommenen Tee-Service-Teekanne in schlicht meets eckig, die ich eigentlich nicht mochte, die mich aber gut zehn Jahre morgens begeitet hat und mir ans Herz gewachsen und heute morgen zu Bruch gegangen ist. Ohne Vorwarnung. Ein Riss ging plötzlich durch sie hindurch. Vielleicht hat sie den Eifel-Vulkan gesehen, ich nicht, ich hatte Essensgäste, einen menschlichen und einen hündischen, beide equally bezaubernd. Ich mag den Anblick von Hundenapf auf dem Flur. Zurück jedoch zum Tee – weiß jemand, ob es noch diesen Teeservice-Laden gibt, unter der Galerie Lafayette? So what, ich muss eh nach Mitte und eine DVD exklusiv offerieren. Persönlich ist persönlicher als am Telefon. Teelefon.
Dass ick mal nen Scorsese verlinke, hätt ick och nich jedacht. Aber dit Buch is schon mal jeordert.
Am Anfang waren, wie so oft in meinem Leben, die Vampire. Und Anke. Die Vampire: David Bowie und Catherine Deneuve. Der Film „The Hunger“. Und in der ersten Sequenz, wenn Catherine und David sich in einem stylishen New Wave Club ihre sexy Opfer suchen, da war diese Band. Dieser Mann hinter Gittern. Diese messerscharfe Stimme, die kalt spielte und in der doch alles in Flammen stand. Eine Explosion versprechend, ein Feuerwerk. Mein Teenagerherz barst in tausend kleine kristallene spitze Stücke. Peter Murphy. Die Band Bauhaus, deren Frontmann er war, gab es nicht mehr lange, aber was scherte mich Bauhaus, wenn Murphy allein weiter machte und während der ersten Jahre seiner Solokarriere immer besser wurde, und immer schöner. Das war mein persönlicher Thin White Duke, mein Vampir Lestat, Louis; wenn Sie glauben, meine Faszination mit Rufus Wainwright wäre hardcore gewesen, dann hätten Sie mich mit 16, 17, 18 erleben sollen – Murphy war mein Seelenfängerseelensänger, und das vielleicht auch, weil seine Lieder so verschlüsselte Mysterien waren – ich glaubte in jedem etwas zu entdecken, was nur direkt mich ansprechen konnte. Musik, die von außen in mich reinfuhr und dort auf etwas traf, das sie kannte. (Teenager halt, Sie waren auch mal einer.)

Erst Jahre nach dem ersten Hören von „Bela Lugosi´s dead“ erlebte ich ihn live. Ihm und Marilyn zu Ehren frisch erblondet, nach Jahren des Grufti-Schwarz, stand ich so dritte Reihe, Anke rechts neben mir, trug mein Kapuzenshirt aus Silberlamé und erlebte das zu diesem Zeitpunkt meines Lebens genialste Konzert ever. Ich fraß dem Mann aus der Hand und dann kam der Moment in „Marlene Dietrich´s favourite Poem“ (übrigens auch meins, der olle Freiligrath), wo er den Blick durchs Publikum schickte, seine hypnotische Stimme waberte durch mich hindurch, und dann blieb sein Blick hängen. In meinen Augen. Das ganze Lied lang schaute er mir in die Augen. Für einen 22jährigen der spektakulärste Emo-Orgasmus vorstellbar. Ich war in einer Art innerejakulativen Hyperkatatonie gefangen, immerhin schaffte ich es, das Konzert auf beiden Beinen zu verlassen, irgendwie muss ich auch heil nach Hause gekommen sein, sonst säße ich ja jetzt, paar Jahre später, nicht hier, nur leicht lädiert vom Leben in der Zwischenzeit.
Heute stand Anke links von mir als er „Marlene Dietrich´s favourite Poem“ sang. Und ich war einen kurzen Augenblick nicht mehr im Huxley´s, sondern im Metropol am Nollendorfplatz. Unsere Blicke trafen sich nicht. Ich hatte solche Angst gehabt, dass mein Murphy vielleicht dick geworden sein könnte, und keine Haare mehr hat, und so war es auch, aber es war nicht doof. Diese Stimme ist noch so messerscharf wie immer, was scheren mich die Lovehandles? Haare? Gibt doch Mützen. Als er loslegte und mit seiner kleinen Plautze über die Bühne stolzierte und sie und uns im Sturm nahm raunte mir Elvira Westwärts, die es wissen muss, zu „Besser als jede Tunte!“. Und traf es. Murphy hat eine Glam-Grandezza, die so gar nicht Gothic oder Grufti ist, der Mann ist Glamrock meets Kunstlied. Seine Bühnenpräsenz hat nie allein auf Schönheit beruht (und Gott, war dieser Mann damals schön in meinen Augen), seine Präsenz hat er schon immer durch Charisma erzeugt. Und die Verbindlichkeit seines Vortrags. Wer außer Bowie selbst dürfte „Space Oddity“ singen und Du befindest Dich mit ihm in der Kapsel? Peter.
Videoleinwände? Tänzer? Kostümwechsel? Alles ganz nett, wenn man von sich selbst ablenken muss. Peter Murphy hat das nicht nötig. Er ist keine Schönheit mehr. Er ist durch und durch schön.
Taking a deep bow.
Love,
Glammy

The Secret Cover Tour goes on:
18/10/09 Hannover, Capitol
19/10/09 Aschaffenburg, Coloss Saal
20/10/09 München, Back Stage
22/10/09 Köln, Kantine