THE LINE OF BEAUTY

Ich habe zwei Versuche unternommen, „The Line of Beauty“ von Alan Hollinghurst zu lesen, beide sind schon ein paar Jahre her. Wenn ich mich recht erinnere war mir die Erzählung zu — akademisch? Die Betrachtung der Protagonisten zu kalt. Es machte mir einfach kein Lese-Vergnügen. In der BBC-Verfilmung (3Teiler, 180 Minuten) hingegen, funktioniert die Geschichte ganz hervorragend.
Upper Class-Familie nimmt den besten Freund des Sohnes auf. Nick soll auf die bipolare Cat aufpassen, während die Eltern Urlaub in Frankreich machen. Nach dem Urlaub wird beschlossen, dass er bleibt. Und bleibt. Und bleibt. Er gewöhnt sich an den Lifestyle. Es ist die Geschichte eines schwulen Emporkömmlings im England der Thatcher-Jahre. (Sein Aufstieg ist natürlich stoppable…) Geprägt von Geheimnissen, Schmeicheleien, Verdrängung, Sex und Drogen. Die Inszenierung ist solide genug, den Betrachter zu packen. Und ich werde dem Buch eine dritte Chance geben.

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