FAY´S BOOK

Und es gibt Seiten auf Facebook, von Freunden und Bekannten, da kann ich nicht lesen, weil´s schlimmer ist, als in den Blogzeiten, wo sich irgendwelche Parasiten in den Kommentaren festgesetzt hatten und mit ihren Baggerversuchen langweilten. Hinzu kommt ja noch, dass das Mittel der Schreibsprache ein vielschichtiges ist, das zu Missinterpretationen einlädt – ich sage nur Ironie und Dummheit gehen ungut Hand in Hand, trotzdem findet man beides zuhauf in Facebook-Kommentaren. Um so mehr schätze ich dann die Möglichkeit des Bloggens, wo nicht jeder Depp, mit dem man mal auf der Schule war, sich breitmacht und einem das Poesiealbum mit stümperhaft ausgeführten Blümlein verunstaltet. Da gebe ich doch glatt der Dicktatur den Vorzug gegenüber der Demokratie.

4 Gedanken zu „FAY´S BOOK

  1. Nathaliska

    Stimmt. Bei Facebook lässt sich da richtig dick auftragen, so dass ich es mir gar nicht erst anschauen will.

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  2. kittykoma

    wieder mal brilliant aufn punkt gebracht.
    “scheiße gehts mir schlecht.”
    “soll ich zu dir kuscheln kommen?”
    das möchte ich nicht mal unabsichtlich in der u-bahn mithören. geschweige denn unlöschbar in f-book stehen haben.

    edit: timan hatte dafür mal das wunderbare wort community-beischlaf-bettler gefunden.

    Antworten

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