SMELLS LIKE TEEN VOMIT oder BLAME IT ON THE ALCOHOL…

… ist, nach dem Kurt-losen „Comeback“, wieder eine Episode zum Lachen, Kreischen, Bumpen und Grinden. Ich weiß nicht, aber ich glaube, die Glee-Autoren leiden unter ADS. Aber es ist ein lustvolles Leiden. Für einen richtigen Staffel-umfassenden Handlungs-Bogen reicht es in der zweiten Hälfte der Staffel nicht, aber vielleicht ist es das, was an Glee Spaß macht – als Gesamtwerk betrachtet es ist mehr eine Collage als ein Gemälde. Seltsamerweise funktioniert´s trotzdem. Abgesehen von der Bullying-storyline (die in der letzten Folge in den Hintergrund treten durfte – Schonzeit für Kurt – um TV-Tagesgeschehen in Gestalt einer hinreißenden Hommage/Persiflage an die britische Serie „Skins“/die amerikanische Flop-Fassung derselben Serie zu verarbeiten), fehlt es an einem Bogen jenseits der Regionals/Sectionals-Struktur.
Das ist das wirklich wirklich seltsame an Glee – die Tatsache, dass sich die Serie immer wieder abdreht und sich selbst verlässt, was sie kann, weil ihre Figuren in Stein gemeißelt sind. In der dieswöchigen Folge wurde jedenfalls nicht nur gelacht, geweint, gesungen und getanzt, sondern darüber hinaus auch noch gesoffen und gekotzt. Teenagerkotze ist der neue Slushie. Sollen die anderen meckern, ich habe mich kötzlich amüsiert.

2 Gedanken zu „SMELLS LIKE TEEN VOMIT oder BLAME IT ON THE ALCOHOL…

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