Und ihre Attitude ist gewöhnungsbedürftig, vielleicht gewöhnt man sich auch nicht. Aber dann das:
Plus: Sie ist 18 und hat kein Buch am Start!!!
Und ihre Attitude ist gewöhnungsbedürftig, vielleicht gewöhnt man sich auch nicht. Aber dann das:
Plus: Sie ist 18 und hat kein Buch am Start!!!
Kennen Sie den urbanen Mythos von dem angeblichen A-Blogger, der unter einem Pseudonym so in etwa wie „die rassige Ramona“ einen XXX-Blog ins Netz gestellt hat, auf dem er als die „rassige Ramona“, „schwarze Gabi“ oder meinetwegen „lüsterne Lisa“ aus seinem ihrem Leben als rassige, lüsterne, meinetwegen auch schwarze Lolita berichtet? Feuchter Traum einer teils selbst bloggenden Leserschar, die die Finger kaum noch auf die Tastatur bekommt, so scharf ist sie auf die Schilderungen des rassigen Luders, so sehr nimmt sie Anteil an diesem schwülen Netztagebuch, aus dem es nur so tropft.
Wieso, oh, wieso nur muss ich in den vergangenen Wochen immer wieder an diesen Mann denken, der ein virtuelles Zweitleben als williges Bückstück führt? Gibt´s dafür eigentlich schon einen psychopathologischen Begriff?
„Das Weinen ist nicht an eine bestimmte Emotion gebunden, kommt aber beispielsweise häufig bei Angst, Melancholie und Aggressionen vor (hierzu many thanks an „Wikipedia“).“
Mag sein – mir liefen die Tränen jedoch vor Lachen:
Gestern Kommunikation mit jemandem aus dem Lager Hegemann. Festgestellt, dass sie nicht selbst Schuld hat an ihren fettigen Haaren. Da haben so viele die Hände drauf, es ist nicht nur ein bisschen eklig.
Jetzt sind sie soweit, den Text schlecht zu reden, der erst im Kontext des Roadkills Kunst sei. Twisted twisted twisted. Und überhaupt – wie kann man es wagen, zu veröffentlichen, wenn man nicht mindestens dritte Generation Volksbühne ist?
Viel charmanter die Unterhaltung mit dem kleinen Kommunisten und seine Begeisterung darüber, dass ich ihm die Schernikau-Biographie leihe. Wieviele Anfang-Zwanziger gibt es schon, die die „Kleinstadtnovelle“ gelesen haben?

„Ungewöhnliche Winter erfordern ungewöhnliche Maßnahmen, Herr Dick. Ich traue mich gar nicht zu fragen, aber würde es Ihnen etwas ausmachen, das Eis auf Ihrer Terrasse über die Badewanne zu entsorgen?“

Helene Hegemann, ab heute voll krass volljährig voll deliktsfähig. (Aber keine Angst, ich werde nicht zur Schlampensause gehen.)
Dass in der vergangenen Woche häufig obiger Status annonciert war, wenn man versuchte, „Strobo“ bei Amazon zu bestellen, hat einerseits den erfreulichen Hintergrund einer gesteigerten Nachfrage, zeigt aber andererseits auch, dass manche Verlage den Begriff des „Verlegens“ als die Handlung begreifen, bei der man etwas an einen Ort tut, wo man es später nicht findet.
„Mit dieser Sache erreichen Sie wieder reichlich Stimmung mit Schlampen.“ Endlich! (Es kommt nicht drauf an, wie lange man schaukelt, sondern mit wem man schaukelt. Wusste schon Sugar.)
2 Stunden später: „Servus, mit unserem Produkt erhalten Sie abermals sehr viel Spass mit Schlampen. Heutig bezwecken wir Sie manches ganz besonderes hinzustrecken.“
Her mit das Produkt – Glam im Glück.
„Shutter Island“ ist so fantastisch wie seine literarische Vorlage und hält alles ein, was sein Trailer viel verspricht. Je weniger man über die Handlung weiß, desto besser ist man vorbereitet für einen schaurig schönen Film, der zeigt, was wirklich „gothic“ ist. Zieht Euch warm an, Vampire und Werwölfe, Scorsese bringt gothic zurück, wo es hingehört – in den Kopf, weshalb die Geschichte auch in einer sehr sehr düster gemalten Irrenanstalt auf einer abgelegenen Insel spielt. Ein Sturm macht die Rückkehr von der Insel unmöglich, ein Verschwinden, Schocks, Terror, Fluchten, Friedhofskapellen – der Film hat alles, was Glams Schauerherz begehrt.
Ich war nie ein Fan von Scorseses Filmen – klasssisches Männerkino, vielleicht ist mir daher einiges entgangen, ich werde es nachholen. Denn in „Shutter Island“ ist Scorsese ein Meister, der jede Seite des Buches abbildet, ausmalt, auferstehen lässt, in Bildern, die man nicht vergisst. Einiges erinnert an Hitchcock, die Zitate reichen aber noch weiter zurück bis ins Hollywood der 30er. „The most dangerous Game“, „The Old Dark House“, „The Uninvited“. Tod Browning 2010. Ein moderner Film in der Tradition Edgar Allan Poes, mit Farbfilmbildern von finsterster Schönheit, die komponiert sind mit einer Sorgfalt, wie es sie nur sehr selten gibt. Ein Film, der nachklingt und einen zwingt, ihn sich mindestens noch ein zweites Mal anzuschauen.