JUDY SHEPARD: „THE MEANING OF MATTHEW“

„Das wollte ich Dir eigentlich gar nicht schenken, weil ich dachte, das macht bestimmt keine gute Stimmung“, sagt Herr Strike, als er mir das Buch überreicht, das anderthalb Jahre lang auf meinem Wunschzettel auf mich wartete.
Ich habe es gestern fast durchgelesen. Was mich davon abhielt, war die Zeit, denn ich musste es alle paar Seiten aus der Hand legen, um nach Fassung zu ringen. Wenn eine Mutter über ihren ermordeten Sohn schreibt, seine Geschichte von klein auf bis zu den letzten drei Tagen im Koma, die Schockwelle, die von seinem Tod und der Tat, die dazu führte, durch das Land ging, das hat mich tief bewegt. Ich bin gestern nacht drei mal aufgewacht, nassgeschwitzt. Als ich nach dem dritten Mal gerade wieder einschlief, holte mich ein Geräusch in die Wachwelt zurück. Der Buchumschlag war vom Nachttisch auf den Boden gefallen. Die Geschichte lässt mich seit zehn Jahren nicht los und wird nie aufhören, mich zu entsetzen.

Das Buch.

matthew

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2 Gedanken zu „JUDY SHEPARD: „THE MEANING OF MATTHEW“

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