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SWICKY´S LAMENT

Neulich bei Amazon.co.uk:

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Too much dross in here……….., 17 Aug 2009 By Swicky (Cononley, North Yorkshire, England) – See all my reviews

I bought this on the strength of the one or two great Tintin tracks I already knew – Kiss Me and Icing on the Cake – expecting at least a few more of that quality. Sadly, there’s little or nothing up there with those 2 tracks. Avoid.

Und deshalb liebe ich Zwillinge, und ihn sowieso und jetzt erst recht, fast 30 Jahre später (scroll up!). Wir lernen: Zwillinge haben immer das letzte Wort. Und besser formuliert noch dazu!

Ich hoffe doch sehr, den Film bald zu sehen zu bekommen.

REVOLUTIONARY ROAD

What a tedious superfluous slow-moving little bit of shit was that? Can I get my money back? Das wäre ja bei der ARD nicht mal durchgegangen, wenn´s diese betrügerische Tatort-Muschi eingereicht hätte. Argh. Go to Denmark, Sam Mendes. Learn.

WOULD YOU DANCE WITH A STRANGER?

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Berlin-Besucher, für die ich gerade keine Zeit aufbringen kann, schicke ich zwecks Kulturstudien gern in meine Lieblingsbar, das R. Ich gebe ihnen mit auf den Weg „Sag, Glam schickt Dich“ und dann bekommen Sie Getränke frei Haus. Desweiteren sage ich „Wenn Dich nach einer halben Stunde keiner oder keine angesprochen hat, dann mach Du´s. Das geht da.“ Und nach zwei Vodka Cranberry fällt es ihnen dann leicht. Noch nie ist einer meiner Gäste ohne eine Liste von wahnwitzigen Geschichten aus dem R. zurück gekommen.

Weil ich nun selbst nur noch sehr selten im R. aufschlage – meist schlafe ich schon, wenn es dort anfängt, interessant zu werden und außerdem muss man in manchen Lebensphasen die Zufuhr von wahnwitzigen Geschichten etwas bremsen, hatte ich am Neujahrsmorgen schon etwas Sorge, dass man mich dort überhaupt noch erkennen würde. Und sah dann, dass keine meiner LieblingsbarkeeperInnen arbeitete. Aber als mich nach wenigen Minuten im komplett übervölkerten Plüsch ein bärtiger Ire ansprach, mein Becks Gold auf´s Haus ging, ich einer Touristin den Ellbogen in die Seite gerammt und so meine Stellung behauptet hatte und mir ein Englisch sprechender Türke eine Zigarette anbot, da war klar, dass meine Privilegien noch intakt sind. Und das war der denkbar beste Anfang, mit dem so ein Jahr sich vorstellen kann.

2010 – HOW LUCKY WE ARE

Fing jut an. Kann so weitergehn. Die perfekte Mischung aus Rückzug und Offensive. Polarfuchs und Max Factor. What a Glam night*‘!

* Ein willkommener Reminder an all das, was ich an Berliner Nächten immer geliebt habe. Zusammen- und kurzfassend: das Vertraute in Verbindung mit den Überraschungen. And it feels like — home.

TRAILERSCHLAMPE

Macht Ihr nur alle Eure Jahresrückblicke, ich find´s ja albern, denn son Block is doch nüscht anderet als dit. Meine Lieblingsfilme dies Jahr kannste hier alle nachlesen. Dito für Konzerte (Devendra und Michi toppten dann doch Peter Murphy). Kurz hatte ich erwogen die Bücher aufzulisten, die ich dieses Jahr NICHT zu Ende glesen habe – so als Service am Schätzing-Googler und für alle, die sich vorher vergewissern wollen, wie lahmarschig Dan Simmons´“Drood“ ist. Aber why waste time on the mistakes of the past, wenn ein Ausblick auf ZwanzigZehn doch viel mehr Sinn macht. Hier also ein paar Appetizer für´s nächste Jahr. Enjoy.

CONTINUITY

Am zweiten Tag raus kam der erste kreative Gedanke seit Monaten. Viele Notizen gemacht. Den Wald vor Bäumen, denk ich – ich bin ja Teil eines Spielfilms, den ich nur aufschreiben müsste, etwas veredeln, das könnte ein Feelgood-Film werden, wie ihn sonst nur die Dänen machen. Jetzt muss ich nur die Schablone der Erzählung über die Wahrheit legen, einen Anfang finden, der die Story anhebelt. Würde mich am Liebsten sofort in einen Flieger setzen und mit den nötigen Interviews beginnen.

Am zweiten Weihnachtstag, nach einer Stunde Arbeit zurück im Job, schiebt sich der Riegel vor die Tür zum Springbrunnen der Ideen. Die Erholung der vergangenen Tage ist hinfällig, als habe das harmonische Fest nicht stattgefunden. Auch der gestrige Sonntag endet mit kompletter Erschöpfung und einem tiefen Gefühl von Menschenhass. Die Woche muss noch irgenwie überwältigt werden, ich baue auf die drei Tage von Neujahr an. In den Nächten wache ich auf, starre in die Dunkelheit, die es einem auch nicht leichter machte den Sinn zu finden. Stresse mich – immernoch keinen roten Faden gefunden (aber wann denn auch?), schlafe wieder ein, wache am Morgen auf, koche Tee, verlässlich eine Stunde nach dem Aufwachen beginnt der Körper mit seiner Produktion von Stress-Symptomen. Immerhin darauf ist Verlass.