GEORGETTE HAT SEIT 24 H NICHT GERAUCHT!!!
Archiv des Autors: glamourdick
UND WAS ES SONST NOCH ZU KLÄREN GIBT.
Eine Doppelhaushälfte müsste doch dann logischerweise ein ganzes Haus sein, oder?
(And, no, this is not the beginning of TwitterDick.)
UND O.W. FISCHER. UND MARIA SCHELL.
Cora-zon, schillernde Seele, es ist so schön dass es Dich gibt. Wie Du aus dem Dunkel der Bühne herausstrahlst und wie Du im Sonnenlicht mit den Lichtreflektionen auf dem Wasser um die Wette funkelst. Danke! Und alles alles Liebe zum Geburtstag!
WHOOF! WHOOFF!! oder WHAT´S GOOD FOR ME
Das Lied fehlt noch. Noch fehlt das Lied. Ich hab noch kein LIED. Ich hab das Lied noch nicht. KEIN Lied noch ich habe nein. Das waren so Gedanken, die ich in den vergangenen Tagen öfter hatte. Ein Lied ist seit irgendwann für mich das Herz eines Romans. Wenn er kein Lied im Herzen hat, dann braucht er auch nicht geschrieben werden. Mir geht es jedenfalls so. Aber irgendwann gestern entwickelte sich eine Vermutung – vielleicht muss es gar nicht immer ein neues Lied sein, vielleicht gibt es ein Grundstruktur-Lied, von dem all mein Schreiben ausgeht, (ein weiteres ist dazugekommen, whoo hoo), aber noch, glaube ich, geht alle Kraft von den „Hounds of Love“ aus. Die Energie der Protagonisten ist die von Getriebenen, Vertriebenen, Flüchtenden, Bedrängten, das wird sich auch im nächsten Buch nicht ändern. It´s in the trees, it´s in the house – it´s COMING! And this time: it SINGS!
Als ich das am Telefon meiner Schwester erzähle, muss ich weinen, weil ich so ergriffen bin. Manche Lieder sind wie emotionale Denkmäler. Orte voller Kraft und Komplexität. Sie bringen einen in Berührung mit den eigenen Tiefen und zaubern etwas hervor, das größer ist, stärker ist, als man sich zugetraut hätte. Wüsste die großartige Kate Bush von meiner Gefühlsaufwallung – sie wäre peinlich berührt. Das wäre nicht ihre Absicht gewesen, sie habe doch einfach nur ein Lied geschrieben und es in die Welt gestellt. Und dort steht dieses Lied noch immer, für immer, und generiert und generiert. Die Jagd hört nicht auf. Den Hügel hoch und runter. Und wenn man den Fuchs in den Armen hält, das rasende Herz spürt, man glaubt, nicht damit klar zu kommen, dann ist man am richtigen Ort, und jeder Zweifel macht Sinn, und man wird genau das Richtige tun. Because no one ever knows what´s good for them. Let´s just be kind to our mistakes.

Director´s cat.
WALKING IN THE VALE OF DARKNESS
Hatte ja geplant, den hässlichen Tag dafür zu nutzen, die Steuer zu machen und dabei nicht auf dem Schirm, dass ich da mittlerweile so effektiv arbeite, dass es in ner halben Stunde erledigt ist. Außerdem schon um 7 aufgestanden, weil schlichtweg ausgeschlafen, so hat man dann noch mehr von dem Grau und dem Regen. Überlegt, ob, wenn der Tag eh schon so Scheiße ist, ich nicht auch gleich den Briefkasten aufmachen soll. Und da war, neben dem übrigen Mist, der jährliche Scheck von der VG-Wort drin, kein weltbewegender Betrag, aber immerhin.
Eigentlich wäre heute Blondieren, aber ich habe Spliss bis in die Wurzeln, hinzu kommen brüchige Fingernägel. Trennkost bekommt mir nicht, zumal dieses Trennen häufig zur Folge hat, dass ich nur ein Nahrungsmittel zu mir nehme, weil alles, was damit schmecken würde, in der falschen Nahrungsgruppe ist. So kann man natürlich auch Gewicht verlieren.
Nach dem Betrachten von „Eden Lake“ wieder viel über die menschlichen Abgründe nachgedacht, nicht nur die der anderen, vor allem auch die eigenen. Das Blöde bei dieser Art des Sinnierens – man kommt zu keinem Ergebnis, es bleibt alles beim Fazit „Die Welt ist schlecht“ und dem Aufrechterhalten des Bestrebens, der moralischen Verpflichtung nachzukommen, sich an dem zu erfreuen, was erfreulich ist. Aber auch hier schiebt einem die Welt oft den Riegel vor.
Ja, ich bin cranky, aber das wären Sie an meiner Stelle auch. Mindestens.
10.21 sowie 67/180
Das beste Blond ever und das Gewicht, so der Strikeschen Waage zu glauben ist, das ich zuletzt vor 10 Jahren hatte. Man weiß nicht, ob es Trennung oder Trennkost bewerkstelligte, leicht war/ist beides nicht. (Das Blond, indes, ist klar L´Oréal und den flinken Fingern des Strike zu verdanken, der bei der Behandlung einen kreisförmigen Haarausfall irgendwo oben rechts diagnostizierte, Eurostückgroß, nachher schwörte, sich geirrt zu haben, und ich bin zu platt gerade, um es zu überprüfen und will es auch gar nicht so genau wissen. Federn lassen schon klar, aber frisch blondiertes Haar im Kampf mit dem Stress zu verlieren, das wäre echt fies, Du Scheißdrecksvotzenarschlochkrummpeniswelt, Du.)
ET POURTANT JE VAIS MONTER SUR SCENE
Der Regen tropft träge aufs Dach, es kommen kaum Straßengeräusche nach oben. Durch die Wohnung zieht ein kalter Wind. Ich suche auf Youtube einen Clip zu Michael von der Heides „Je suis seul“, werde nicht fündig, dann müssen Sie sich das selber besorgen. Ein guter Mensch hat mir einen Elefanten gemalt. Die einzigen Pläne für heute: Haarfarbe kaufen, Wohnung bewohnen. Putzen und Steuer. Und nicht einmal ein blödes Gefühl dabei, weil ich weiß, dass, wenn das erledigt ist, Ruhe ist. Und Ruhe kann ich gut gebrauchen.

THE HOUNDS OF LOVE ARE CRYING TONIGHT
Jetzt weiß ich endlich, wie er heißt. Aber der Anlass, wie ich den Namen erfuhr, ist alles andere als schön. Rest in peace, Gow Hunter.
DAMAGES
Das Handy geht wieder, ein Not-Festnetz ist auch eingerichtet. Das Jahr hatte schon finstere Nächte, aber, man lernt, es gibt Steigerungen. Gestern ist mehr zu Bruch gegangen als ein Bilderrahmen, ein Spiegel und ein Telefon.
HAUNTED oder MEET THE SLASHERS
Manchmal ist der Gedanke an einen Kompromiss schon der Killer einer guten Idee, aber wenn eine gute Idee eine gute Idee ist, dann hat es auch noch Zeit, sie umzusetzen – späterer Zeitpunkt dann, und ohne Kompromiss. Manchmal ist eine Kritik auch eine Einladung, die eigenen Möglichkeiten zu überdenken. Es hat etwas gedauert, sie zu prozessieren, aber, nachdem mich vorgestern Nacht meine beiden liebsten Geister heimgesucht haben, ist mir im Verlauf des Tages ein Szenario für sie eingefallen, in dem sie sich zu Hause fühlen könnten. Das schlechte Wetter am Wochenende kommt wie gerufen. Klausur.
Ich sehe eine rothaarige Frau mit Sixties-Langhaar in einem flaschengrünen, knapp geschnittenen Leder-Anzug. Mit einem etwas überdimensionierten Weimaraner an der grünen Leder-Leine. Ihre Vintage-Versace-Handtasche ziert ein Tinker-Bell-Anhänger.