Archiv des Autors: glamourdick

GIFTED GLAM

Als ich die Hände vor den Mund presse und meine Augen sich auf Untertassengröße öffnen, wird die Lieblingskollegin aufmerksam.
„Was ist los, Glam?“
Mit zittrigem Finger zeige ich auf die Screen. „Ich hab den Raben gefunden. In Deutschland gibt´s den gar nicht mehr. Aber hier.“
Sie kommt herum und schaut.
„Den MUSST Du haben. Und bei dem Preis!“
„Der kostet eigentlich 300 Euro!“
„Bestell ihn.“
„Aber ich bin derjenige, der seine Vorsteuer gerade nur anteilig zahlen konnte!“
„Du hast doch bald Geburtstag, ich beteilige mich.“

Nich ohne Neid betrachte ich die Urlaubsbräune der anderen geschätzten Kollegin und vor allem auch das T-Shirt, das auf dieser Hautfarbe besonders gut zur Geltung kommt.
„Gefällt´s Dir?“
„Love it.“
„Dacht ich mir, deshalb hab ich Dir auch eins mitgebracht!“

„Und diese Ultraschallbürsten sind wirklich deutlich besser, Lucky?“
„Ich bring Dir morgen eine mit, die werden immer doppelt ausgeliefert.“

Während wir in der kleinen Schlange stehen und darauf warten, dass Herr Grant die Queen of Denmark Deluxe für Frau Frost signiert, kann ich meinen Blick nicht von dem exquisiten T-Shirt abwenden. 5 Euro in Cash fehlen mir jedoch zu meinem Glück.
„Das würde Dich schon sehr sehr, ich meine säääääähr säääähhhhrrrrr glücklich machen, dieses T-shirt zu besitzen, nicht wahr?“
„Ja, Frau Frost.“
„Dann soll es sein.“

Geschenke machen viel Spaß, vor allem im April!

NEUE WEGE

Ein bisschen viel Routine gerade, gewöhnlich hat das ja etwas Beruhigendes, es täuscht einem vor, dass nichts Schlimmes oder Schönes passieren kann, dabei gibt es durchaus Höhen- und Tiefpunkte, aber auch die irgendwie berechenbar. Freitag Nacht im R. beispielsweise. Der Ablauf dieser Nächte ist so klar, was variiert, ist die Besetzung, aber selbst die… Der P. mit dem Lippenherpes wieder, dasselbe Tresenpersonal, ein neuer Mann mit bezauberndem Lächeln, der nicht von meiner Seite weicht, aber sonst auch irgendwie keine Anstalten macht und sich alle Optionen offen hält. Es mag ja praktischer sein, jemandem im wahren Leben kennen zu lernen, in Fleisch und Blut und Geist, aber will man ausgerechnet jemandem näher kommen, der – zugegeben – wie man selbst auch – um 4.00 morgens im R. hängt? Vielleicht, um seinen uncharmanten Auftritt von vor ein paar Wochen wett zu machen, streicht mir der P. über die Wange, ich denke nur „Blödmann“. Und „der nächste Hamster stirbt bestimmt“. Die Nächte im R. über die Jahre: eine Serie von Abziehbildchen, die man auf eine innere Wand nebeneinander klebt, und auf jedem ist man zugedröhnt, zu stark geschminkt und auf jedem neueren etwas älter.

Es ist alles wie immer, nur etwas rougher. Der Balkon ist unbepflanzt, Grey Gardens indeed, die Wohnung müsste dringend mal gestrichen werden, aber Steuer und Miete gehen gerade vor. Ich bin von polnischen Zigaretten auf selbst drehen umgestiegen. Im Job ist zwar nicht Hochsaison, aber die Anzahl der Kollegen, die sich für freie Schichten eintragen, ist geringer. Ich versteh´s nicht. Früher brauchte man doch Geld? Die Atmosphäre ist geladen, wegen Krankfeierer, die dafür Sorgen, dass andere für 2 arbeiten müssen.

Die Arbeit am Buch, die jetzt Verwaltungsarbeit ist, ist das einzige, was diesem Warteschleifenjahr etwas Form verleiht. Something good is gonna happen.

Und die letzte Zeile aus einem Gedicht, das Georgette mir einnmal schrieb: „Auf alte Wege kannst Du nun nicht mehr zurück.“

VOM HORRIBLEN, TERRIBLEN UND SCHAUDERHAFTEN

Wenn ich mich mit jemandem über Horrorliteratur oder Filme unterhalte, höre ich häufig den Satz „Lese ich nicht. Schau ich mir nicht an. Ist mir zu brutal.“ Dann frag ich mich immer, wie es kommt, dass Stephen King Bestsellerautor ist, und ob ich vielleicht zu einer ganz besonders verrohten Spezies gehöre. Zu meinen prägendsten Kindheitseinflüssen zählte die Mumien Monstren Mutationen-TV-Reihe im Dritten, da sah ich alles, von Dracula über Frankenstein, den seltsam schrumpfenden Mann, die Augen ohne Gesicht. Die ARD hatte eine Reihe, die sich auf Horror-Science Fiction spezialisierte. Den Mann mit den Röntgenaugen, die seltsame Ameisen-übernehmen-die-Welt-Geschichte, Soylent Green usw.
Meine ersten Horror-Romane waren „Carrie“ und „Salem´s Lot“ von Stephen King und ich habe in den letzten Jahrzehnten fast alles von ihm gelesen. Gerade jetzt lese ich einen, den ich zum Erscheinungszeitpunkt verpasst habe – „Insomnia“, in dem sich, wie so häufig bei King, in iner kleinen Stadt in Maine seltsame Dinge zutragen.

Bei „Insomnia“ fiel mir auf, dass eigentlich jeder Horrorroman auf einer Prämissse basiert und einen Hebel betätigt, der bei jedem Leser funktionieren dürfte. Er appeliert an die Angst, die wir vor der Gesellschaft haben. Diese beruht in der Regel auf Erfahrung. Das sagt jemand, der sich manchmal davor fürchtet, die Wohnung zu verlassen. In unserer Welt geschehen schreckliche Dinge, und auch, wenn wir in unseren kleinere familiären Einheiten bemüht sind, Harmonie zu schaffen, brauchen wir uns nichts vormachen: Die Welt Ist Schlecht. (Deshalb ist es ja auch unsere moralische Pflicht, Spaß zu haben, bevor alles vorbei ist.) Das merkt ein Kind zum ersten Mal, wenn es bestraft wird oder sich die Eltern vor ihm streiten. Horror spiegelt diese Schlechtheit der Welt und treibt sie ins grotesk Verspielte. Das gefällt mir, das ist unterhaltsamer als der wahre Horror: Babies in Tiefkühltruhen, Amokläufer, Krankheit, Selbstmordattentäter oder auch der Splatter eines Autounfalls, von Steuer, Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit ganz zu schweigen.

Eine Unterform von Horror, wie sie beispielsweise in „While she was out“ und „Eden Lake“ gezeigt wird, gefällt mir perverserweise besonders gut, weil sie den Horror dahin zurückbringt, wo seine Basis ist: in einer Gesellschaft, die die Protagonisten plötzlich angreift. Keine fantastischen Elemente mehr, lediglich ein Kampf zwischen Individuum und Gruppe. Das Individuum wird ausgesucht und die Jagd eröffnet. Vielleicht mag ich dieses Terror-Genre deshalb so gern, weil das Szenario mir so vertraut ist und ich mit den Protagonisten fiebere, dass es ihnen gelingen möge, die Angreifer abzuwehren (und möglichts brutal nieder zu metzeln.) Die beiden genannten Filme sind repräsentativ für das Terror-Genre, schaffen es aber, noch etwas drauf zu setzen, was sie vom klassischen Genre-Kino unterscheidet und ihnen eine enorme Wirkmacht verleiht, die nachhallt, lange, wenn der Film vorbei ist. Ich würde ihnhaltlich zu viel verraten und Ihnen das perverse Vergnügen nehmen, wenn ich jetzt berichten würde, wie ihnen das gelingt. Also, selber anschauen.

Schauerromane sind ladylike. Da muss nicht gesplattert werden (aber es darf). Es geht nicht darum, durch Schilderung von Brutalität zu punkten, sondern etwas anderes zu erzeugen – eine Stimmung des Un-heimlichen. Unheimlich ist alles, was ein Heim nicht heimisch, sondern gefährlich macht. Spukhäuser sind also perfekte Orte für Schauerromane. Aber auch hier gilt das gleiche Prinzip wie im Horror. Die Protagonisten werden von etwas oder jemandem bedroht, dies auch noch an dem Ort, an dem man sich am sichersten fühlen sollte, dem eigenen Haus. Da genügt manchmal schon ein Schatten, die Schemen einer Jacke, die am Garderobenhaken hängt, ein seltsames Geräusch, dessen Ursprung unerklärlich bleibt, um eine Atmosphäre von Schauer zu erzeugen. Ich persönlich finde, auf den Schauer muss auch ein Schrecken folgen. Wenn man den Leser, der eigentlich keine Horor-Literatur liest, mit Schauer um den Finger gewickelt hat, dann kann man auch ma etwas tüchtiger zuschlagen, meistens lieben sie es. Bestes Beispiel – „The Shinig“, wo der Austragungsort zwar ein Spukhaus ist, der Horror aber in der Familie stattfindet, wo der meiste weltliche Horror auch seinen Anfang nimmt – ein Mann verliert langsam seinen Verstand und greift nach der Axt, um Frau und Kind zu erschlagen: siehe Tiefkühltruhe, Autounfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit. Wir alle fürchten um unsere persönliche Harmonie. Beim Betrachten eines Horrofilms, beim Lesen von Stephen King, da „erleben“ wir, dass alles noch viel schlimmer sein könnte und viel weniger abstrakt als ein Krieg, ein explodiertes Atomkraftwerk oder den Dingen, die Menschen aus religiösem Anliegen heraus tun. Da fällt mir ein, dass ich „Carrie“ mal wieder lesen könnte.

THE RAVEN

The bird turned, head tipped, suspiciously, on one side, and it stared at him with bright eyes.
„Say
Nevermore„, said Shadow.
„Fuck you“, said the raven. It said nothing else as they went through the woodland together, the raven in the lead and flying from tree to tree, the man stomping heavily through the undergrowth trying to catch up.

(Neil Gaiman: „American Gods“)

Im Traum kommt der Rabe, auf den ich seit Mittwoch vergeblich wartete, mit der Post. So merke ich, der will wirklich zu mir. Im Traum dann noch andere, seltsame Episoden, angeregt vom Balkonnachmittag mit Bomec, wo es um Persönlichkeitsfindung und Sekt trinken ging. Mein Unterbewusstsein verlangt es mir in der Nacht ab, mit einem Lover durch das Kindheitsdorf zu laufen, Arm in Arm, knutschend – ich fühle mich bedrängt, vorgeführt. Soviel also zum wirklich gefühlten Gay Pride. Betreibe ich die Persona, die ich kreiert habe, als Schlag ins Gesicht einer Gesellschaft, die es so gar nicht mehr gibt? Im Traum kam mir die entgegen gebrachte Befremdung, der Ekel, sehr lebendig vor. Man sieht, es ist schwer, eine nachhaltige Prägung endgültig abzustreifen. Und ich weiß nicht, ob mein öffentliches Ich eine reine Trotzreaktion ist, oder die Endmoräne eines Trotzes, den ich seit Jahrzehnten mit mir herum trage.

Auf meiner Facebook-Veranstaltungs-Seite eine „Vielleicht“-Zusage von jemandem, den ich unter der obigen Fragestellung plötzlich mit anderen Augen sehe. Der löst das gleiche Prägungs-Problem mit anderen Mitteln, die mir immer fragwürdig vorkamen und die mich befremdet haben. So, neu betrachtet, mag ich ihn nicht mehr be- oder verurteilen. Und wenn er nicht das Chaos pur wäre, dann würde ich durchaus gerne mal mit ihm knutschend durch´s Dorf laufen. Aber zunächst würde mir auch der Plaenterwald am 13. Mai genügen.

Als Mitglied oder Vertreter einer Randgruppe, wie z.B. auch die der sprechenden Raben, sollte es Ziel sein, bestimmte Erwartungshaltungen zu enttäuschen. Man kann ja mehr als „Nevermore“. Und lieber bin ich ein sprechender Rabe, als ein nicht-sprechender Rabe. Mit Zirkonia und allem Zick und Kja-Tschak.

MORNING SICKNESS

Danach drei Stunden Schlaf und fast wie neu. Strike tippt auf Schwangerschaft und hat vermutlich Recht. Das würde auch die Schlafwandelei erklären. Ich werde vermutlich schon seit Jahren von einem Alien gefickt. Und wenn ich eine Krabbe aus meinem Nabel gebäre, dann mache ich eine Kappe daraus, ein waschechtes Berliner Alien-Baby hatte noch nicht mal Gaga am Kopp.

MAYBE YOU´LL GET TO BE THE NEXT WELTRAUMSCHROTTROBOTER

John Grant signiert mit waschechtem Filzstift!

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(Und gestern nochmal „Alien Resurrection“ angeschaut, nachdem ich vor ein paar Tagen eine Ära beendet und meinen Gayromeo-Namen geändert habe, nein, Queen of Demark war leider bereits vergeben und Weltraumschrottroboter hat die falsche Onomatopoesie*.)

*Oder heißt es Onomatopoetik?

STAR TREATMENT

Rückblickend festellend, dass das erste Mal seit ich an einem Buch arbeite, der Verlagt etwas TUT, jenseits von „Geben Sie uns das Manuskript, hier ist Ihr Geld.“ Alle anderen Veröffentlichungen, vielleicht mit Ausnahme des „Albums“ von Dee & Truck, kamen so unter „ferner liefen“ heraus. Es gab keine Marketingstrategie, man verließ sich entweder auf den Namen des Zugpferdes, für das ich dann auch noch die Pressearbeit koordinierte, oder auf die Kaufkraft des Schwulen Marktes. Ich kann insofern nicht klagen, als dass ich den sehr angenehmen Job eines Presse-Agenten im Vorbeigehen erlernte und die Position im Schatten von Prominenten, bzw so als Seitenglanz, durchaus genoss.

Erstmalig wird seitens des Verlages spürbar geplant, koordiniert, eine Strategie ersonnen. Ich merke, dass sie das Buch mögen und sich etwas davon versprechen. Der lange Vorlauf führte letztlich dazu, dass es jetzt in der Rubrik „Spitzentitel“ und eben nicht unter „ferner liefen“ erscheinen wird. Ich werde nicht in Frankfurt dabei sein, aber der Verlag wird. In Frankfurt werden die Weichen für Leipzig gestellt. Die machen das alles ganz ganz richtig. Schon jetzt ist da eine Maschinerie am Laufen, die mich verstehen lässt, warum ein Verlag so einen hohen Prozentsatz am Buch mitverdient. Wenn das so weitergeht, kann ich wirklich nicht klagen. (Und ich kann es immer noch nicht fassen, wie genial die Zusammenarbeit mit der Agentur ist, die für sehr wenig Geld mit mir am Ball bleibt. I feel protected and appreciated, and that feels so good.)

AND HE DID GET THAT ACCENT RIGHT

Es war nicht anders, als bei der letzten Photo-Session, was meine Aufregung anging. Irrationale Nervosität, und das, obwohl der Aufwand viel geringer war – ein Fotograf, der ein bester Freund ist und ich. Angenehmer können die Umstände nicht sein. Irgendwie aber auch berechtigt, die Nervosität, wenn man überlegt, dass bei 100 Photos drei dabei sind, die in die engere Auswahl kommen. Jetzt mach mal das eine Bild, das Dich so darstellt, wie Du Dich selbst idealistisch siehst, wie´s den Roman illustriert und mit dem Du Dich in einem Jahr messen musst. Dann wieder boostet es das Ego, wenn dieses eine Bild dabei heraus kommt, an dem nicht einmal gephotoshopt werden muss. Das Future Self-Pic. Tröstlich, was Haltung und ein gut geschnittener Anzug so machen, aber next time this year wird auch der Körper darin in besserer Verfassung sein. Nehm ich mir vor.

Ob ich auch Lesungen machen würde. Hatte ich verneint. Später eine Mail hinterher geschickt – gegen Lesungen sei generell nichts einzuwenden, aber ich wüsste da jemanden, der besser liest als ich, und ich käme dann gern zum Q&A dazu.

Nachmittagsschlaf; auf dem Weg ins Lido noch Roomie über den Weg gelaufen, der gerade aus dem UK zurück kam, am Lido festgestellt, dass ich zu früh bin, Strike angerufen und mich auf einen Wein eingeladen. Eine halbe Stunde auf der Terrasse, Kuss, love him, Lido. Rumsitzen und nicht rauchen, dann kommt Frost und wir nichtrauchen und schauen einer Nachwuchssängerin beim Singen zu. Ich geh rauchen und Elvira Westwärts schüttet ein wenig Bionade auf mich aus, aber Bionade macht keine Flecken. Glam hearts Elvira Westwärts. Ein kleiner Fleck auf meinem Monitor macht aus dem „s“ in „hearts“ eine 9. Dies nur am Rande. Zurück im Saal. John Grant. Glam heart9 heart9 heart9!
„Liebe Sigourney, kommst Du mit zu John? Alles Liebe, Deine Winona!“ Und Sigourney hatte „Ja“ gesagt.

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So lächeln wir uns jetzt durch John G´s Programm, das er zu 80% in völlig akzentfreiem Deutsch moderiert, und ich meine VÖLLIG akzentfrei. Er steht da, erzählt ein bisschen, bringt uns zum Lachen. Ich muss aber auch ständig an Sex denken, gefolgt von Visionen, wie ich ihn meinen Eltern vorstelle. Und wie wir eines Tages kaputte Texte über den anderen schreiben und Menschen sich amüsieren. Miller und Monroe der verschollenen Generation. Als er vom rosa Haus mit den blauen Tupfen singt, schwebt meine Tante Rosa über der Bühne und lacht ihr Lachen.

„Der könnte aber auch in L. Eine Gaststätte aufmachen und es würde irgendwie passen.“
„Ja, man muss die Leute unterhalten mit Singen und Tanzen und Essen!“
„Ich würde wieder nach L. ziehen, wenn.“

Ein Bier und eine Zigarette nach dem Konzert stehen wir als Fanmädchen am Merchandise, Frau Frost kauft sich eine Limited Edition und mir ein T-Shirt. Glam hearts Frost. Herr Grant signiert „Für Alien Frost“ und schreibt auf mein T-Shirt „Für bürgerlicher Name, alles Liebe“. Das wird sich sicher rauswaschen. Aber dafür hat man ja Blogs. Dass man´s nicht vergisst. Man könnte getrost dement werden.
„Es war ein wunderschönes Konzert,“ sag ich, „und die Platte bedeutet mir viel.“ Und er schüttelt meine Hand und sagt Danke. Sein Händedruck ist fest und warm und trocken.

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Dann frage ich meine Begleiterin, ob sie sich vorstellen könne, aus meinem Roman zu lesen, in der Öffentlichkeit, und sie sagt „ja“ und ich sag „Willst Du ihn nicht erst mal lesen?“
Und sie: „Aber, bürgerlicher Name, ich weiß doch, wie Du schreibst.“