NOT PROUD

Beim Bravko eine Nusskaramel-Käse-Tarte kaufen. Blick aus der Tür: eine Gruppe Homosexueller auf dem Weg zur Ubahn, ganz süße Enddreißiger, aber einer dabei, Typ Sitges, Glatze, braungebrannt, kurze schwarze Lederhose, schwarzes Tank, schwarze Lederleine, daran ein Schwarzer mit Opernmaske und sonst eigentlich wenig. Die haben garantiert die Regenbogenfabrik gebucht, weil sie die fürn Homo-Hostel gehalten haben. Son Och-nö-Moment und die Entscheidung die Neubrandenburger und Garmisch Partenkirchener Perückenträger unter sich feiern zu lassen. Fremdschämen kann ich auch vorm TV.

(Dieses ganze Sklaven-Ding: liefern die sich aus, weil sie ihre Sexualität abgeben möchten, aus Angst vor ihr? I mean, das sind Leute Anfang Mitte 20. Soooo weit sind wir offenbar nicht gekommen.)

3 Gedanken zu „NOT PROUD

  1. Kitty Koma

    Nach einigen Och-Nö-Experimenten mit Auslieferung hatte zumindest ich für mich festgestellt: Ok., das tut menschlein, um die Verantwortung für die eigenen sexuellen Wünsche nicht zu übernehmen. Nicht mein Ding.
    Mir hat mal ein Dom einen Abend lang vorgejammert, was es für ein Sch…job sei, seine Sub bei Laune zu halten und genau das zu tun, was sie sich gerade an Abhängigkeit, Auslieferung und Pein(lichkeit) vorstellt.
    Da werd ich doch lieber Mitglied in einem Kleingartenverein.

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  2. lucky

    Ich glaub das ist das gleiche wie T-Shirts mit Che oderNirvana drauf: Zeichen nutzen, ohne sich mit deren Bedeutung auseinandergesetzt zu haben.

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