up up – on the roof!

Abgesehen davon, dass ich um 16h jeden Tag einen Durchhänger habe, wegen Erschöpfung, – die Struktur, jeden Morgen am Buch zu arbeiten tut sehr gut. Dabei eine Zeitreise 15 Jahre zurück zu unternehmen macht mich ein bisschen wehmütig. Aber nur ein bisschen. Ich bereise eine Liebesgeschichte, die tatsächlich eine große war. Möchte mein Ich-vor-15-Jahren dabei manchmal in den Arm nehmen. Erlebe Ereignisse nach, die ich vergessen glaubte, die nun plötzlich ganz ganz plastisch vor mir stehen. Sehe auch, wie sich in den Jahren eine lästige und das Leben schwer machende Phobie über eine generalisierte Angststörung verwachsen hat, mit der Panikstörung ihren Höhepunkt erreicht hat. Ganz linear. Und da ich nie eine richtige Form für mein Anliegen gefunden habe, den Leuten zu erklären, was Ausgrenzung und Mobbing in der Kindheit mit Menschen machen kann, dann ist es jetzt eben die Romanform. Am Beispiel dieser (Liebes)Geschichte habe ich erfahren, wie schwer Liebe und eine Angst, aus der man sich nicht befreit, kompatibel sind. Das ist ein Buch, das ich vor 15 so noch nicht hätte schreiben können, ich musste erst die Panikstörung erleben. Kein (Dach-)Schaden so groß, als dass sich nicht doch noch ein Nutzen daraus ziehen ließe.

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