SLIGHTLY MYSTERIOUS BRUISES

Knüller//Schocker//Equilibrium. Erst die Koryphäenrunde, dann ein langer Arbeitstag und dann ein schneller fieser Psycho-Exzess. Brutal, schmutzig und so, dass ich eigentlich, brutal getreten, eingeknickt auf dem Teppich liegen müsste. Tu ich aber nicht. Die Seiten, die mir Britt zukommen ließ, gelb gemarkert die Prognosen, aus denen zieh ich Energie. Da steht auch was drin, was die Prognosen glaubwürdig macht: was von neuen Freunden, die mir am 5. April über den Weg laufen. Die Sterne wussten das schon vor mir. Und bei ihm lese ich: „Warum lernen wir uns jetzt erst kennen?, frage ich mich. Eigentlich wars doch schon vorher klar, dass wir uns so gut verstehen.“ Und ich denke natürlich, Recht hat er, ich dachte ja das gleiche, aber „Wir haben vielleicht keine lange Vergangenheit, aber das wird durch die Zukunft kompensiert.“

Freunde – alte, neue, ganz neue. Ich denk den ganzen Abend an sie. Mein Kopf veranstaltet eine kleine Freundesrevue. Honest people. Intense people. Serious people. Seriously funny people. Slightly mysteriously bruised. Wir sind ein Film. Ein Musical-Drama, ein Sexkrimi, eine Horrorkomödie. Mein Heimatfilm.

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