ES KANN NICHT NUR EINEN GEBEN

Es ist ja bekannt, dass ich ganz verknallt bin in den Blog des Twiggsters, aber, auch wenn wirklich spannende Blogs wirklich selten sind, das langweilige Grobzeug bei weitem überwiegt – es gibt noch weitere Perlen der Bloggeria. Funkelnde schimmernde schlaue perverse Perlen der Schreibkunst. Wenn ich heute einen Preis verleihen könnte, dann ginge der an ihn. Er schreibt so, wie es sich Romanautoren oder aufmerksamkeitssüchtige Bloggerzirkel* ersehnen, die sich eine Figur erfinden und, ganz originell, sie als fiktive Blogfigur ins Netz stellen. Da wird dann ausgelebt und erlebt, was man sich sonst nicht so traut und noch einer drauf gesetzt. Aber über gerade die wollte ich ja NICHT schreiben. Sondern: Airen. Der ist nämlich echt. Und das merkt man in jedem Komma. Sogar wenn der hustet spürt man Seele. Und wenn der kotzt dann weint ein Engel.

*Basisdemokratisch wird dort diskutiert, ob die frivole Monique sagen soll „und er nahm mich auf dem Rücksitz von hinten“ oder doch besser „lustlos stocherte er mit seinem Kokspimmel in meiner wunden Was-man-in-Berlin-mit-V-schreibt. Was solls, dachte ich, zog noch ne Line von der Hutablage und stülpte mir dann den gehäkelten Klopapierschoner über den Kopf und zog ihn über die Mascara-laichenden Augen um das gallig gleißende Sonnenlicht auszumerzen. Ein für alle Mal.“
Monique – eene wie keene!

4 Gedanken zu „ES KANN NICHT NUR EINEN GEBEN

  1. luckystrike

    REPLY:
    jetzt, wo du’s sagst, kolleje, fällts mir auch auf. mein mot du jour bei kitty war „Feuchtfutterfressen“, aber das hört sich irgendwie nicht nach aktivität mit nem mann an.

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