Für jemanden, der selbstbestimmt lebt, sich ungern reinreden lässt und viele Sachen lieber selber und alleine macht, weil er anderen die Kompetenz abspricht, bin ich sehr – ahem – neugierig auf das heutige Therapiespräch. Ich möchte nicht selbst entscheiden, ob ich ab Montag arbeitsfähig sein werde. Die Kompetenz über diese Entscheidung gebe ich lieber ab. (Natürlich wird dann alles doch wieder ganz anders laufen und ich werde mir die Frage sebst beantworten können. Therapie halt.)
(Und als mir vorhin einfiel, dass ich heute einen Termin habe wurde mir auf einmal ganz stressig, was einerseits zeigt, dass ich noch nicht ausreichend entspannt bin, andererseits aber auch bedeuten könnte, dass ich mich in meiner Abkapselung phobisch selbst bestätige – sekundärer Krankheitsgewinn nennt man das.)
(Und liest Kim Morgan hier mit? Sie hat auf Facebook ein reizendes Bild von Ramon Novarro gepostet.)
Eine Woche ohne Arbeit. Ein Buchcover gebastelt. Der Dichterbrief. Und Fragmentarische Themen fliegen mir zu. Novarro in Berlin. Wordsworth in Goslar. Weiß nicht, wo das hinführen wird, oder soll, aber ich kann mir für jetzt gerade nichts Besseres vorstellen, als weiterlesen und zwischendurch immer mal wieder an den Mac für einen Faktencheck, oder um ein Gesicht zu einer Person zu bekommen, über die ich gerade lese. Noch drei Tage. (Sonntag ist Steuer.) Und heute ist endlich das Januar-Vanity Fair in der Post.
„Oh – that´s you. With dark hair.“ (Nein, nicht Justin Bieber. Johnny Depp.)
Einer der erfolgreichsten Schauspieler seiner Zeit, wäre Ramon Novarro ebenso dem verbreiteten Vergessen anheim gefallen wie seine Zeitgenossen Francis X. Bushman, Rod LaRocque und John Gilbert – wäre da nicht sein schrecklicher Tod Ende der 60er Jahre gewesen. Der ehemalige Stummfilmstar mit mexikanischen Wurzeln wurde von zwei Strichern ausgeraubt und ermordet, was ihm nicht nur einen Platz in den wichtigsten Croniques Scanadaleuses, sondern auch in (mindestens) einem Roman und einer bewegenden Ballade, vorgetragen von Peggy Lee, gesichert hat.
André Soars´ „Beyond Paradise: The Life of Roman Novarro“ scheint zu den am gründlichsten recherchierten Biographien zu zählen, die ich in meinem langen Leseleben in die Hände bekam. Umfangreich und detailliert beschreibt er den Lebens- und Karriereweg des schwulen Künstlers, der seine Homosexualität aus Karrieregründen geheim halten musste. Das Bild, das sich von ihm ergibt ist zwiespältig. Er erinnert mich an einen Freund früher Tage, der sein Schwulsein so deckelte, dass seine Missgunst ihm irgendwann ins Gesicht geschrieben stand. Nur muss man andere Wertmaßstäbe anlegen, wenn es sich um ein Leben im Amerika der 20er und 30er Jahre handelt. Wäre seine Neigung (dass ich das Wort auch einmal benutzen darf!) bekannt geworden, wäre es mit Novarros Karriere aus gewesen. Hätte er indes mit seiner Homosexualität offener umgehen können, was zu diesem Zeitpunkt praktisch unmöglich war, wäre er vielleicht nicht auf Strichersex angewesen gewiesen und hätte ein unspektakuläreres Ende gefunden.
Bei all der Ausführlichkeit des Buches wundert mich allerdings eines – die Abwesenheit zweier Namen im Index: Peggy Lee und Thomas Tryon (der wunderschöne Schauspieler/ Autor hat Novarros Tod in „Crowned Heads“ verarbeitet, einer Sammlung von Hollywood-Novellen, von denen eine, „Fedora“, von Billy Wilder verfilmt wurde.) Wenn eine Lebensgeschichte weitere Kulturprodukte inspiriert, dann ist das meiner Meinung nach ein entscheidender Punkt in einer Biographie. Insbesondere, wenn das Lied von einer solchen lyrischen Macht ist wie „Tango“ von Lieber und Stoller.
TANGO
(Composer: Mike Stoller / Lyricist: Jerry Leiber)
Oh the tango is done with a thin black moustache,
a wide scarlet sash, black boots and a whip
Or the tango is done with seafaring trash,
callous and brash, fresh off the ship
Or the tango is done as a dangerous dance,
a treacherous step and if one should trip
The frail body breaks with a snap and a twist,
And a gold watch slips onto a thick tattooed wrist
And a gray merchant ship turns black in the sun,
as it heaves to the East when the tango is done.
Butterflies mounted on fields of black velvet
Neatly arranged in gleaming glass trays
One-eyed Etruscans play follow-the-leader
Forever around the edge of the vase
The phonograph’s playing an old broken record
A tango and over and over it plays
Over it plays
Over it plays
A medieval tapestry hangs like a warning,
A needlepoint forest of dark green and brown.
The scene is the hunt, you will notice the hunter.
He takes careful aim as your eye travels down,
And finally rests upon the real victim,
Lying quite still in a silk dressing gown.
Lying quite still at the edge of the carpet.
One arm flung out for the peacocks to peck.
Blending in well with the blue and green background
Except for the bright scarlet sash round the neck
He was a collector of beautiful strangers
And life was a party right up to the end
The door always opened to love and loves dangers
Though dead, a lover, a stranger, a friend
Butterflies mounted on fields of black velvet
Neatly arranged in gleaming glass trays
One-eyed Etruscans play follow-the-leader
Forever around the edge of the vase
The phonograph’s playing an old broken record
A tango and over and over it plays
Over it plays (repeat and fade)
Elf Stunden Schlaf, angenehme Träume. Draußen eine Sonnenfinsternis, die man nicht sieht und beachtliche Stille. Die Ärztin befand mich für ruhebedürftig, diese Woche hat lediglich ein Grobziel: Entspannung. Und kaum bin ich mir dessen bewusst – kommt etwas, das in meinem Fall nie unter Druck kommt: eine Idee. Die Idee für Plan C., falls Plan B. scheitern sollte. Und so wird dieser Dienstag mit Ramon Novarros Biographie verbracht, zu der ich zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas schreiben werde, und mit dem Verfassen eines Dichterbriefes. Liebe Frau XY, Sie sind eine der maßgeblichen Musen für meinen Roman. Wollen wir nicht ein Foto machen? Und Frankie – Lust mit mir an einem Dummy-Cover zu basteln und gegebenenfalls einen Autor, ein Buch und eine Legende zu fotografieren?
Eigentlich hatte ich mir ja Filme ausleihen wollen, nicht kaufen, was mir nur zum Teil gelang. „Moon“ und diesen Killer-Film mit Ashton Kutcher brauchen Sie nicht schauen – die besten Szenen sind im Trailer, die restlichen 88 Minuten wirklich nur ermüdend, das einzig Schöne – Ashton Kutcher. „Moon“ kann ich wenig zu sagen, ich hab nach einer halben Stunde aufgegeben.
Aber dann hatten sie „While she was out“ für 3 Euro zu verkaufen, und das tat mir so Leid, da hab ich ihn befreit, zumal die Ausgabe über Special Features verfügt, anders als meine amerikanische Fassung. Die Nachbarin angerufen und dann den besten Weihnachtsfilm aller Zeiten gemeinsam angeschaut, und , wie immer – sehr geliebt. Das ist ja gewissermaßen ein Märchenfilm, erkannte die amerikanische Nachbarin völlig zutreffend. Wobei das rote Mützchen durch eine rote Werkzeugkiste ersetzt wird und der böse Wolf vier Kleinstadt-Jungs sind. Außerdem gibt es eine Referenz an Marilyns mörderische Großmutter Della Monroe. Und die genialste Symapthieführung ever – man bekommt selbst als Zuschauer ein bisschen Stockholm-Syndrom und Lukas Haas hat etwas, was Ashton Kutch abgeht. Edge und eine Prise Irrsinn, die man auch in den Behind-the-scenes-Interviews spürt. Eine Dosis Irrsinn ist auch Kim Basinger nicht fremd, und als Method-Actress zaubert sie ihn an die Oberfläche, wie es kaum eine andere Schauspielerin könnte. Selten sind in einer Filmfigur Verletzlichkeit und Härte so virtuos zusammenkomponiert worden. Eine Frau, die angesichts der Umstände wimmert und schluchzt, dass es einen nerven könnte, wäre das nicht so schrecklich realistisch inszeniert und gespielt. Jedes Augenzwinkern, jede Sorgenfalte, jedes Zittern der Mundwinkel ist von großer Wahrhaftigkeit. Es gibt nicht viele, die das können.
While I am still out: Die Frage, ob ich gerade arbeitsfähig bin, soll nachher meine Hausärztin beantworten, ich kann das nicht beurteilen. Ich vermute, um etwas Stabilität zurück zu bekommen, brauche ich zunächst Ruhe. Auch wenn es absurderweise schwer fällt, nicht arbeiten zu gehen. In den vergangenen Monaten waren es fast immer Mini-Auslöser, die mich over the edge schickten. Okay, manchmal waren meine Ausbrüche auch gerechtfertigt, aber allem zu Grunde liegt ein Burn-out, und auch, wenn es sich falsch anfühlt, nicht zu arbeiten, braucht mein Geist eine Verschnaufspause. Auf dass er mir wieder kompetent zur Verfügung stehe, some day, hopefully soon, und vielleicht sogar Raum entsteht für einen kreativen Gedanken oder zwei. But this is for the doctor to decide, meine Urteilsfähigkeit ist gerade etwas eingeschränkt. I am a bit out of it, but I´ll be back.
Bohrt noch ein paar Löcher in die Wände, hängt die alte Winona an die Wand (hätte damals nicht gedacht, dass das mal ne Vintage-90ies-Collage wird.) Darüber den Brad in Blond. Dann eine literarische Übung: Ein assoziatives Textfragment eingedeutschter Belinda Carlisle-Texte: Schätzlein, lass das Licht an für mich! Die Liebe ist ein großes, haariges (ja, ich weiß – hairy is not scary, aber lassen Sie mir doch bitte die künstlerische Freiheit) Tier. Lebe Dein Leben, sei frei (doch Du solltest bei MIR sein, Baby. Du solltest bei MIR sein.) Fluchtpferde. Kreise im Sand gehen rund und rund, ewige Liebe ist was ich fund. Mein Herz ist wahr. Du hast ein Leben zu leben, also warum tust Du es nicht?! Und hast Du Deine Gedanken befreit, ist die Vergangenheit Vergangenheit.* Engel an der Decke, mein Herz auf dem Fußboden. Ich schwöre – es dauert nicht mehr lang. Einfach stark sein! Warum bleibst Du nicht bis morgen, ich will nicht, dass Du gehst. Ich erinnere, ich war im Bräunungs-Salon als ich hörte River Phoenix was gone. (Das war echt ein lowpoint, findet Elke.) Aber manche Sachen sind unvermeidbar. Da, Mary Roos. sing mal ein Lied mit dem Wort „unvermeidbar“ drin. Siehste?!!
(Elke kriegt einen echten Kick vom Eindeutschen der Texte der von ihr so verehrten Belinda Carlisle, die in ihrer Autobiographie von einem Gespräch mit einem Baum berichtet, den sie auf Mushrooms umarmt hat. „I love you“, hat der Baum zu ihr gesagt. Daraufhin legte sie sich neben einen großen Pilz und berührte ihn mit der Hand. Darauf der Pilz: „Don´t touch me!!“ Sie verstehen, warum Elke Belinda Carlisle liebt, schließlich ist der Himmel letztendlich auch nur ein Ort auf der Erde. Keine 5 Seiten später führt sich Belinda, mangels einer Pfeife (und bei den Go-Gos hat sie eigentlich gelernt, aus ALLEM eine Pfeife zu bauen, aber es ist nicht einmal eine Banane im Hotelzimmer) also führt sie das Opium rektal ein, geht wie geschmiert. Wieder wenige Seiten später brennt ihr Londoner Apartment ab – nicht was Sie denken, sie war gar nicht zu Hause, und ihr Papagei kann von der Londoner Feuerwehr gerettet werden, weil er ihren Raucherhusten perfekt nachahmen kann:
Londoner Feuerwehrmann 1: „Sind wir hier nicht im Apartment derer Carlisles?“
Londoner Feuerwehrmann 2: „Da – ich glaub, ich hör sie husten!!“)
Das sind wirklich viele schöne Lieder in dem Buch, findet Elke, die Belinda nie gesungen hat. Schade. Aber kann ja noch. Sie ist ja jetzt auch clean und mit Buddha. Und hat einen schwulen Sohn. Es fällt Elke schwer das zu sagen und sie kuckt auch ein bisschen entschuldigend, aber „Diana – einpacken!“
Here we go
Some things are inevitable
Don´t you know?
It can be so beautiful
It´s too real
Situation flammable
(Ich paraphrasiere) Life is, life is, life is
A big scary animal.
2011, here we go now….
* Der ist auf Deutsch besser als im Original! („And if yo free your mind, you will leave your past behind.“)
Elke. Nein Edith. Nein. Edit. Also ein paar Stunden später. Den Jahreswechsel verbrachte ich schlafend. Kurz vorm Einschlafen eine SMS aus Sri Lanka vom „P.“, wo ich zunächst nicht wusste ob es sich um den P. handelte, von dem ich dachte, ist ja aber schon Jahre her. Er war´s. Es waren noch paar andere Text messages, aus Kairo, aus Kopenhagen, aus Berlin, aus dem Dreckskaff, wo ich herkomme, aber ich musste schlafen, nachdem ich Maximilian Schells „Marlene“ angeschaut hatte. Das war der perfekte Ausklang. Just a Gigolo. Life goes on without you. So 2010 went away and I slept soundly. Gegen 6 kam Roomie heim und wir tranken einen Schluck Sekt, ich stellte fest, dass mein Elke-Make-up immer noch taufrisch aussah und legte eine Felldecke über den Mitbewohner und wanderte auf klobigen Schuhen und in meiner 80er Lederjacke ins Roses. Trank ein paar Becks Gold, gesponsort vom Enkel meines Patenonkels, befand, dass die Klientel der von vorvorheriger Nacht stark ähnelte, nur anders dosiert – people, people who need people everywhere. Aber alles fein. Ein Spanier kam und knutschte mich und dann war es bald so, dass es gerade eben noch so im Dunkeln nach Hause geschafft werden könnte, und das ist was ich tat. Seul. In meiner Jackentasche ein blöder Nokia-Sound, noch eine SMS aus Sri Lanka. Der Vorsatz für 2011 neben Equilibrium: mehr aktiv ficken. Dass ich nicht früher drauf gekommen bin!
Gerade jetzt: Morgentee mit Belinda (auf dem Pod, keine Ahnung wo Belinda gerade in Wirklichkeit ist). Später bohre ich noch ein paar Löcher in die Wand, jetzt, wo ich ein Mann mit Akuschrauber bin, der – oh my, ich hab das auf Facebook verlinkt, aber schon gestern, liest also kein minderjähriger Verwandter mit, denk ich mal, also der demnächst den P., frisch aus Sri Lanka, so richtig lustvoll durchficken wird! Yum. Bonne année!
Nein, ich werde nicht dem Jahr die Schuld geben. Es hatte schließlich auch schöne Momente. Well, nicht „schließlich“ im Sinne von „in den das Jahr abschließenden“ Tagen. Die hatten es noch mal in sich, mehr Drama, als ein Mensch (und eine Familie, und ein Freundeskreis und eine Notaufnahme) eigentlich braucht. Aber, finden wir uns damit ab, keine Höhen ohne Tiefen. Dennoch werde ich mein Bestes tun, im nächsten Jahr, um eine bisschen mehr Equilibrium zu finden, auch auf die Gefahr hin, dass das für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dann langweilig wird. Und den Anfang mache ich, indem ich heute mit dem Arsch und dem Rest Mensch, der dranhängt, zu Hause bleibe. Meine verschnupfte Nase bleibt heute Einbahnstraße. Das Roses muss anderen Trinkern pinkfarbene Drinks spendieren. Die eisigen Bürgersteige müssen sich jemand anderen suchen, der auf ihnen rumglitscht und sich auf ihnen von Fremden mit bösen Absichten ansprechen lässt.
Tschüss, 10. Danke für vieles, fuck you für vorgestern. Unter anderem.
Und wieder war ich irrtümlich davon ausgegangen, so eine Art Neely O´Hara-treatment zu bekommen. Eine Spritze zum Nerven beruhigen und ein Einzelzimmer. Stattdessen wird mir erst mal Blut abgenommen, mein Alkoholpegel gecheckt, Blutdruck gemessen. Dann weist man mir einen Schlafplatz zu. In einem Doppelzimmer.
„Ähm, Entschuldigung, aber – das kann ich nicht, ich hab da diese Problem, die Phobie.“
„Wir können Ihr Bett auch gern da hinten auf den Gang stellen. Da ist es ruhig, nachts.“
„Vielleicht war es doch keine gute Idee -„
„Versuchen Sie erst mal zu schlafen.“
Ich versuche, aber es will mir nicht gelingen. Ich gehe eine rauchen. Die Abteilung ist die einzige, die noch ein Raucherzimmer hat. Jetzt wissen Sie, wo ich mich befinde.
„Herzlichen Glückwunsch, dass Du gekommen bist. Oh – Du rauchst Luckies, darf ich eine haben?“
Dann reden wir ein bisschen, so gut das geht. Dann ein weiterer Versuch, zur Ruhe zu kommen. Weiteres Scheitern.
„Wäre es möglich, noch einmal mit dem Arzt zu sprechen?“
„Wir können Sie nicht herauslassen heute nacht. Sie haben über zwei Promille.“
„Aber es wird alles noch viel schlimmer, wenn ich von so vielen Menschen umgeben bin.“
„Wie haben Sie sich das vorgestellt?“
„Gar nicht. Ich wusste nur nicht mehr wohin.“
Immer, wenn ich aufwache, ist es draußen noch dunkel. Es wird die längste Nacht meines Lebens. Und der längste Morgen. Der Zigarettenvorrat tendiert gen Ende. Ich kenne bereits vier Patienten namentlich, die, die Luckies rauchen, und habe das Gefühl, hier nicht hinzugehören. Aber vielleicht trennt mich und sie auch nur die Medikation.
Arztgespräch. Ich darf gehen. Herr Strike holt mich ab. Vorher, ich steh an einer Kreuzung, alles ist weiß und morgendlich, kommt eine Frau auf mich zu und fragt nach der Blücherstraße.
„Danke junger Mann. Und guten Rutsch!“ Den hatte ich. Gestern. Einmal über den Rand.
Und zurück.
„Das war jetzt der lowest point. Jetzt noch die Reue. Dann muss es besser werden. Ich weiß nur noch nicht wie.“